Umverteilung neu

Ideen für die Zukunft von Wirtschaft und Finanzsystem

Oliver Tanzer, Josef Taus

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Beschreibung

Tiefe wirtschaftliche Krisen waren in der Geschichte immer auch ein Anlass über die Verteilung des Reichtums nachzudenken. Die aktuelle Finanz- und Schuldenmisere macht dabei keine Ausnahme. Einer ihrer Hauptursachen ist die massive Ungleichverteilung der Güter und Chancen. Der Lösung dieses Ungleichgewichts ist dieses Buch gewidmet. Seit der Antike beschäftigen sich Ökonomen und Philosophen mit der Herstellung gerechter Verhältnisse. Viele ihrer Ideen wurden vergessen oder missverstanden. Aristoteles und Platon ging es da ebenso wie Adam Smith oder Friedrich von Hayek. Ihnen ist der erste Teil des Buches gewidmet. Darauf aufbauend analysieren die Autoren die Gründe der aktuellen Krise, das Verhältnis von Politik und Finanzsystem, schlagen Modelle der Finanzierung der Realwirtschaft vor und versuchen, die Frage zu beantworten, welchen Platz die Ethik in der Finanzwirtschaft der Zukunft haben sollte.

Josef Taus, geboren 1933, war Direktor der Girozentrale, Staatssekretär für Verkehr und verstaatlichte Industrie, Aufsichtsratsvorsitzender der ÖIG bzw. ÖIAG und ÖVP-Bundesparteiobmann. Seit 1989 führt er die MTH Management Trust Holding.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 296 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783990401644
Verlag Styria Premium
Dateigröße 5191 KB

Kundenbewertungen

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Nach hinten blicken um vorwärts zu gehen ...
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 03.06.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Wie steht es um die gesellschaftliche Solidarität? Diese Frage ist nicht neu – aber umso virulenter, da in einigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union der soziale Frieden zu kippen droht. Was ist dagegen zu tun? Gibt es Modelle, die dabei helfen könnten, die Verteilung von Vermögen und Lasten ausgeglichener als bisher zu ges... Wie steht es um die gesellschaftliche Solidarität? Diese Frage ist nicht neu – aber umso virulenter, da in einigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union der soziale Frieden zu kippen droht. Was ist dagegen zu tun? Gibt es Modelle, die dabei helfen könnten, die Verteilung von Vermögen und Lasten ausgeglichener als bisher zu gestalten? Dieses Buch stellt solche Ideen vor und untersucht, welche Antworten abendländische Ökonomen bisher in dieser Auseinandersetzung gegeben haben. Das beginnt schon im antiken Griechenland: beim Verbot der Schuldknechtschaft und des Zinswuchers und bei den ersten systematischen Gedanken zur ökonomischen Gerechtigkeit von Platon und Aristoteles. Die Reise führt den Leser ins Rom der Caesaren, die den sozialen Frieden mit systematischer Gratis-Lebensmittelversorgung der Armen aufrecht erhielten. Die Autoren kehren ein bei Thomas von Aquin und den Scholastikern und bei deren Vorstellung der menschlichen Gesellschaft als Notgemeinschaft. Sie analysieren den ersten utopischen Entwurf einer Planwirtschaft in Thomas Morus „Utopia“. Sie ergründen die Motive des „Ahnherrn“ der liberalen Marktwirtschaft, Adam Smith und die Eigentumsideen von Karl Marx, Friedrich August von Hayek und John Maynard Keynes. Nicht wenige dieser großen und tiefgehenden Ideen sind von bleibender Aktualität und Gültigkeit. Der historische Bogen endet schließlich im Hier und Heute der sozialen Marktwirtschaft.


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