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Von Männern, die keine Frauen haben

(27)

Sechs neue Erzählungen des japanischen Kultautors.

"Von Männern, die keine Frauen haben" versammelt sechs neue Erzählungen Murakamis "long short stories", die wohl zum Zartesten und Anrührendsten zählen, das je von ihm zu lesen war. Und doch sind sie typisch Murakami, denn fast immer geht es darin um versehrte, einsame Männer. Männer, denen etwas ganz Entscheidendes fehlt.

Mit "Von Männern, die keine Frauen haben" wendet sich Japans wichtigster Autor nach sieben Jahren, in denen er mit großen Romanen wie "1Q84" und "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" Welterfolge feierte, erstmals wieder der kürzeren Form zu. Es ist sein erster Band mit Erzählungen seit dem Publikumsliebling "Als ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah".

Portrait

Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Nach abgeschlossenem Studium verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio, wo er anschließend sieben Jahre lang Eigentümer einer kleinen Jazz-Bar war. Zuletzt erschien der Nummer-1-Bestseller "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" (2014). Zu den Preisen, die Murakami in jüngerer Zeit erhielt, gehören der Frank O'Connor Internationale Kurzgeschichtenpreis (Irland, 2006) der Franz-Kafka-Preis (Tschechien, 2006) und der Asahi-Preis (Japan, 2006). Zudem hat Murakami Werke diverser amerikanischer Autoren ins Japanische übertragen, darunter Bücher von F. Scott Fitzgerald, Raymond Carver, John Irving und Raymond Chandler. Seine eigenen Werke wurden bislang in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 04.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783832188351
Verlag DUMONT Buchverlag
Dateigröße 2934 KB
Übersetzer Ursula Gräfe
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Typischer Murakami“

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

MurakamisErzählband für alle Fans ein muss. Die Erzählungen 'das eigenständige Organ' , 'Samsa in Love' und
'Kinos Bar' waren, fand ich die besten in diesem Buch.
MurakamisErzählband für alle Fans ein muss. Die Erzählungen 'das eigenständige Organ' , 'Samsa in Love' und
'Kinos Bar' waren, fand ich die besten in diesem Buch.

„Mein erster...“

Barbara Sitter, Thalia-Buchhandlung Wien

Kann sein, dass es daran liegt, dass ich noch nie einen Murakami gelesen habe. Kann auch sein, dass es für mich die falsche Zeit für Kurzgeschichten war. Kann aber auch sein, dass ich mit dem Autor schlicht nichts anfangen kann. Jedenfalls kann ich nicht verstehen, warum alle so begeistert von ihm sind.
Am meisten irritiert war ich von der Tatsache, dass fast ausschließlich (bis auf die letzte Geschichte) Stories erzählt werden, die von Männern handeln, die Frauen haben. Chaffeurinnen, eine oder mehrere Geliebte, Ehefrauen, Ex-Ehefrauen, Frauen sind ganz präsent in den Köpfen der Männer. Die letze Geschichte allein handelt von einem Mann, der tatsächlich "den wunderbaren Westwind" verloren hat. Das ist auch die einzige von den Geschichten, die ich wirklich schön und poetisch fand. Alle anderen waren bestenfalls interessant zu lesen, manche sogar spannend, schlimmstenfalls befremdlich und abstoßend.
Sprachlich fand ich das Buch stellenweise seltsam distanziert, die Beschreibungen lieb- und belanglos, die Charakterisierungen schablonenhaft und starr. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass viel in der Übersetzung verloren geht. Dennoch - ein richtiges Lesevergnügen war "Von Männern, die keine Frauen haben" für mich nicht.
Kann sein, dass es daran liegt, dass ich noch nie einen Murakami gelesen habe. Kann auch sein, dass es für mich die falsche Zeit für Kurzgeschichten war. Kann aber auch sein, dass ich mit dem Autor schlicht nichts anfangen kann. Jedenfalls kann ich nicht verstehen, warum alle so begeistert von ihm sind.
Am meisten irritiert war ich von der Tatsache, dass fast ausschließlich (bis auf die letzte Geschichte) Stories erzählt werden, die von Männern handeln, die Frauen haben. Chaffeurinnen, eine oder mehrere Geliebte, Ehefrauen, Ex-Ehefrauen, Frauen sind ganz präsent in den Köpfen der Männer. Die letze Geschichte allein handelt von einem Mann, der tatsächlich "den wunderbaren Westwind" verloren hat. Das ist auch die einzige von den Geschichten, die ich wirklich schön und poetisch fand. Alle anderen waren bestenfalls interessant zu lesen, manche sogar spannend, schlimmstenfalls befremdlich und abstoßend.
Sprachlich fand ich das Buch stellenweise seltsam distanziert, die Beschreibungen lieb- und belanglos, die Charakterisierungen schablonenhaft und starr. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass viel in der Übersetzung verloren geht. Dennoch - ein richtiges Lesevergnügen war "Von Männern, die keine Frauen haben" für mich nicht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
19
7
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2018
Bewertet: anderes Format

Kurze und traurige Geschichten von einsamen Männern, aber Murakami schreibt hier wieder großartig und genau das macht die Geschichten so toll!

Von Männern und Frauen
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Mal wieder verzaubert Murakami seine Fans mit sieben wunderbaren Kurzgeschichten, die sich diesmal um Männer, die keine Frauen haben, drehen. Wie immer sind die Geschichten etwas eigen, aber echte ?Murakami-Fans? schreckt das schon lange nicht mehr ab. Auch ist dieses Buch ideal für Leser die bisher noch nie etwas... Mal wieder verzaubert Murakami seine Fans mit sieben wunderbaren Kurzgeschichten, die sich diesmal um Männer, die keine Frauen haben, drehen. Wie immer sind die Geschichten etwas eigen, aber echte ?Murakami-Fans? schreckt das schon lange nicht mehr ab. Auch ist dieses Buch ideal für Leser die bisher noch nie etwas von ihm gelesene haben. Murakami zeigt hier wieder sein ganzes Können und überzeugt mit diesem Buch auf ganzer Linie.

von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2018
Bewertet: anderes Format

Mein erster Murakami und bestimmt nicht der letzte. Schön gezeichnete Charaktere, poetische Langsamkeit und immer wieder nachdenklich stimmende Tendenzen... Wirklich lesenswert.