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Bruder Norman!

"Mein Vater war ein Naziverbrecher, aber ich liebe ihn."

(1)
Ein mörderischer Dialog unter Brüdern als deutsche Sezierstunde: erschütternd, schonungslos, abgründig. Normans verzweifelte Liebe zum Vater Hans Frank, Hitlers Generalgouverneur in Polen, der in Nürnberg hingerichtet worden ist, lässt seinen Bruder Niklas nicht los. Sie ringen um die Wahrheit von Gefühlen, die Macht der Verdrängung und die Frage: Wie überlebe ich es, das Kind des "Schlächters von Polen" zu sein? Nach Büchern gegen seinen Vater und seine Mutter gelingt Niklas Frank nun ein düsteres dokumentarisches Kammerspiel über seinen alkoholkranken Lieblingsbruder, über sich und über ihr Verhältnis zum Vater. Der eine verteidigt ihn trotz Scham und Schmerz, der andere verachtet und hasst ihn. Tief dringt Niklas in Normans Seelenleben und Erinnerungen ein, martert ihn mit Briefen der Familie und Dokumenten, die er ein Leben lang gesammelt hat. Unnachgiebig zerlegt er Normans widersprüchliche Wahrheiten und verzweifelte Abwehrkämpfe um sein Bild des Vaters. Ein bislang einzigartiger Versuch, den Massenmord an den Juden als familiäres Erbe zu verarbeiten.
Portrait
Niklas Frank, 1939 in München geboren, wuchs in Neuhaus am Schliersee und in Krakau als Sohn des "Generalgouverneurs" von Polen auf und wurde später Journalist (u.a. Feuilletonchef beim "stern").
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 09.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783801270018
Verlag Verlag J.H.W. Dietz Nachf.
Dateigröße 20190 KB
eBook
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Da hat einer verstanden“

, Thalia-Buchhandlung Wien

Niklas Frank ist ein schonungsloser Mensch. Zumindest was seine Familie betrifft. Sein Vater, der als "Schlächter von Polen" bekannte Hans Frank, gehörte zu jenen 24 zu Tode Verurteilten Naziverbrechern im Nürnberger Prozess. Der 1987 erfolgten Auseinandersetzung seines Sohnes Niklas mit ihm, jene mit der Mutter 2005, folgt nun die Beziehung zu seinem Bruder Norman, welcher im Gegnsatz zum Autor immer wieder versucht hat, den Gräueln des Vaters Positives entgegen zu setzen. Beeindruckend. Niklas Frank ist ein schonungsloser Mensch. Zumindest was seine Familie betrifft. Sein Vater, der als "Schlächter von Polen" bekannte Hans Frank, gehörte zu jenen 24 zu Tode Verurteilten Naziverbrechern im Nürnberger Prozess. Der 1987 erfolgten Auseinandersetzung seines Sohnes Niklas mit ihm, jene mit der Mutter 2005, folgt nun die Beziehung zu seinem Bruder Norman, welcher im Gegnsatz zum Autor immer wieder versucht hat, den Gräueln des Vaters Positives entgegen zu setzen. Beeindruckend.

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