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Der Herbst des Patriarchen

Roman

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Erst als die Geier schon über dem Präsidentenpalast kreisen, wagen die Bewohner eines Karibikstaates ins Zentrum der Macht einzudringen. Sie finden dort den toten Diktator, gestorben im Alter zwischen 107 und 232 Jahren, von Flechten überzogen und mit Tiefseetieren bedeckt. Vom grausigen Ende des vom Volk gehaßten und zugleich als charismatische Gestalt verehrten Patriarchen ausgehend, bewegt sich der Roman kreisend durch die Zeit, erzählt vom Aufstieg und Fall eines Diktators und von der Einsamkeit der Macht.
Voll beißenden Spotts, real und zugleich phantastisch – dieser Roman schafft eine Atmosphäre, die unter die Haut geht. Ein Leben in der Einsamkeit der Macht Terror und usurpatorische Willkür sind das Thema dieses phantastischen Romans über einen lateinamerikanischen Gewaltherrscher. Garcia Marquez vereint in der Figur des Patriarchen die machtbesessenen Herrscher Südamerikas der letzten 150 Jahre.
Portrait
Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Seit der Veröffentlichung von »Hundert Jahre Einsamkeit« gilt er als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783462308686
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 1283 KB
Übersetzer Curt Meyer-Clason
Verkaufsrang 18.695
eBook
9,49
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Nicht nur das Laub fällt
von Polar aus Aachen am 05.08.2007
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nichts für ungeübte Leser. Der Roman steht wie ein Klotz da. Absatzlos, Sätze, die sich über Seiten ziehen, man kann leicht den Bogen verlieren und trotzdem zieht die Geschichte dieses alterslosen Diktators einen an, der tot in seinem verfallenen Palast gefunden wird. Wie in einem Alptraum vereint dieser Diktator... Nichts für ungeübte Leser. Der Roman steht wie ein Klotz da. Absatzlos, Sätze, die sich über Seiten ziehen, man kann leicht den Bogen verlieren und trotzdem zieht die Geschichte dieses alterslosen Diktators einen an, der tot in seinem verfallenen Palast gefunden wird. Wie in einem Alptraum vereint dieser Diktator die Geschichte totalitärer Regimes Südamerikas in sich. Man muß sich Vergangenheit wie Gegenwart erlesen, die Geschichte wird einem nicht auf dem Tablett episodenhaft serviert. Es ist der gelungene Versuch eines Autors, die Geschichte seiner Kultur, der Politik seines Kontinents einen Ausdruck zu verleihen, der nicht schmackhaft auf der Zunge zergeht. Wer sich wirklich dafür interessiert, wie ein solcher Dikator aufsteigen, wie er fallen kann, muß hinsehen, zuhören, vor-, wie zurückblättern, sich Zeit nehmen. Márquez zwingt einen durch seine Form dazu. Und vielleicht bleibt dieser Roman am Ende deswegen länger haften als andere.