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Edi Dickstur und der Norz

Das Leben ist verdammt schwer, wenn man Edi Dickstur heißt. Die Leute denken: Ist der so dick wie stur? Oder so stur wie dick? Peinlich! Sehr peinlich!
Nicht, dass dieser Name allzu häufig wäre. Aber er kommt vor. Und von einem solchen Edi Dickstur soll hier berichtet werden.

So beginnt Jutta Treibers Geschichte von dem neunjährigen Edi, der in die vierte Klasse Volksschule geht. Edi hat eine große Leidenschaft - ESSEN. Seine Mama kocht aber auch gar so gut. Und sein Papa nimmt ab und zu einen dicken Burger zum Nachtmahl mit nach Hause. Bisher ist Edis Esslust nicht besonders aufgefallen. Aber nun bekommt er eine neue Lehrerin. Und die legt großen Wert aufs Aufsatzschreiben und auf den Sportunterricht. Edis Aufsätze handeln - wie könnte es anders sein - vom ESSEN. Und nur vom Essen. Egal, über welches Thema Edi schreiben soll, es wird immer eine detaillierte Beschreibung des kompletten Menüs. Und wenn seine Mama ihm bei den Rechenaufgaben hilft, rechnen sie in Leberknödeln. Dass Edi beim Sport der Ungeschickteste in der Klasse ist und von manchen Mitschülern verspottet wird, macht ihm immer mehr zu schaffen.

In der Nacht erscheinen ihm unheimliche Gestalten - Frau Gnast - die Angst - und der NORZ - der Zorn. Der Norz entpuppt sich jedoch als Freund, der Edi weiterhilft ...
Portrait
utta Treiber, geboren 1949 in Oberpullendorf/Bgld. Germanistik- und Anglistikstudium an der Uni Wien, unterrichtete an der AHS in Oberpullendorf. Seit 1988 ist sie freischaffende Autorin, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie schreibt für Menschen jeden Alters - vom Bilderbuch bis zum Erwachsenenroman, von Lyrik bis zu Musicals. Ihre Bücher wurden in bisher 22 Sprachen übersetzt und mit österreichischen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Bei Obelisk erschienen ist das CLUB-Taschenbuch "Oli und Purzelbaum" und das Jugendbuch "Ein Pferdesommer".
Jutta Treiber wurde mit dem "Würdigungspreis für Kinder- und Jugendliteratur 2008" ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 96 (Printausgabe)
Altersempfehlung 8 - 11
Erscheinungsdatum 21.05.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783851977677
Verlag Obelisk Verlag
Dateigröße 2502 KB
Illustrator Nadine Kappacher
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wehr dich! Wehr dich du Sack!“

Brigitte Schuster, Thalia-Buchhandlung Wr. Neustadt

Edi geht in die 4. Klasse Volksschule. Seit er eine neue junge ehrgeizige Lehrerin hat, hat sich für ihn die Welt verändert. Er hat nicht mehr so viel Freude an der Schule und der Turnunterricht macht ihm zu schaffen. Edi isst für sein leben gern und daher ist er etwas rundlich. Außerdem hat er sehr wenig Selbstvertrauen. Als ihm in der Nacht Frau Gnast und der Norz erscheinen, wird es nicht einfacher. Frau Gnast beeinflusst ihn dahingehend, dass er sich vor den Mitschülern fürchtet und ausgelacht wird. Er bleibt zu Hause. Erst durch Norz gelingt es ihm wieder mehr Selbstvertrauen zu bekommen.

Kundenbewertungen

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Eine Speisekarte?
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 10.10.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jutta Treiber schreibt in ihrem neuen Buch von einem Jungen, der, wie es scheint, nur ans Essen denken kann. Seine Schulaufsätze erscheinen stets wie eine Speisekarte und auch Nachhilfestunden helfen ihm - scheint es- nicht auf die Sprünge. Doch dann bekommt er Besuch von einer geisterhaften Erscheinung. Die Autorin zeigt gut... Jutta Treiber schreibt in ihrem neuen Buch von einem Jungen, der, wie es scheint, nur ans Essen denken kann. Seine Schulaufsätze erscheinen stets wie eine Speisekarte und auch Nachhilfestunden helfen ihm - scheint es- nicht auf die Sprünge. Doch dann bekommt er Besuch von einer geisterhaften Erscheinung. Die Autorin zeigt gut, wie sehr Kinder von ihrem Umfeld beeinflusst werden, denn kaum hat der Hauptdarsteller der Geschichte etwas anderes Spannendes in Aussicht, als nur den Speiseplan seiner Familie, benimmt er sich wie ein ganz normales, lebhaftes und fantasiebegabtes Kind. Das Buch arbeitet sehr gut mit dem Problem Übergewicht bei Kindern und zeigt auch, dass allein mehr Turnstunden als Heilmittel nicht reichen.