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Nacht ist der Tag

Roman

(10)

Gillian ist eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin, sie ist eine schöne Frau, sie führt eine abgesicherte Beziehung mit Matthias, sie hat ihr Leben unter Kontrolle. Eines Nachts hat das Paar nach einem Streit einen Unfall, ihr Wagen rammt auf nasser Straße ein Reh. Matthias stirbt, sie erwacht im Krankenhaus. Mit einem zerstörten Gesicht. Erst langsam setzt sich ihr Leben wieder zusammen und eine Geschichte aus der Vergangenheit wird zu einer möglichen Zukunft.
Eindringlich, mit leisen Worten und unausweichlichen Bildern erzählt Peter Stamms neuer großer Roman von einer Frau, die ihr Leben verliert, aber am Leben bleiben muss – eine Tragödie, die zu einem Neuanfang wird.

Portrait

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land« und »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« sowie unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« seine Bamberger Poetikvorlesungen. »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« ist nominiert für den Schweizer Buchpreis 2018.

Literaturpreise:

Rheingau Literatur Preis 2000
Bodensee-Literaturpreis 2012
Friedrich-Hölderlin-Preis 2014
Cotta Literaturpreis 2017
ZKB-Schillerpreis 2017
Solothurner Literaturpreis 2018
Nominiert für Schweizer Buchpreis 2018

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 11.12.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18990-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/2,2 cm
Gewicht 230 g
Auflage 1
Verkaufsrang 30.042
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„Neuanfang“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Gillian, die Protagonistin des Romans, ist eine erfolgreiche Frau, Fernsehmoderatorin, führt eine schöne Beziehung, tja, was will man mehr. Doch nach einem Streit mit Matthias ist plötzlich alles ganz anders, ein Unfall geschieht. Er überlebt nicht, sie wacht im Krankenhaus mit zerschnittenem Gesicht auf. Und beginnt sich mit ihrem Leben intensiv auseinander zu setzen. Gillian, die Protagonistin des Romans, ist eine erfolgreiche Frau, Fernsehmoderatorin, führt eine schöne Beziehung, tja, was will man mehr. Doch nach einem Streit mit Matthias ist plötzlich alles ganz anders, ein Unfall geschieht. Er überlebt nicht, sie wacht im Krankenhaus mit zerschnittenem Gesicht auf. Und beginnt sich mit ihrem Leben intensiv auseinander zu setzen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
2
7
0
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein Paar streitet, baut einen Unfall, nur die Frau überlebt. Langsam kommt sie mit einem zerstörten Gesicht wieder zurück ins Leben. Behutsam und doch gnadenlos geschrieben.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Gillians Schicksal wird von Stamm kühl und dennoch berührend geschildert. Ein ernster, leiser Roman der sich mit existenziellen Lebensfragen auseinander setzt.

Leises Kammerspiel
von einer Kundin/einem Kunden am 01.01.2015

Wenige Protagonisten und eine angenehme, kühle Distanz zu den Figuren zeichnen die Werke von Peter Stamm seit Jahren aus. Auch in dem neuen Roman bleibt der Plot überschaubar, obgleich der Autor sich mit dem anspruchsvollen Thema existenzieller Krisen auseinandersetzt. Neu und interessant dabei ist der Wechsel der Sichtweisen zwischen... Wenige Protagonisten und eine angenehme, kühle Distanz zu den Figuren zeichnen die Werke von Peter Stamm seit Jahren aus. Auch in dem neuen Roman bleibt der Plot überschaubar, obgleich der Autor sich mit dem anspruchsvollen Thema existenzieller Krisen auseinandersetzt. Neu und interessant dabei ist der Wechsel der Sichtweisen zwischen zwei Hauptakteuren (Gillian und Hubert), die beide ihr Leben neu ausrichten müssen. Die Schreibweise des Autors ist gewohnt elegant, stilistisch sauber und schlicht. „Nacht ist der Tag“ ist vielleicht nicht der beste Peter Stamm. Wie die früheren Werke aber ist der Roman ein gekonnt inszeniertes Kammerspiel, das sich ohne große Überraschungen in die Reihe der anderen Werke des Autors einreiht.