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Aller Liebe Anfang

Roman

Hochkaräter Band 52

Judith Hermann

(13)
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Beschreibung

Judith Hermann hat einen Roman geschrieben über die Zumutungen der Liebe und die Schutzlosigkeit im Leben.

Stella und Jason sind verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet.

Aber eines Tages steht ein Mann vor der Tür dieses Hauses, ein Fremder, jemand, den Stella nie zuvor gesehen hat. Er sagt, er wolle sich einfach einmal mit ihr unterhalten, mehr sagt er nicht. Stella lehnt das ab. Der Fremde geht und kommt am nächsten Tag wieder, er kommt auch am Tag darauf wieder, er wird sie nicht mehr in Ruhe lassen. Was hier beginnt, ist ein Albtraum, der langsam, aber unbeirrbar eskaliert.

In einer klaren, schonungslosen Sprache und irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe, vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.

Dieses bildkräftige Buch weiss in jeder seiner Erscheinungsformen so herzensklug wie wortstark die Vieldeutigkeiten und Gefährdungen aller Liebe Anfänge auszuleuchten. Roman Bucheli Neue Zürcher Zeitung 20140819

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt "Sommerhaus, später" (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband "Nichts als Gespenster". Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. "Alice" (2009), fünf Erzählungen, wurde international gefeiert. Im Herbst 2014 erscheint der Roman "Aller Liebe Anfang".
Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Kleist-Preis und der Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 14.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-033183-0
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/2,7 cm
Gewicht 378 g
Auflage 1. Auflage

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Aller Liebe Anfang

Vanessa Egger, Thalia-Buchhandlung Wien

Stella und Jason leben in einem kleinen Haus in einer Siedlung und sind glücklich mit sich, ihrer Tochter Ava und ihrem Leben. Jason ist als Architekt viel unterwegs und Stella mit Eva dadurch oft alleine im Haus. Als eines Tages ein fremder Mann an die Haustür klopft und mit Stella sprechen will. Als Stella ablehnt beginnt ein Albtraum, den Stella sich nie hätte träumen lassen. In einer sehr klaren Sprache, erzählt Hermann vom Einsturz eines glücklich und sicher geglaubten Lebens.

Das Glück ist ein Vogerl

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Stella und Jason sind landläufig das, was man ein glückliches Paar nennt. Mit Ava, ihrer Tochter leben sie in einem netten Haus am Stadtrand. Jason nicht so oft, weil er doch ganz ordentlich hackeln muss. Eines Tages läutet ein Fremder an der Türe, erklärt Stella dass er sich mit ihr unterhalten möchte, und verschwindet wieder, als sie ihm die Türe vor der Nase zuknallt. Doch am nächsten Tag ist er wieder da. Und auch am Übernächsten. Der Roman entwickelt sich zu einer langen Erzählung über die Kurzlebigkeit des Glücks. Sowie der Sehnsucht danach, dass irgend jemand komme und das Leben verändert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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1

Das einstige deutsche Fräuleinwunder ist erwachsen geworden
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das einstige deutsche Fräuleinwunder ist erwachsen geworden – und mit ihr der erste Roman, mit dem sie sich Zeit gelassen hat, was dem Schreiben von Büchern in den meisten Fällen einfach gut bekommt. Wo Judith Hermann in den 90er-Jahren den Sound einer ganzen, insbesondere jungen Generation mit ihren Erzählungen „Sommerhaus, spä... Das einstige deutsche Fräuleinwunder ist erwachsen geworden – und mit ihr der erste Roman, mit dem sie sich Zeit gelassen hat, was dem Schreiben von Büchern in den meisten Fällen einfach gut bekommt. Wo Judith Hermann in den 90er-Jahren den Sound einer ganzen, insbesondere jungen Generation mit ihren Erzählungen „Sommerhaus, später“ eingefangen und auch geprägt hat, erzählt sie nun die Geschichte von Stella und Jason, die in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und sich dort eingerichtet haben. Beide sind miteinander verheiratet, haben eine kleine Tochter namens Ava, um die Stella, als Teilzeitkraft arbeitend, sich fast ausschließlich kümmert, während Jason beruflich ständig unterwegs ist. Die Kleinfamilie wohnt am Rande einer Stadt in einer Reihenhaussiedlung in stiller Zufriedenheit, die eines Tages gestört wird, als ein Fremder an der Tür klingelt und sich mit Stella unterhalten möchte. Ihr ist dies nicht wirklich geheuer, sie blockt ab und der Fremde geht wieder. Am nächsten Tag steht er mit dem gleichen Ansinnen erneut vor der Tür und bittet wieder um ein Gespräch, was Stella auch diesmal ablehnt. Jeden Tag kommt Mister Pfister, wie er sich nennt, vorbei, klingelt oder wirft etwas in den Briefkasten, ein Gedicht, zusammenhanglose Sätze, ein Bild. Er wohnt direkt in der Nachbarschaft, nur ein paar Häuser weiter, wirkt aber seltsam verloren, fast vernachlässigt, und ein bisschen verstört. Stella möchte nichts mit ihm zu tun haben, fühlt sich von ihm bedrängt, geradezu verfolgt. Sie erzählt Jason davon, der nichts ahnte, weil er immer abwesend ist, wenn Mister Pfister sich um Stella bemüht. Jason tritt daraufhin in Aktion, aber all seine Bestrebungen, dem unliebsamen Eindringling Einhalt zu gebieten, scheitern. Schon bald entwickelt sich aus einem scheinbar harmlosen Ansinnen ein Albtraum, der nicht aufzuhören scheint. Judith Hermann erzählt auf eindrucksvolle Art von den Tücken des Alltags, vom Wandel der Liebe und von trügerischen Sicherheiten. Das beschreibt sie in ihrer unnachahmlichen klaren Sprache, schlicht und zugleich so auf den Punkt gebracht, dass ihre Sätze eine ganze Welt mit all ihren Rissen und Brüchen erschaffen.

Das sichere Glück?
von Ira Rübenkönig aus Baden-Baden am 17.03.2015

Die Autorin Judith Hermann hat bisher erfolgreiche Kurzgeschichten geschrieben, jetzt hat sie ihren ersten Roman herausgebracht. Es handelt von einem spannungsarmen Kleinfamilienleben, in einer sterilen Vorortsiedlung. Stella, die Ehefrau von Jason, ist 37 Jahre, Mutter von Einzelkind Ava, 5 Jahre , pflegt alte Menschen in ih... Die Autorin Judith Hermann hat bisher erfolgreiche Kurzgeschichten geschrieben, jetzt hat sie ihren ersten Roman herausgebracht. Es handelt von einem spannungsarmen Kleinfamilienleben, in einer sterilen Vorortsiedlung. Stella, die Ehefrau von Jason, ist 37 Jahre, Mutter von Einzelkind Ava, 5 Jahre , pflegt alte Menschen in ihrem häuslichem Umfeld. Nun klingelt eines Tages Mister Pfister an der Haustür. Er versucht Kontakt mit Stella aufzunehmen, doch sie blockt ab, sie will nicht reagieren. Mister Pfister probiert es am nächsten Tag noch einmal, am übernächsten Tag wieder.....er wirft ihr merkwürdige Dinge, wie z.B. Feuerzeuge, CDs, Streichhölzer, Papiere in ihren Briefkasten. Doch auch dabei bleibt es nicht, er wird zu einem Stalker. Das ganze entwickelt eine Dynamik, so dass Stella ihrem Ehemann Jason doch von diesem verstörten, vielleicht sogar psyschich kranken Mann erzählt. Die Angst, Machtlosigkeit, Verunsicherung und stille Verzweifelung baut sich immer mehr auf. Stellas Glück scheint zu zerrinnen, eine Eskalation droht. Ein Roman, der von der leisen Vergänglichkeit des Lebens spielt.

Aller Liebe Anfang
von I. Schneider aus Mannheim am 14.01.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Stella und Jason haben sich durch Zufall in einem Flugzeug kennengelernt, Jason hielt Stellas Hand, da sie an Flugangst litt und drei Wochen später waren sie ein Paar. Sie heirateten schnell, bekamen Tochter Ava und zogen zusammen in die Vorstadtsiedlung in ein Haus mit Garten. Jason ist als Handwerker oft beruflich unterwegs, S... Stella und Jason haben sich durch Zufall in einem Flugzeug kennengelernt, Jason hielt Stellas Hand, da sie an Flugangst litt und drei Wochen später waren sie ein Paar. Sie heirateten schnell, bekamen Tochter Ava und zogen zusammen in die Vorstadtsiedlung in ein Haus mit Garten. Jason ist als Handwerker oft beruflich unterwegs, Stella hat einen Job als Altenpflegerin und Ava geht in den Kindergarten - ein friedliches und beschauliches Leben, das die drei führen. Bis eines Tages um die Mittagszeit, als Stella gerade zu Hause ist, ein fremder, junger und etwas ungepflegter Mann bei ihnen klingelt und sich mit ihr unterhalten will. Stella wiegelt ihn ab, aber ab diesem Zeitpunkt erscheint der Fremde Tag für Tag, klingelt oder wirft etwas in den Briefkasten. Er heißt Mister Pfister und wohnt in derselben Straße wie Stella und ihre Familie, nur ca. fünf Häuser entfernt, schafft es aber, dass Stella Angst bekommt, sich im eigenen Haus nicht mehr wohlfühlt und nicht weiß, wie sie mit diesem Stalker umgehen soll. Judith Hermann beschreibt mit ihrer einfachen Sprache und mit wenigen Worten die unangenehme Situation und schafft es, dass man selbst dieses ungute Gefühl, das Stella ständig hat, nachvollziehen kann.


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