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Die Memoiren des Sherlock Holmes

11 Geschichten

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Die Memoiren des Sherlock Holmes, erschienen 1893 unter dem englischen Originaltitel The Memoirs of Sherlock Holmes, ist die zweite Sammlung von Detektivgeschichten um Sherlock Holmes von Sir Arthur Conan Doyle. In sämtlichen Geschichten des Bandes fungiert, wie auch in fast allen übrigen Sherlock-Holmes-Geschichten, Holmes' Freund Dr. Watson als Ich-Erzähler.
Außergewöhnlich an der Geschichtensammlung ist, dass sie sowohl Sherlock Holmes' ersten Fall (Die 'Gloria Scott'), der in Rückblenden erzählt wird, als auch seinen – nach Doyles damaliger Planung – letzten Fall (Das letzte Problem) enthält, der mit einem traurigen Nachruf auf den großen Detektiv endet. Zudem enthalten die Geschichten Details aus Sherlock Holmes' Privatleben, wie die Beziehung zu seinem Bruder Mycroft oder seinen Kokaingenuss.
Portrait
Arthur Conan Doyle wurde 1859 im schottischen Edinburgh geboren. Er studierte Medizin und arbeitete bis 1891 als Arzt. Danach widmete er sich dem Schreiben. Die Geschichten um Sherlock Holmes wurden in über fünfzig Sprachen übersetzt und als Filme, Theaterstücke, Hörspiele und sogar im Ballett verarbeitet. Doyle hat aber auch Science Fiction und Gedichtbände verfasst. Er starb 1930 in seinem Haus in Sussex.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 250 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.05.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783955012380
Verlag Andersseitig.de
Dateigröße 1194 KB
eBook
0,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Erinnerungen an den größten Detektiv aller Zeiten
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 26.04.2010
Bewertet: gebundene Ausgabe

Für viele Holmesianer und Sherlockians gehört diese zweite Sammlung samt ihrem Vorgänger zum Höhepunkt der Serie, da Doyle in diesen frühen Geschichten uns den ursprünglichen, rauschgiftsüchtigen Holmes präsentiert und der Autor seine Figuren inzwischen gut genug kennt, um ihr Zusammenspiel aufs Beste herauszuarbeiten. Er hat nicht nur die Balance... Für viele Holmesianer und Sherlockians gehört diese zweite Sammlung samt ihrem Vorgänger zum Höhepunkt der Serie, da Doyle in diesen frühen Geschichten uns den ursprünglichen, rauschgiftsüchtigen Holmes präsentiert und der Autor seine Figuren inzwischen gut genug kennt, um ihr Zusammenspiel aufs Beste herauszuarbeiten. Er hat nicht nur die Balance zwischen Können und Routine gefunden, sondern kann nun auch mit einer gewissen Gelassenheit sein literarisches Werk verrichten, da der reißende Absatz des "Strand Magazine", in welchem seine Geschichten damals erschienen, ihm ein beruhigendes finanzielles Auskommen sichert. Ein Grundproblem bleibt für ihn dennoch: Stets neue, komplizierte Fälle zu erdenken, um Holmes' Deduktionsfähigkeiten herauszufordern und den Leser fürs Miträtseln begeistern zu können. Um sich dabei nicht stets selbst zu wiederholen, greift Doyle hier auf mehrere Tricks zurück: Ohne gravierende Veränderungen bei seinen Figuren vornehmen zu müssen (und dabei seine Leserschaft zu vergraulen), verändert er unter anderem die Erzählperspektiven und löst zum Beispiel Watson in der Geschichte "Das Musgrave-Ritual" von Sherlock Holmes ab, der diesen frühen Fall aus seiner eigenen Erinnerung heraus zum Besten gibt. Auch neue Charaktere wie Holmes' Bruder Mycroft (in "Der griechische Dolmetscher") werden eingeführt, der, zuvor niemals erwähnt, aus der Versenkung auftaucht und damit gleichzeitig einen Blick auf die familiäre Seite des Detektivs erlaubt. Obwohl die Geschichte um den Übersetzer Melas, der im elitären Club Diogenes um Hilfe bittet, die Figur Mycroft für den Fortlauf der Handlung nicht braucht, ist Doyle mit ihr ein guter Wurf gelungen, der bis heute seine Wiederkehr in vielen Pastichés feiert. Völlig zu Recht, ist doch das Zusammenspiel der intellektuell gleichwertigen Brüder immer äußerst amüsant zu verfolgen. Besonders hervorzuheben ist auch die Geschichte "Silberstern", die nicht nur aufgrund des sehr originellen Aufbaus überzeugt, sondern uns auch das erste Mal an den Ort führt, wo der Detektiv später sein wohl bekanntestes Abenteuer erleben soll: Die sumpfigen Wiesen von Dartmoor. Dennoch wäre dieser Sammelband einer ohne großartigen Höhepunkt, hätte Doyle nicht eben jenes bereits oben erwähnte, Aufsehen erregende Ende gefunden. Das Kräftemessen zwischen dem genialen Meisterdetektiv und dem "Napoleon des Verbrechens", Professor Moriarty, gehört zweifelsohne zu den großen Momenten der Literaturgeschichte und ist wohl auch Grund für die spätere weltweite Berühmtheit des Autors. Eine Geschichte, bei der ich auch nach der x-ten Lektüre wieder schlucken muss, ob des traurigen Watson, der am Ende über Holmes konstatiert: "Der beste und weiseste Mensch, den ich je gekannt habe." Insgesamt ist "Die Memoiren des Sherlock Holmes" eins der ganz großen Werke der Kriminalliteratur, das die Magie eines lange vergessenen Zeitalters stets auf Neue zu versprühen vermag und jedem Freund intelligenter Detektivgeschichten ans Herz gelegt sei. Für immer unter den Besten meiner Sammlung.

Titelangaben fehlen
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2007
Bewertet: Hörbuch (CD)

Ordentlich vorgelesen, allerdings vermisse ich die Betitelung der einzelnen Geschichten sowohl auf den CD`s als auch auf der Verpackung. Dieses ist bei der Zusammensetzung der CD`s besonders schwierig. Es ist nämlich nicht gelungen eine Geschichte auf eine CD zu bekommen was zu erheblichen Schwierigkeiten führt eine Geschichte, schnell, zu finden.