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Camus

Das Ideal der Einfachheit. Eine Biographie

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Iris Radisch nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch Camus' Leben und Werk. Dieser Autor ist kein Heiliger. Sein Leben und seine Bücher erzählen von der Sehnsucht nach den großen, elementaren Erlebnissen, vom Glück der Beschränkung auf das Essentielle, vom Zauber der Einfachheit. Camus verwickelt seine Leser in die grundlegenden Fragen nach richtig und falsch, nach gut und böse, und seine Werke fordern heraus zu einem neuen Nachdenken über
die Natur des Menschen.
Rezension
Sprachgewandt, spannend und elegant.
Portrait
Iris Radisch, geboren 1959 in Berlin. Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie in Frankfurt am Main und Tübingen. Tätig als Literaturkritikerin; seit 1990 Literaturredakteurin der ZEIT, seit 2013 dort Leiterin des Feuilletons. Daneben Tätigkeit als Fernsehmoderatorin. 2008 wurde sie mit dem Medienpreis für Sprachkultur der Gesellschaft für deutsche Sprache ausgezeichnet. 2009 ernannte die französische Kulturministerin Iris Radisch zum «Chevalier des Arts et Lettres».
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 24.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-62801-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/2,4 cm
Gewicht 320 g
Abbildungen zahlreiche schwarzweisse -Abbildungen
Auflage 3
Buch (Taschenbuch)
13,40
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Einfach Camus
von Jouvancourt aus München am 20.10.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

* Über Iris Radisch ist eigentlich nicht mehr zu sagen, als dass sie eine der besten Literaturkritikerinnen unserer Zeit ist. Ihr neues Buch beschreibt minutiös das Leben, die Gedanken und vor allem das Wirken dieses großen Philosophen und Nobelpreisträgers Camus, der in Deutschland viel zu wenig bekannt war. Er war... * Über Iris Radisch ist eigentlich nicht mehr zu sagen, als dass sie eine der besten Literaturkritikerinnen unserer Zeit ist. Ihr neues Buch beschreibt minutiös das Leben, die Gedanken und vor allem das Wirken dieses großen Philosophen und Nobelpreisträgers Camus, der in Deutschland viel zu wenig bekannt war. Er war als armer Algerienfranzose 1913 auf die Welt gekommen, sein Vater fiel kurz nach seiner Geburt an der Front, die Mutter war zeitlebens stumm und Analphabetin. Um ihn herum das arme, sehr arme Leben in der damaligen Kolonie Algerien. Kein guter Start für das Leben möchte man meinen und doch brachte es Camus zum gefeiertsten Schriftsteller Frankreichs der Nachkriegszeit. "Die Pest" war sein Hauptwerk und dieses Jahr im November wäre er 100 Jahre alt geworden. Camus kam 1960 bei einem Autounfall bei Paris ums Leben. Frau Radisch trug für diese neue Betrachtung von Albert Camus viele neue Informationen zusammen, führte lange Gespräche mit seinen Kindern und sichtete zwei seiner wichtigen Biografien. Mit einer leichten Sprache spannt sie über 10 Kapitel einen Bogen über diese herausragende Persönlichkeit. Die Kapitel folgen den existentiellen Begriffen des Philosophen: die Mutter, der Sommer, der Schmerz, das Meer, das Elend, die Welt, die Ehre, die Menschen, die Erde, die Wüste. Diese Themen waren sein Leben und sein Universum. Er wuchs in der Einfachheit auf und war im Bann des Absurden gefangen. Für ihn als Atheisten gab Leid und Elend in der Welt keinen Sinn. Diese Sinnlosigkeit beschäftigte ihn zeitlebens und doch konnte er sich an den herrschenden Existenzialismus anlehnen, die Möglichkeiten der Schicksalsüberwindung und der Auflehnung einsehen. " A la fin, c'est vraiment bête de ne vivre que dans la peste. Bien entendu, un homme doit se battre, mais, s'il cesse de rien aimer par ailleurs, à quoi sert qu'il se batte?" Solidarität, Liebe und Freundschaft waren Schlüsselelemente seiner Philosphie, die er auch in seinem Leben praktizierte. Eine wunderbare, elegante und doch sehr detailreiche Aufarbeitung des Themas!