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3000 Euro

Roman

(8)
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 27.10.14
Eine Geschichte, die ein ehrliches und trauriges Gesellschaftsbild aufzeigt. Aber so ist die Realität heute in Deutschland. Eine Geschichte mit einer Menge Potenzial. Leider versenkt Autor Thomas Melle seinen 200-Seiten-Roman vollkommen. Er weiß praktisch zu keiner Zeit, das Potenzial der Geschichte zu nutzen. Das liegt bei dieser Art der Story vor allem bei den Figuren. Die müssen viel Leben haben, leider haben sie nur sehr wenig. Ich bekam nie richtig Bezug zu ihnen, daher war es dann auch egal, wie es ihnen ergeht. Ganz schlecht. Und dann die nicht vorhandene Spannung. Da hätte man einige Wendungen in die Story einbauen können, aber nichts da. "3000 Euro" hat bei gewissen Kritikern und Preisverleihern Eindruck hinterlassen. Vielleicht war es der Titel, der Eindruck hinterlassen hat, die Geschichte kann es ja nun nicht sein.
Portrait
Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Er ist Autor vielgespielter Theaterstücke und übersetzte u. a. William T. Vollmanns Roman "Huren für Gloria". Für seinen Erzählungsband "Raumforderung" (2007) erhielt Thomas Melle den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis. Sein Debütroman "Sickster" (2011) war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet. Thomas Melle lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 29.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87134-777-1
Verlag Rowohlt Berlin
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/2,2 cm
Gewicht 314 g
Auflage 4
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19,50
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„Viel Geld“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Für manche mögen es Peanuts sein, dreitausend Euro. Nicht jedoch für Denise. Bei einem Discounter arbeitend, kommt sie mehr schlecht als recht mit dem Leben zurecht. Noch dazu mit kleiner Tochter. Um das triste Dasein aufzubessern, nimmt sie an einem Pornodreh bei, für den sie eben 3000 Euro bekommen soll. Während sie auf das Geld wartet, trifft sie auf Anton, der zum Obdachlosen wurde. Besoffen Auto fahrend, Führerschein weg, Job als Taxilenker auch weg, so schnell kann das gehen. Parallelen zu Kasimir und Karoline sind gegeben, tragen aber auch zum Reiz des Buches bei. Für manche mögen es Peanuts sein, dreitausend Euro. Nicht jedoch für Denise. Bei einem Discounter arbeitend, kommt sie mehr schlecht als recht mit dem Leben zurecht. Noch dazu mit kleiner Tochter. Um das triste Dasein aufzubessern, nimmt sie an einem Pornodreh bei, für den sie eben 3000 Euro bekommen soll. Während sie auf das Geld wartet, trifft sie auf Anton, der zum Obdachlosen wurde. Besoffen Auto fahrend, Führerschein weg, Job als Taxilenker auch weg, so schnell kann das gehen. Parallelen zu Kasimir und Karoline sind gegeben, tragen aber auch zum Reiz des Buches bei.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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0

von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 10.09.2017
Bewertet: anderes Format

Denise und Anton begegnen sich im Supermarkt und kommen sich näher. Beide befinden sich in Geldnot. Als sich dies ändert wird fraglich, was sie eigentlich zusammen hält.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Melle präsentiert zwei Vertreter des "modernen Prekariats" auf so alltägliche Weise, dass man sich zwangsläufig so fühlt, als sei man ihnen schon vor der Lektüre begegnet.

Thomas Melle - 3000 Euro
von einer Kundin/einem Kunden am 28.12.2014

Das Leben ist nicht immer so, wie wir es uns vorgestellt haben. Manchmal bricht es mit voller Wucht auf uns ein. So auch auf Denise und Anton. Beide haben nicht das Leben, nachdem sie sich sehnen. Denise träumt u.a. von einer Reise nach New York, doch ihre kleine Tochter... Das Leben ist nicht immer so, wie wir es uns vorgestellt haben. Manchmal bricht es mit voller Wucht auf uns ein. So auch auf Denise und Anton. Beide haben nicht das Leben, nachdem sie sich sehnen. Denise träumt u.a. von einer Reise nach New York, doch ihre kleine Tochter Linda und ihr Job an der Kasse eines Discounters lassen sie immer wieder in der Realität ankommen. Keine Reise. Kein New York. Auch Anton steht nicht besser da. Er wartet auf seine Privatinsolvenz und um die Welt irgendwie ertragen zu können flüchtet auch er sich in seine Träume. Er ist ein Meister diese zu verlängern, aber bleiben tun sie nicht. Als sich beide vorsichtig näher kommen stellt sich die Frage, wieviel Nähe ihr Leben wirklich zulässt. Eine Liebe am unteren Rand der Gesellschaft und die Frage, was 3000 Euro Wert sein können. Ein sprach gewaltiger, heftiger Roman. Sehr lesenswert.