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Schlink, B: Frau auf der Treppe

Roman

Das berühmte Bild einer Frau, lange verschollen, taucht plötzlich wieder auf. Überraschend für die Kunstwelt, aber auch für die drei Männer, die diese Frau einst liebten – und sich von ihr betrogen fühlen. In einer Bucht an der australischen Küste kommt es zu einem Wiedersehen: Die Männer wollen wiederhaben, was ihnen vermeintlich zusteht. Nur einer ergreift die Chance, der Frau neu zu begegnen, auch wenn ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt.
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 06.10.14
Der deutsche Weltbestsellerautor Bernhard Schlink hat mit "Der Vorleser" Literaturgeschichte geschrieben. Mit seinen anderen Werken konnte er nie wieder an die Qualität seines berühmten Werkes anknüpfen. So auch nicht mit seinem neuen Roman "Die Frau auf der Treppe". Der Titel könnte auch lauten: "Die Langeweile ist gestolpert". Und genau in dieses Buch hinein. Denn Schlinks Plot ist schon sehr schlank, es gibt wenig Höhen, dafür viele Tiefen. Das gilt auch für die Figuren der Geschichte. Spannung will auch nie so recht aufkommen. Auch wenn Schlink zahlreiche Themen anspricht, die zum nachdenken anregen, so kann dies nicht über das vorgenannte hinwegtrösten.
Portrait
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman "Der Vorleser", 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel "The Reader" mit Kate Winslet, David Cross und Ralph Fiennes verfilmt, in 51 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 27.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06909-9
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,9/12,3/2,2 cm
Gewicht 289 g
Auflage 3. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,60
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Elegante Dreiecksgeschichte in Vergangenheit und Gegenwart

Ursula Kutzer, Thalia-Buchhandlung Wien

Nach langem Warten endlich ein neuer Roman von Bernhard Schlink, dem Autor von "Der Vorleser". Im Mittelpunkt steht das Gemälde einer rätselhaften Frau, um das in der Vergangenheit ein Streit zwischen Maler und Eigentümer tobte, in den ein damals junger Rechtsanwalt verstrickt war. Eben jener Anwalt trifft Jahrzehnte später in Sydney nochmals auf dieses Bild und macht sich auf die Suche nach der Porträtierten, in die er unsterblich verliebt gewesen war. Ein anrührendes Stück Literatur, der Rechtsanwalt mit seiner Naivität und seiner großen Liebe zu dieser Frau wachsen einem bald ans Herz. Die Geschichte hätte ruhig länger sein können!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Bilderwelten, nachdenklich
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie immer erzählt Bernhard Schlink auch hier eine klar strukturierte Geschichte. Die Sprache ist schlank und präzise, der Plot zugleich spannend, hintergründig und gleichnishaft. Das Bild steht im Mittelpunkt, als Aufhänger für die Geschichte, aber auch als zentrales Thema: Bilder, in denen wir uns selber suchen und die wir selb... Wie immer erzählt Bernhard Schlink auch hier eine klar strukturierte Geschichte. Die Sprache ist schlank und präzise, der Plot zugleich spannend, hintergründig und gleichnishaft. Das Bild steht im Mittelpunkt, als Aufhänger für die Geschichte, aber auch als zentrales Thema: Bilder, in denen wir uns selber suchen und die wir selber schaffen, als Schutz vor den anderen. Leben in Rahmen, die uns definieren und das Gegenteil von Freiheit sind. Und die Frau auf der Treppe, die auf dem Weg ist, nach oben oder nach unten, aber nirgends angekommen. Eine schöne, philosophische Geschichte über eine Frau zwischen 3 Männern und drei Lebensentwürfen und einem Mann, der sich selber findet.

Intensive Lektüre...
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

.... die an die Nieren und ans Herz geht. Und ganz nebenbei auch nachdenklich stimmt - über Chancen im Leben, die man vielleicht verpasst hat - oder eben auch nicht. Und über Loyalität und Freundschaft. Ein bemerkenswertes Stück Literatur.

Ein lebensveränderndes Bild
von Karina aus Wien am 03.01.2015

Ein Bild verschwindet. Es zeigt eine nackte Frau, die eine Treppe hinab steigt. Dann sind da auch ein Rechtsanwalt, ein reicher Unternehmer, ein Maler und eine junge Frau, die das Leben dieser Herren auf den Kopf stellt. 40 Jahre später treffen sich alle wieder. Der Zwist um das Bild geht von vorne los. Aber auch Emotionen u... Ein Bild verschwindet. Es zeigt eine nackte Frau, die eine Treppe hinab steigt. Dann sind da auch ein Rechtsanwalt, ein reicher Unternehmer, ein Maler und eine junge Frau, die das Leben dieser Herren auf den Kopf stellt. 40 Jahre später treffen sich alle wieder. Der Zwist um das Bild geht von vorne los. Aber auch Emotionen und festgefahrene Muster werden aufgearbeitet. Und dass das Leben vergänglich ist wird ihnen mehr als bewusst. Es ist eine schöne Geschichte, durchaus aber auch traurig. Sie stimmt nachdenklich und ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden.