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Der Circle

Roman. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015, Kategorie Preis der Jugendlichen

Huxleys »Schöne neue Welt« reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz - so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten - wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles ...
Mit seinem neuen Roman »Der Circle« hat Dave Eggers ein packendes Buch über eine bestürzend nahe Zukunft geschrieben, einen Thriller, der uns ganz neu über die Bedeutung von Privatsphäre, Demokratie und Öffentlichkeit nachden-ken und den Wunsch aufkommen lässt, die Welt und das Netz mögen uns bitte manchmal vergessen.
Rezension
"Wir müssen uns davor verbeugen und froh sein, dass es das Buch gibt. Jeder muss es lesen." Juli Zeh 20140813
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 14.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04675-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21/13,9/4 cm
Gewicht 660 g
Originaltitel The Circle
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 72053
Buch (gebundene Ausgabe)
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23,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Lesenswert!

Bettina Berger, Thalia-Buchhandlung Linz

Privatsphäre, nein danke, wenn sie diese Einstellung haben, dann würde ihnen die Zukunft die Dave Eggers in seinem Buch "The Circle" beschreibt gefallen. Die anderen 99 Prozent der Weltbevölkerung, die eventuell nicht mit ihren Geheimnissen hausieren gehen möchten, haben dann ein Problem. Emoji Zwinker.

Alles ist sichtbar

Helmuth Fahrngruber, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Mae Holland, eine junge und ehrgeizige IT-Spezialistin, heuert beim imaginären Unternehmen „The Circle“ an. Innerhalb kürzester Zeit legt sie einen rasanten beruflichen Aufstieg hin und findet sich rasch im Mittelpunkt einer weltweiten Community. Sie verbringt mit wenigen Ausnahmen ihre gesamte Lebenszeit am Firmen-Campus, ist rund um die Uhr online, vernetzt und befreundet mit Millionen von Followern. Das Ziel der Firma ist die totale Transparenz menschlichen Zusammenlebens: Stetige digitale Präsenz, flächendeckend eingesetzte Webcams und Datenbrillen sorgen dafür, dass Privatsphäre zu einem Relikt der Vergangenheit wird. Die Anspielungen auf Internetgiganten wie Google, Facebook & Co liegen auf der Hand. Viele der beschriebenen Techniken sind Alltag, einige sind gerade in Entwicklung. Unbestritten verändert die sogenannte digitale Revolution in den sozialen Medien unseren Alltag in radikaler Weise. Das Buch zeichnet eine Dystopie der Zukunft, die an „1984“ von George Orwell bzw. „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley erinnert. Teilweise wirken sowohl einzelne Geschichten als auch die Persönlichkeit der Hauptfigur etwas konstruiert und nicht ganz nachvollziehbar, wodurch der Handlungsfortlauf etwas an Reiz verliert. Nichtsdestotrotz ist es dem Autor gelungen, das brisante Thema der totalen digitalen Überwachung spannend und unterhaltsam in einen Roman zu verpacken.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
111 Bewertungen
Übersicht
49
44
11
4
3

Sieht so unsere Zukunft aus?
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2019

Ein bedrückendes, fesselndes, fast zu reales Szenario: Mae gerät in die Fänge eines Internetkonzerns, der durch totale Überwachung den gläsernen Menschen erschaffen will. Gruselig!

Aus einer Phantasie- , aber nicht phantastischen Welt ein phantastisches Buch
von Eberhard Landes am 11.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Kennen Sie Michel Houellebecq und sein Buch „Unterwerfung“? Man ist beim Lesen geneigt zu sagen „Nein, so kann sich das nicht entwickeln, so wird das nicht kommen." Und dann kommen Einem Zweifel und man schränkt ein: "Zumindest in allzu naher Zukunft nicht“ ergänzt man dann, weil man erkannt hat, dass es in der Gegenwart eben d... Kennen Sie Michel Houellebecq und sein Buch „Unterwerfung“? Man ist beim Lesen geneigt zu sagen „Nein, so kann sich das nicht entwickeln, so wird das nicht kommen." Und dann kommen Einem Zweifel und man schränkt ein: "Zumindest in allzu naher Zukunft nicht“ ergänzt man dann, weil man erkannt hat, dass es in der Gegenwart eben doch schon so manches Anzeichen für eine Entwicklung dahin gibt. So ähnlich wird es Ihnen ergehen, wenn Sie „Der Circle“ lesen und dabei unweigerlich Amazon, Google, Apple, Facebook, Instagram,Twitter u. weitere Unternehmen dieser Art in ihrer heutigen Form und ihren heutigen Praktiken und Geschäftsideen mit der dann gar nicht mehr so utopischen Welt des Circle vergleichen. Geht es bei „Unterwerfung“ um die Ausbreitung des Islam, so geht es beim Circle um die Entwicklung der Digitalisierung, um schwindenden Datenschutz, um die Aufgabe alles Persönlichen und letztlich gar um falsch verstandene Demokratie. Mit dem Vergleich soll keinesfalls gesagt werden, Eggers habe sich von Houllebecq inspirieren lassen; schließlich ist "Der Circle" in englischer Fassung schon zwei Jahre vor "Unterwerfung" erschienen. "Honi soit qui mal y pense" es sei umgekehrt gewesen. Natürlich könnte man daher auch weiter zurückgehen und - statt auf Michel Houllebecq und 2015 - auf Georges Orwell und sein 1949 erschienenes „1984“ zurückgreifen; auch hiervon scheint mir „Der Circle“ die mehr oder weniger logische Fortschreibung eines aktuellen, brisanten Themas zu sein. Soviel zu Einordnung; nun zum Inhalt: Die 24-jährige Mae Holland hat einen Job in einem kalifornischen Internetkonzern angetreten, der zuvor nahezu alle Unternehmen der vorgenannten Art vereinnahmt hat und alle dort Registrierten samt sämtlicher ihrer Daten unter einer einzigen Internetidentität zusammengefasst und der damit jegliche Anonymität im Netz beseitigt hat. Der Circle spielt in einer Welt, in der es keines Hackerangriffs zur Gewinnung von Daten mehr bedarf, weil eh alle Daten öffentlich zugänglich sind. Die Bewahrung von Persönlichem, von Geheimnissen und Intimen sind in dieser Welt ein Affront gegenüber den Mitmenschen, der nicht geduldet wird. Mae verinnerlicht all das, macht es immer mehr zu ihrer Überzeugung und wird so beim Circle immer mehr zur Vorzeigemitarbeiterin; sie macht mächtig Karriere und treibt den Wahn, Alles müsse transparent sein, auf die Spitze. In ihrer Denke könnte der Circle auch Regierungen und Parlamente ersetzen.Die Bedenken einiger Weniger aus ihrem privaten Umfeld ignoriert sie. Wie jedoch wird sich die Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen entwickeln? Wird sie alles durcheinander bringen? Es ist eine Phantasiewelt, aber wohl kaum eine phantastische Welt; auf jeden Fall aber ist "Der Circle" ein phantastisches, empfehlenswertes Buch. Dies obwohl Dave Eggers - m.E. völlig unnötig - glaubte, der Handlung noch einen Schuss Erotik (schon wieder muss der Rezensent an Houllebecq denken) beimischen zu müssen, was die literarische Qualität des Buches mindert, weil der Roman dadurch passagenweise ins Triviale abgleitet. Zweite kritische Anmerkung: Bei allem Verständnis dafür, dass der Autor den Leser dazu anregen will, die Fortsetzung der Entwicklung für sich selbst zu Ende zu denken, ist mir der Schluss dann doch zu abrupt.

Was für eine Zeitverschwendung
von einer Kundin/einem Kunden aus Schopfheim am 02.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eigentlich fing das Buch ganz vielversprechend an. Es führt uns immer weiter in eine Welt, in der der Mensch gläsern wird. Doch leider ist die Hauptprotagonistin derart beschränkt, dass sie quasi ihren Ex-Freund umbringt und nicht in der Lage ist zu erkennen, wohin dieses System führt. Schade, die Idee hätte Potential gehabt.