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Nein! Ich möchte keine Kaffeefahrt!

Das neue Tagebuch der Marie Sharp. Gekürzte Lesung

Virginia Ironside: Die Tagebücher der Marie Sharp 2

(3)
SALE AWAY - Sommer-Hörbücher im Gepäck

Sie ist mittlerweile fast 65 und hat vor etwa einem Jahr wieder angefangen, Tagebuch zu führen. Ihre Jugendliebe Archie ist inzwischen an Alzheimer erkrankt und lebt in einem Heim. Dazu kommt, dass Maries Sohn Jack mit seiner Familie in die Staaten gezogen ist – und so beschließt sie, nach New York zu reisen. Im Flugzeug lernt sie Louis kennen, einen gut 20 Jahre jüngeren Journalisten, der sich Hals über Kopf in Marie verliebt – nicht ahnend, wie alt sie wirklich ist. Denn Marie hat sich einem Facelifting unterzogen ...

(4 CDs, Laufzeit: 5h 01)

Portrait
Virginia Ironside begann ihre berufliche Laufbahn als Journalistin und veröffentlichte im Alter von zwanzig Jahren ihr erstes Buch. In den Sechzigern schrieb sie eine Rockmusik-Kolumne für die "Daily Mail" und wechselte später zur Zeitschrift "Woman". Sie arbeitete für den "Sunday Mirror" und "Today" und hat eine wöchentliche Kolumne im "Independent". Virginia Ironside hat bereits mehrere Ratgeber sowie Kinderbücher verfasst. Ihre Bücher um Marie Sharp waren Bestsellererfolge. Die Autorin lebt und arbeitet in London.

Hannelore Hoger studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Künste in Hamburg, später an der Lee-Strasberg-Schule in Los Angeles. Sie stand u.a. in Ulm, Bremen, Stuttgart, Köln, Berlin und Hamburg auf der Bühne und war in zahlreichen Film- und Fernsehrollen wie "Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos", "Die Bertinis", "Die zweite Heimat" und "Rossini" zu sehen. Dabei arbeitete sie mit Regisseuren wie Alexander Kluge, Edgar Reitz, Peter Zadek, Karin Brandauer und Helmut Dietl zusammen. Seit 1993 spielt sie die Rolle der Kommissarin Bella Block in der gleichnamigen TV-Serie, für die sie mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Hannelore Hoger
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 11.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783844515626
Genre Belletristik
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 301 Minuten
Übersetzer Sibylle Schmidt
Hörbuch (CD)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Virginia Ironside
von einer Kundin/einem Kunden aus Wörthsee am 04.02.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch hat mir gut gefallen, es in Form des e-books zu lesen war besonders angenehm weil ich Schriftgröße und Helligkeit individuell einstellen konnte!

Wer sicht selbst als über 60Jährige nicht allzu ernst nimmt, ist hier absolut richtig
von einer Kundin/einem Kunden am 23.09.2014

Hannelore Hoger -Bella Block - liest mit ihrem typisch trockenem Humor das einjährige Tagebuch einer selbstbewussten, sarkastischen und dabei absolut empathischen und intelligenten Frau Ü60: mit allen Höhen und Tiefen. Lehrreiches, Witziges und Happy End gibt's auch! Absolut empfehlenswert!!!! Auch zum Verschenken immer richtig

Einsichten und Ansichten mit 65
von Michael Lehmann-Pape am 06.12.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Seit einigen Jahren schon lässt die Autorin Virginia Ironside mittels ihres Alter Ego „Marie Sharp“ den Leser teilhaben an den Ansichten, Einsichten, an den Vorhaben und den Befindlichkeiten der modernen Frau im vorgerückten Alter. Weder „Seniorenteller“ noch „Seniorentreff“ lagen oder liegen auf dem gedachten “Erlebnisweg“ der lebensoffenen 65jährigen, wie in... Seit einigen Jahren schon lässt die Autorin Virginia Ironside mittels ihres Alter Ego „Marie Sharp“ den Leser teilhaben an den Ansichten, Einsichten, an den Vorhaben und den Befindlichkeiten der modernen Frau im vorgerückten Alter. Weder „Seniorenteller“ noch „Seniorentreff“ lagen oder liegen auf dem gedachten “Erlebnisweg“ der lebensoffenen 65jährigen, wie in den Vorgängerbüchern bereits deutlich betont wurde. Da wundert es nicht, dass gerade die bei betagten Senioren doch beliebten „Kaffeefahrten“ nun ebenso in keiner Weise Attraktivität für Marie Sharpe in sich tragen. Wobei dies natürlich kein Buch über eine Kaffeefahrt ist, sondern, wie auch in den anderen Büchern der Autorin, dieser prägnante Begriff nur als Aufhänger für vielfache Betrachtungen von Vorurteilen gegen älter Menschen und von den eigenen Vorhaben und Ansichten dient. Sei es im Blick auf einen geplanten Hotelbau und den damit einhergehenden Beratungen mit Pfarrer Emmanuel und der ein oder anderen, schrulligen und „leicht riechenden“ Mitstreiterin. Sei es bei Besuchen zwecks Orientierung in Pflegeheimen (nein, nein, nicht für Marie Sharpe gedacht, sondern für Archie, die ehemals wiederentdeckte „große Liebe“, der langsam der Demenz anheim fällt), wobei man auf die „beängstigende, noble und bombastische“ Residenz Abendrot trifft, deren „verstörendes Ambiente“ Ironside in ihrer legeren Sprache durchaus ansehnlich beschreibt. Sei es aber auch das geplante Facelift, mit dem Marie einen neuen Abschnitt ihres Weges angeht und umgehend sich in die Vorbereitungen zu einer Reise stürzt. „Ich hoffe, sie verweigern mir nicht die Einreise, weil ich zu jung aussehe“ (in Bezug auf das Passfoto im Ausweis). Umgeben von Bekannten, Freunden und Familie lässt Virginia Ironside den Leser teilhaben an der Welt und der Weltsicht der Marie Sharpe, die zunächst dem Leser höchst verkatert nach einer Sylvesternacht begegnet (und damit bereits die Richtung vorgibt, in die Marie Sharpe sich mit ihren 65 Jahren bewegt). Was aus dem Schwur wird, nie wieder Alkohol anzurühren, das wird der Leser ebenso im Verlauf des Buches entdecken, wie die Umsetzung von Plänen, wieder zu Malen, vor allem aber etwas gegen die Beschwerden des Alters und die Steifheit der Glieder zu tun. „Munter und euphorisch“, so kennzeichnet Sharpe im Buch zunächst ihre Befindlichkeit und nimmt mit hinein in die vielen Kleinigkeiten und Wichtigkeiten des Lebens in ihrem Alter mitsamt zunehmender „Verschrobenheit“. „Ich wusste gar nicht, was für eine interessante Person ich bin, bevor ich anfing, mit mir zu reden“. Auch wenn im Ton Ironside weiterhin gut lesbar und locker schreibt, den ernsten Themen wie der Demenz oder der zunehmenden Hinfälligkeit im Umfeld nicht aus dem Weg geht und ebenso für sich selbst eigene und andere Wege durchaus geht, das Buch leidet doch etwas daran, dass Stil, Inhalte und Richtung weniger wie eine Fortsetzung, denn wie ein „Aufguss“ der vorhergehenden Bücher wirken. Es scheint, als sei das Thema „Alt werden anders“ oder „Die moderne 65jährige“ doch ein wenig ausgereizt. Alles in allem dennoch gut zu lesen, frisch (wie die anderen Bücher der Reihe) wendet sich Ironside noch einmal dem „alten“ Thema unterhaltsam zu, ohne dringenden Bedarf nach einer weiteren Fortsetzung zu wecken.