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Digitale Demenz

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

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Manfred Spitzer, Deutschlands bekanntester Gehirnforscher, warnt vor den Gefahren des digitalen Zeitvertreibs unserer Kinder. Wissenschaftliche Studien belegen, dass bei intensiver Nutzung von Computerspielen und Online-Chats unser Gehirn abbaut. Kinder und Jugendliche sind oft kaum noch lernfähig. Die Symptome: Aufmerksamkeitsstörungen und Realitätsverlust, Stress, Depressionen und zunehmende Gewaltbereitschaft. Manfred Spitzers Buch ist ein absolutes Muss für alle Eltern, Lehrer und Erzieher.

Portrait
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, geboren 1958, leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter die Bestseller "Lernen" und "Vorsicht Bildschirm!" und "Digitale Demenz". 2004 – 2013 moderierte er die wöchentliche Sendereihe "Geist & Gehirn" auf Bayern Alpha. Manfred Spitzer ist einer der bedeutendsten deutschen Gehirnforscher. Kaum jemand kann wissenschaftliche Erkenntnisse derart pointiert und anschaulich präsentieren.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30056-5
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/2,8 cm
Gewicht 353 g
Verkaufsrang 2.494
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Erschreckend“

Thomas Horvath, Thalia-Buchhandlung Linz, Lentia City

Von der ersten Seite an war ich schockiert. Wissenschaftlich auf Basis von diversen Forschungsergebnis zeigt Spitzer die fatalen Auswirkungen der Digitalen Medien auf unser
Gehirn. Wir die Erwachsenen haben noch eine Chance sich dem entgegen zu stellen, doch unsere Kinder sind ungeschützt den unendlichen Weiten des WorldWideWeb ausgeliefert. Selbst erwischt man sich auch immer beim spielen/facebooken usw. Wir tragen die Verantwortung und sollen ihr gerecht werden ist die unterschwellige Botschaft von Spitzer. Und ich bin seiner Meinung, deshalb unbedingt lesen.
Von der ersten Seite an war ich schockiert. Wissenschaftlich auf Basis von diversen Forschungsergebnis zeigt Spitzer die fatalen Auswirkungen der Digitalen Medien auf unser
Gehirn. Wir die Erwachsenen haben noch eine Chance sich dem entgegen zu stellen, doch unsere Kinder sind ungeschützt den unendlichen Weiten des WorldWideWeb ausgeliefert. Selbst erwischt man sich auch immer beim spielen/facebooken usw. Wir tragen die Verantwortung und sollen ihr gerecht werden ist die unterschwellige Botschaft von Spitzer. Und ich bin seiner Meinung, deshalb unbedingt lesen.

„Must Read“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

Ist unser Umgang mit den Neuen Medien noch gesund?

Dieser Frage geht Gehirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer nach und sein Fazit lautet eindeutig "NEIN".

Zuerst einmal sei folgendes gesagt: egal, wie man zu den Neuen Medien steht, eines sollte man sich in Erinnerung rufen. Zuviel von einer Sache ist nie gut. Zucker und Alkohol sind in Maßen genossen nicht schädlich, aber jeder weiß, was passiert, wenn man zu viel davon zu sich nimmt. So ist es auch mit den Neuen Medien. Stundenlanges Spielen auf PC oder Konsole oder Fernsehen können nicht gesund sein. Spitzer wettert nicht gegen Gelegenheitsspieler und -seher, sondern er ist viel mehr dagegen, dass man Kinder zu früh in die Neuen Medien einführt und sie zuviel Zeit mit TV & Co verbringen lässt.

Thema Neue Medien und Schule: ist es wirklich sinnvoll, allen Kindern in der Schule PCs oder Tablets zur Verfügung zu stellen? Klar, PCs sind schon mal hilfreich, wenn man das eine oder andere lernen möchte, aber welches Kind will abends nicht ins Bett gehen weil es am PC noch etwas lernen will? Neue Medien werden selten für das Lernen herangezogen und wenn doch, ist das Lernen mit ihnen offenbar doch nicht so einfach, wie man uns suggerieren möchte. Kaum verwunderlich, wenn man hört, dass eine Vielzahl der Studenten trotzdem immer noch lieber aus dem guten alten Buch lernt als mit Hilfe eines PCs.

Aber einmal ganz abgesehen davon, wie man zu den Neuen Medien steht: Spitzers Buch bietet weit mehr als seine persönliche Ansicht. Es lehrt uns eine Menge über das Gehirn und die Vorgänge darin. Es macht Lust aufs Lernen. Stark vereinfacht zusammengefasst: Je mehr man gelernt hat im Leben, desto länger dauert es, bis man alles wieder vergessen hat. Tatsächlich hat Bildung Einfluss auf Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer.

Spitzer bezieht sich auf mehr als 400 Quellen (Studien etc.). Man muss nicht alle seine Ansichten teilen, aber man sollte sein Buch lesen und es weiterreichen. Denn Bücher wie diese sollte man weitergeben und nicht ins Regal stellen. Und das sage ich als jemand, der die Neuen Medien gut und gerne nutzt
Ist unser Umgang mit den Neuen Medien noch gesund?

Dieser Frage geht Gehirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer nach und sein Fazit lautet eindeutig "NEIN".

Zuerst einmal sei folgendes gesagt: egal, wie man zu den Neuen Medien steht, eines sollte man sich in Erinnerung rufen. Zuviel von einer Sache ist nie gut. Zucker und Alkohol sind in Maßen genossen nicht schädlich, aber jeder weiß, was passiert, wenn man zu viel davon zu sich nimmt. So ist es auch mit den Neuen Medien. Stundenlanges Spielen auf PC oder Konsole oder Fernsehen können nicht gesund sein. Spitzer wettert nicht gegen Gelegenheitsspieler und -seher, sondern er ist viel mehr dagegen, dass man Kinder zu früh in die Neuen Medien einführt und sie zuviel Zeit mit TV & Co verbringen lässt.

Thema Neue Medien und Schule: ist es wirklich sinnvoll, allen Kindern in der Schule PCs oder Tablets zur Verfügung zu stellen? Klar, PCs sind schon mal hilfreich, wenn man das eine oder andere lernen möchte, aber welches Kind will abends nicht ins Bett gehen weil es am PC noch etwas lernen will? Neue Medien werden selten für das Lernen herangezogen und wenn doch, ist das Lernen mit ihnen offenbar doch nicht so einfach, wie man uns suggerieren möchte. Kaum verwunderlich, wenn man hört, dass eine Vielzahl der Studenten trotzdem immer noch lieber aus dem guten alten Buch lernt als mit Hilfe eines PCs.

Aber einmal ganz abgesehen davon, wie man zu den Neuen Medien steht: Spitzers Buch bietet weit mehr als seine persönliche Ansicht. Es lehrt uns eine Menge über das Gehirn und die Vorgänge darin. Es macht Lust aufs Lernen. Stark vereinfacht zusammengefasst: Je mehr man gelernt hat im Leben, desto länger dauert es, bis man alles wieder vergessen hat. Tatsächlich hat Bildung Einfluss auf Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer.

Spitzer bezieht sich auf mehr als 400 Quellen (Studien etc.). Man muss nicht alle seine Ansichten teilen, aber man sollte sein Buch lesen und es weiterreichen. Denn Bücher wie diese sollte man weitergeben und nicht ins Regal stellen. Und das sage ich als jemand, der die Neuen Medien gut und gerne nutzt

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
5
0
0
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2018
Bewertet: anderes Format

Spitzers Bestseller kann Ihnen die Augen öffnen. Ein Sachbuch, das nicht nur klug macht, sondern auch Spaß.

Unbedingt lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Trier am 19.11.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Sehr gute Zusammenstellung der Gesamtsituation, liest sich flüssig und öffnet einem den Geist/die Augen. Zeigt anschaulich, dass viele Wirkkomponenten zusammenwirken und im Ergebnis ein erschreckendes Szenario entsteht.

Einseitig
von Harason am 22.08.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

Keine Frage: Die Absicht der Publikation ist positiv. Akribisch hat der Autor weltweite Studien zusammengetragen, ausgewertet und zitiert, um die schädlichen Auswirkungen der so genannten neuen Medien auf unsere Gesellschaft aufzuzeigen. Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf die Folgen für Jugendliche und Kinder - also auf unsere Zukunft. Doch wenn... Keine Frage: Die Absicht der Publikation ist positiv. Akribisch hat der Autor weltweite Studien zusammengetragen, ausgewertet und zitiert, um die schädlichen Auswirkungen der so genannten neuen Medien auf unsere Gesellschaft aufzuzeigen. Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf die Folgen für Jugendliche und Kinder - also auf unsere Zukunft. Doch wenn er dann resümiert: "Meiden Sie die digitalen Medien", ist er selbst nicht mehr auf der Höhe seiner Zeit. Es gleicht der Aufforderung:"Fahren Sie nicht mehr Auto!" Und als Beweis dafür werden ausschließlich Statistiken über Unfälle und Umweltverschmutzung herangezogen. Damit erinnert es auch etwas an die Warnungen der Mediziner seinerzeit vor der Benutzung der Eisenbahn. Leider ist also nicht die kritische Auseinandersetzung mit der Problematik der Gegenstand, sondern fast ausschließlich eine einseitige und negativ behaftete Sichtweise darauf. Zwar werden auch Ergebnisse von Studien erwähnt, welche die Vorteile der neuen Medien aufzeigen, doch nie ohne danach das zugleich wieder in Frage zu stellen. Allein der Titel des Buches mag zwar diese Einseitigkeit rechtfertigen. Ich hätte mir angesichts der brisanten Problematik aber doch eine weniger tendenziöse Haltung gewünscht. Der gesellschaftliche Nutzen, den die Auseinandersetzung mit dieser hoch aktuellen Thematik hätte bringen können, wäre dann vielleicht noch größer gewesen.