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Brüder und Schwestern

Roman

(7)
Ein großes deutsches Gesellschaftspanorama
Willy Werchow ist Direktor einer großen SED-eigenen Druckerei in der thüringischen Provinz. Zähneknirschend fügt er sich den Vorgaben der Partei, geht mehr und mehr Kompromisse ein. Mit seiner Frau und den drei Kindern gerät er in einen Strudel von Konflikten. Ob durch die Zwänge des politischen Systems der DDR, ob durch persönliche Fehltritte – die Familie droht auseinanderzubrechen. Die ungleichen Ängste, Hoffnungen und Träume der Werchows kulminieren in den Ereignissen von 1989. Doch ihre Geschichte ist damit noch lange nicht zu Ende.
Portrait

Birk Meinhardt, 1959 in Berlin geboren, war Sportjournalist bei verschiedenen Zeitungen und Reporter bei der ›Süddeutschen Zeitung.‹ Er erhielt zweimal den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Er lebt als Schriftsteller bei Berlin. Zuletzt erschien 2007 der Roman ›Im Schatten der Diva‹.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 704
Erscheinungsdatum 01.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14360-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,3/13,6/4 cm
Gewicht 698 g
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Kundenbewertungen

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Brüder und Schwestern
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2017

Ein erstklassiger Familienroman, der sich mit der deutschen Teilung beschäftigt. Tolle Figuren, eine spannungs- und konfliktreiche Handlung, sowie nicht zuletzt eine ganz feine Sprache machen die Lektüre zu einer reinen Freude. Und noch besser: der zweite Band, der den Bogen zur Wiedervereinigung schlägt ist kürzlich ebenfalls erschienen!

DDR Geschichte(n) mit Wiedererkennungswert
von einer Kundin/einem Kunden am 01.01.2015

Mehrmals habe ich mich im Verlauf der 700 (!) Seiten gefragt, ob ich das Lesen dieses gewaltigen und ausschweifenden Romans nicht beenden sollte. Dass ich bis zum Ende „durchgehalten“ habe liegt wohl auch daran, dass das Geschehen zum großen Teil in meiner Thüringer Heimat spielt und ich mich bei... Mehrmals habe ich mich im Verlauf der 700 (!) Seiten gefragt, ob ich das Lesen dieses gewaltigen und ausschweifenden Romans nicht beenden sollte. Dass ich bis zum Ende „durchgehalten“ habe liegt wohl auch daran, dass das Geschehen zum großen Teil in meiner Thüringer Heimat spielt und ich mich bei der Lektüre des Öfteren an kleine, fast vergessene Begebenheiten erinnern konnte. Die Werbung im DDR Fernsehen, der Handel mit Plusauflagen und Improvisationen in den Zeiten des Mangels sind Teil auch meiner eigenen Vergangenheit, die der Autor mit gewaltiger Detailfreude anhand von Lebensläufen einer Familie in die Erinnerung zurückruft. Leider aber fehlt dem Text dabei jegliche literarische Tiefe. Vor allem zu Beginn habe ich mich an eine Provinzposse erinnert gefühlt. Das Geschehen zerfranst, die Dialekte nerven, eingeführte Personen „verschwinden“, und das Buch im Buch war selbst mir dann endgültig zu viel. Trotzdem aber gelingt es Meinhardt, ein Alltagspanorama der kleinen Leute in der DDR zu zeichnen, das von seiner Sachkenntnis und dem Spaß am Fabulieren zeugt. So bin ich Willy und seinen Kindern letztlich doch mit Anteilnahme, zum Teil angestrengt, auch amüsiert und teilweise betroffen bis zum Ende gefolgt.

Brüder und Schwestern. Ein untergegangenes Land.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 31.07.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Um einem so umfangreichen Roman wie „Brüder und Schwestern“ von Birk Meinhardt gerecht zu werden, bedarf es meines Erachtens einiger besonderer schriftstellerischer Fähigkeiten. Leider muss ich sagen, dass ich mich durch manche Passagen habe richtig durchquälen müssen. Jedoch nach Beendigung der Lektüre kann ich... Um einem so umfangreichen Roman wie „Brüder und Schwestern“ von Birk Meinhardt gerecht zu werden, bedarf es meines Erachtens einiger besonderer schriftstellerischer Fähigkeiten. Leider muss ich sagen, dass ich mich durch manche Passagen habe richtig durchquälen müssen. Jedoch nach Beendigung der Lektüre kann ich dennoch sagen, dass es sich lohnt. Nur ist es kein Werk dass man mal so zwischendurch zu Hand nimmt. Man sollte sich schon Zeit lassen und an der jüngsten Vergangenheit deutscher Geschichte interessiert sein und nicht vergessen, dass wir trotz Teilung immer ein Volk waren und sind. Der Roman umfasst die Jahre 1973 – 1989 in der damaligen DDR. Willy Werhow betreibt eine Druckerei in Thüringen. Den Vorgaben von oben kommt er mehr oder weniger gerne nach. Aber nicht nur im geschäftlichen Bereich läuft nicht alles so wie es sein müsste, nein auch privat liegt da so einiges im Argen. Nicht nur dass Werhow ein Geheimnis mit sich trägt, dass ihn belastet, vor allem seine drei Kinder könnten unterschiedlich nicht sein. Britta seine Tochter wird wegen staatsfeindliche Äußerungen von der Schule verwiesen und verdingt sich beim Zirkus. Erik der Bruder distanziert sich von seiner Schwester, obwohl er deren Einstellung teilt um weiterhin studieren zu können und da ist noch Matti, der Träumer, er verfolgt seine eigenen Ideen von Gut und Böse, scheitert jedoch letztendlich. Die Familie Werhow spiegelt mit seiner eigenen Geschichte die vielen anderen, nicht selten tragischen Schicksale vieler Menschen aus einem untergegangenen Landes wider. Das Buch endet mit dem Satz :wird fortgesetzt: Dann warte ich halt und bin doch sehr gespannt wie es weitergeht. Birk Meinhardt ist in Berlin geboren und hat als Sportjournalist bei verschiedenen Zeitungen gearbeitet. Er erhielt den Egon-Erwin-Kirsch-Preis und lebt in Berlin.