Wer morgens lacht

Roman

Mirjam Pressler

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Beschreibung

Feinfühlig und intensiv wie selten erzählt Mirjam Pressler von zwei ungleichen Schwestern: Erst jetzt, Jahre nach Maries spurlosem Verschwinden, wagt Anne, sich den Erinnerungen zu stellen, die ihr fast den Atmen nehmen. Sie will der Wahrheit ins Gesicht sehen, will endlich wissen, was damals geschah. Dabei treten Familiengeheimnisse zutage, von denen sie nicht wusste. Doch wie weit kann man der eigenen Erinnerung wirklich trauen?

»Ich muss sie loswerden, das ist meine einzige Chance, wieder nur ich zu sein. Bis heute sitzt sie mir im Genick, und wenn es mir mal gelingt, sie ein paar Tage zu verdrängen, taucht sie in meinen Träumen auf.«
Anne war erst fünfzehn, als ihre ältere Schwester Marie spurlos verschwand. Doch in Annes Gedanken ist sie geradezu unheimlich präsent. Marie war immer die, die alles bekam. Zu schön, zu besonders und zu willensstark. Anne war immer nur die Vernünftige und Unscheinbare. Jetzt, als Biologie-Studentin – sie forscht über die symbiotischen und parasitären Beziehungen der Pilze -, möchte sie endlich aus Maries Schatten treten. Anne weiß, es gibt nicht nur eine einzige Wahrheit. Und tatsächlich werfen ihre Nachforschungen ein neues Licht auf die beiden Schwestern und ihre Kindheit, die kein Paradies war.

»In ›Wer morgens lacht‹ steckt so viel Symbolik wie in Eugen Drewermanns Märcheninterpretationen. Dass der Roman davon nicht erdrückt wird, das liegt an Mirjam Presslers unverwechselbarem melancholischem Erzählton, der zum Schwingen bringt, was bleischwer auf der Seele liegt.« Die Literarische WELT

»Spannend erzählt, routiniert beschrieben und wie eigentlich immer bei einem Buch dieser großen Autorin, ein hoher Lesegenuss.« Stuttgarter Zeitung

»Feinfühlig und intensiv wie selten erzählt Mirjam Pressler – langjährige Literaturübersetzerin und eine der erfolgreichsten deutschen Kinderbuchautorinnen – von der ambivalenten und dramatischen Beziehung zwischen zwei ungleichen Schwestern.« buch aktuell

»Ein wunderbarer Titel über die unterschiedliche Wahrnehmung ein und derselben Situation durch die verschiedenen Familienmitglieder mit einer nicht immer sympathischen Heldin.« BuchMarkt

Mirjam Pressler (1940 - 2019) lebte bis zu ihrem Tod in Landshut. Sie studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Zurück in Deutschland arbeitete sie unter anderem als Taxifahrerin und führte einen Jeansladen.Mirjam Pressler gehört zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren und hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst, darunter »Bitterschokolade« (Oldenburger Jugendbuchpreis), »Novemberkatzen«, »Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen« (Deutschen Jugendliteraturpreis), »Malka Mai« (Deutscher Bücherpreis) und die Romane »Golem stiller Bruder«, »Nathan und seine Kinder«, »Ein Buch für Hanna«, »Ich bin's Kitty. Aus dem Leben einer Katze« und »Dunkles Gold« sowie die Lebensgeschichte der Anne Frank »Ich sehne mich so«. Außerdem hat sie viele Bücher aus dem Niederländischen, Englischen und Hebräischen übersetzt.Für ihre »Verdienste an der deutschen Sprache« wurde sie 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet, für ihr Gesamtwerk als Übersetzerin mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises und für ihr Gesamtwerk als Autorin und Übersetzerin 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis, der Corine und der Buber-Rosenzweig-Medaille sowie mit dem Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 264
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 18.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-74486-9
Verlag Julius Beltz GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/2,2 cm
Gewicht 262 g

Buchhändler-Empfehlungen

Wo Pressler draufsteht...

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Wo Pressler draufsteht, ist auch Pressler drinnen. Soll heißen, das für gepflegte Jugemdbuchunterhaltung Sorge getrachtet wird. Sozusagen gewährleistet. Die Geschichte zweier sehr ungleicher Schwestern, Anne und Marie, ist sehr eindringlich. die suche nach der vor neun Jahren plötzlich verschwundenen Marie, bringt Annes Leben mehr als durcheinander. Ab 12 Jahren, darf auch von Älteren gelesen werden.

Kundenbewertungen

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melancholisch, nichts für zwischendurch
von Manja Teichner aus Krefeld am 05.09.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Meine Meinung: Anne und Marie, zwei Schwestern so unterschiedliche wir Tag und Nacht. Anne ist eher die ruhige in sich gekehrte, Marie hingegen ist eher aufgeweckt und selbstbewusst. Sie wird bevorzugt in Annes Augen. Marie tut aber auch alles für die Aufmerksamkeit anderer. Sie nimmt Tabletten und trifft sich mit den skurrils... Meine Meinung: Anne und Marie, zwei Schwestern so unterschiedliche wir Tag und Nacht. Anne ist eher die ruhige in sich gekehrte, Marie hingegen ist eher aufgeweckt und selbstbewusst. Sie wird bevorzugt in Annes Augen. Marie tut aber auch alles für die Aufmerksamkeit anderer. Sie nimmt Tabletten und trifft sich mit den skurrilsten Leuten. Nicht nur einmal wünscht sich Anne Marie würde endlich verschwinden. Da passiert es eines Tages, Marie verschwindet spurlos. Nur ein Anruf gibt es noch von ihr, zum Abschied. Und obwohl Anne immer unter Marie gelitten hat so vermisst sie ihre Schwester nun sehr. Erst Jahre später schafft sie es über ihre Erinnerungen aus ihrer Kindheit zu sprechen. Dabei kommt sehr viel ans Licht, doch was davon ist wirklich wahr? Das Jugendbuch „Wer morgens lacht“ stammt von der Autorin Miriam Pressler. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, mir war sie bis zu diesen Buch jedoch vollkommen unbekannt. Anne ist ein in sich gekehrtes und zurückhaltendes junges Mädchen. Als Kind fühlte sie sich nicht geliebt. Das Verhältnis zu ihrer Mutter war nicht gerade das Beste. Ihre Bezugsperson Nummer 1 war ihre geliebte Oma. Mit ihrer Schwester Marie hat sich Anne nie so wirklich verstanden. Sie hat sich immer zurückgesetzt gefühlt. Marie ist 3 Jahre älter als Anne. Und obwohl sie im Buch eigentlich nie wirklich auftaucht, so ist sie dennoch immer da, in Annes Erinnerungen. Marie war quasi immer die Mustertochter, die alles von den Eltern bekommen hat. Sie hat aber auch alles dafür getan um die benötigte Aufmerksamkeit zu bekommen. Geschildert wird das Geschehen aus der Persepktive von Anne. Man erfährt so als Leser jedoch nur ihre Sichtweise auf die Dinge, die geschehen sind. Ich hatte beim Lesen zeitweise wirklich so meine Zweifel ob alles, was Anne schildert, auch wirklich so geschehen ist oder ob sie sich manches nur ausgedacht hat. Der Schreibstil von Miriam Pressler war für mich sehr schwierig. Sie verwendet keine wörtliche Rede und ihre Sätze sind auch sehr lang und verschachtelt. Ich habe einige Zeit gebraucht um mich daran zu gewöhnen und im Buch anzukommen. Man muss sich wirklich konzentrieren um alles mitzubekommen. Die Handlung selber ist melancholisch und emotional aufwühlend. Es ist definitiv keine leichte Lektüre, die man mal eben so zwischendurch wegliest. Es ist ein schwieriges Thema das die Autorin anspricht. Das Ende ist recht offen gehalten und man wird auch nach dem Lesen noch zum Nachdenken angeregt. Fazit: „Wer morgens lacht“ von Miriam Pressler ist ein bewegender Roman. Die melancholische Grundstimmung und der doch recht schwierige Einstieg machen dieses Buch zu einem Buch das man nicht mal eben so zwischendurch liest. Leider war es nicht wirklich etwas für mich, ich hatte nach dem Klappentext etwas anderes erwartet!


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