Warenkorb
 

Das finstere Tal

Ein düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und ein schweigsamer Fremder. Über einen versteckten Pfad, irgendwo hoch oben in den Alpen, erreicht ein einsamer Reiter ein kleines Dorf, das sich zwischen unwirkliche Gipfel duckt. Niemand weiß, woher dieser Fremde kommt, der sich Greider nennt, und niemand will ihn hier haben. Unverhohlenes Misstrauen schlägt ihm entgegen. Die Söhne des Brenner-Bauern, der als Patriarch über Wohl und Wehe der Dorfbewohner entscheidet, hätten ihn wohl weggejagt, wenn Greider ihnen nicht eine Handvoll Goldmünzen gegeben hätte. Greider, der sich als Fotograf ausgibt, wird bei der Witwe Gader und ihrer jungen Tochter Luzi von den Brenner-Söhnen den Winter über untergebracht. Luzi, die kurz vor ihrer Heirat mit ihrem Lukas steht, ist voll Furcht, ob des bevorstehenden Ereignisses. Denn eine Hochzeit ist in diesem Dorf mit einer furchtbaren Tradition verknüpft. Wer sich dem widersetzt, ist einer erbarmungslosen Abstrafung ausgesetzt. Nachdem der Schnee das Dorf eingeschlossen hat und kaum ein Sonnenstrahl mehr das Tal erreicht, kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem einer der Brenner-Söhne stirbt. Als der nächste Sohn auf mysteriöse Weise umkommt, wird klar, dass es sich wohl nicht um einen Zufall gehandelt hat: Die Brenner-Familie muss büßen - Greider hat eine Rechnung aus längst vergessen geglaubten Zeiten zu begleichen ... Pressezitate: "Clint Eastwood würde es mögen." (Bild) "Ein Film wie ein Orkan!" (TZ) "Endlich ein deutschsprachiger Genrefilm, der richtig abgeht." (Cinema) "Visuell famose Bildsprache - meisterhaft!" (programmkino.de)
RezensionBild
Videostream:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 24816 kbps
Auflösung: 1080p / 24 fps / 16:9

Der Blu-ray-Transfer von DAS FINSTERE TAL liegt auf dieser Scheibe von X-Filme und Warner im Bildformat 2,35:1 vor. Gedreht wurde digital mit der Arri Alexa-Kamera. Die Bildqualität präsentiert sich exzellent mit toller Schärfe und Feinzeichnung. Konturen erscheinen klar und nicht elektronisch nachgeschärft. Der Rauschpegel des Transfers ist gering, minimales Grieseln macht einen sanften, natürlichen Eindruck und verhindert einen allzu sterilen Digital-Look. Die Kompression arbeitet indes sauber und zeigt keine Artefaktbildung. Die Farben wirken durchweg entsättigte und fad. Das ist künstlerisch beabsichtigt. So gibt es keine strahlenden Töne, sondern alles wirkt grau, weiß oder erdig. Die Sättigung der Töne ist jedoch stets absolut tadellos. Der Schwarzwert gibt sich keine Blöße und zeigt auch dank nicht überstrahlender heller Flächen eine sehr gute Kontrastbalance. Die Plastizität erzielt dadurch tolle Werte. Schmutz oder analoge Defekte gibt es auf dem digitalen Ausgangsmaterial sowieso keine.
RezensionBonus
Deutsche Untertitel sind für DAS FINSTERE TAL vorhanden. Den Film begleitet optional ein Audiokommentar von Regisseur Andreas Prochaska sowie dem Filmjournalisten Christian Fuchs in Deutsch. Das Gespräch über verschiedenste Aspekte der Produktion erweist sich als äußerst hörenswert und kurzweilig mit wenigen Längen oder Pausen. Das anschließende Making Of (HD) dauert satte 44 Minuten und enthüllt die Entstehung des Films in all seinen Facetten. Über die Adaption des Romans über die Dreharbeiten bis zur Postproduktion werden alle Aspekte überwiegend durch Interviewausschnitte angeschnitten. Der Werbefaktor tendiert gegen Null, der Informationsfaktor dagegen gegen 100. Die drei entfallenen Szenen (HD) sind kurz und ziemlich belanglos. Zum Abschluss gibt es noch eine Trailershow (HD) mit Titeln des Anbieters X-Filme zu sehen, wobei auch der Clip zu DAS FINSTERE TAL vorhanden ist.
RezensionTon
Tonspuren:

Deutsch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 1995 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit / DN -4dB)
Hörfilm: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 1725 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit / DN -4dB)
Kommentar: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 2086 kbps / 24-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit / DN -4dB)

Der deutsche Ton mit Tiroler Dialekt (Kenner wissen allerdings, dass in dem Film mehr als ein österreichischer Dialekt vorkommt) wurde in DTS-HD Master Audio 5.1 abgemischt und klingt wunderbar. Die Musik schallt atmosphärisch und sehr räumlich aus allen Boxen. Hinzu kommen präzise Surroundeffekte in den Action-Sequenzen. Umgebungsklänge wie Windheulen oder Knarren von Holzdielen unterstützen die Atmosphäre ungemein und sorgen für Räumlichkeit auch in ruhigeren Passagen. Von vorn gibt es ortbare Rechts-Links-Effekte, die sauber platziert wurden. Der Subwoofer hat viel zu tun ohne, dass der Film eine Tiefbassorgie wäre. Dennoch unterstützt er den Sound an den richtigen Stellen prägnant. Die Dialogwiedergabe ist warm und absolut einwandfrei. Nichts wirkt hier steril oder nach Tonstudio. Die allgemeine Klangqualität präsentiert einen sehr dynamischen Sound mit seidigen Höhen, brachialen Mitten sowie kernigem Bassfundament.
Zitat
DAS FINSTERE TAL ist eine deutsch-österreichische Koproduktion aus dem Jahr 2014 von Regisseur und Michael Haneke-Zögling Andreas Prochaska (IN 3 TAGEN BIST DU TOT). Der Film geht bei den Oscars 2015 als Österreichs Beitrag zum besten fremdsprachigen Film ins Rennen. Das Werk basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Willmann und dreht sich um den jungen Amerikaner Greider (Sam Riley; MALEFICENT - DIE DUNKLE FEE), der im 19. Jahrhunderts in ein abgelegenes Tal in Tirol kommt, um dort vermeintlich Fotos der Landschaft und Menschen zu schießen. Das Dorf in dem Tal wird von dem Brenner-Bauern und dessen sechs Söhnen terrorisiert. Als das Dorf im Winter eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten ist, sterben zwei der Brenner-Söhne vermeintlich durch Unfälle. Schnell steht fest, dass der mysteriöse Außenseiter und fremde Greider etwas damit zu tun haben muss. Und tatsächlich birgt Greider ein dunkles Geheimnis in seiner Vergangenheit, warum er ausgerechnet dieses Tal aufgesucht hat...

Mag die Handlung des Films keinen Innovationspreis gewinnen und recht vorhersehbar sein - was der Zuschauer hier an visueller Wucht und packender Action in bester Italo-Western-Tradition zu sehen bekommt, ist für eine deutsch-österreichische Produktion aller Ehren wert. Visuell hält DAS FINSTERE TAL mit dem Sergio Corbucci-Klassiker LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG mit Klaus Kinski und Jean-Louis Trintignant locker mit und bietet eine dreckige Schnee-Western-Atmosphäre, obwohl der Film wohlgemerkt in Tirol spielt. Kalt und unwirtlich präsentieren sich die fantastisch in Szene gesetzten Berge der Alpen und unterstützen die emotionslose, brutale Atmosphäre, die in dem einsamen Bergdorf herrscht. Die Handlung ist dagegen eher von Clint Eastwoods EIN FREMDER OHNE NAMEN inspiriert und hält kaum Überraschungen bereit. Dafür unterhält sie prächtig und kurzweilig, vor allem, da sie auch durch gute Darsteller getragen wird. Der Wahl-Berliner und Ehemann von Alexandra-Maria Lara, Sam Riley, macht einen ebenso sauberen Job wie Tobias Moretti (KOMMISSAR REX), den man in einer solchen eher düster-dreckigen Rolle weniger erwarten würde. Die doch relativ modern angehauchte Filmmusik von Matthias Weber (MEIN BESTER FEIND) ist sicherlich nicht jedermanns Sache und musste einiges an Kritik einstecken. Jedoch passt sie durchaus zum Setting, wenngleich halt kein klassischer Orchester-Score verwendet wurde, sondern eher elektronisch angehauchte Klänge. Wer sich auf gelungene Genreexperimente aus deutsch-österreichischen Gefilden einlassen will, allgemein den dreckigen Italo-Western nachtrauert oder einfach einen wunderbar inszenierten Film sehen will, der findet in DAS FINSTERE TAL einen der besten deutschsprachigen Filme der letzten Jahre.

Die Blu-ray Disc aus dem Hause Warner/X-Filme zeigt DAS FINSTERE TAL in bester Bild- und Tonqualität. Hinzu kommen einige interessante Extras.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3
  • Artikelbild-4
  • Artikelbild-5
  • Artikelbild-6
  • Artikelbild-7
  • Artikelbild-8
  • Artikelbild-9
  • - Trailer

    - Trailershow

    - Making of

    - Entfallene Szenen

    - Audiokommentar von Regisseur Andreas Prochaska und Filmjournalist Christian Fuchs

In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 04.09.2014
Regisseur Andreas Prochaska
Sprache Deutsch
EAN 5051890245212
Genre Western/Thriller
Studio Warner Home Video
Spieldauer 115 Minuten
Bildformat HD (1080p), Widescreen (2,35:1)
Tonformat Deutsch: DTS HD 5.1
Verkaufsrang 479
Produktionsjahr 2013
Film (Blu-ray)
Film (Blu-ray)
9,99
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig in 1 - 2 Wochen,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Versandfertig in 1 - 2 Wochen
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Buchhändler-Empfehlungen

Unglaublich!!

Martina Binter, Thalia-Buchhandlung Villach

Für mich DER Film des Jahres 2014! "Das finstere Tal" überzeugt in wirklich allen Punkten: die Geschichte, die Darsteller, die beeindruckenden Bilder und besonders die geniale Filmmusik lassen einen diesen Film nicht so schnell vergessen.

How dare you?

Lisa Tritscher, Thalia-Buchhandlung Wien

Auf ironische Art und Weise wird man in die Thematik dieses Films mit "Oh Sinnerman" (neu interpretiert von Clara Luzia) eingeführt, das den Zuseher bei "Das finstere Tal" noch mehr über dessen Mehrdeutigkeit nachdenken lässt. Thomas Willmanns Geschichte über eine Seite der Unmenschlichkeit des Menschen wurde von Andreas Prochaska in ein kleines Arthouse-Meisterwerk verwandelt. Ein Film, bei dem man sieht, das er noch mit echtem Schweiß und echten Tränen gedreht wurde - der keine auf Hochglanz polierte Massenware ist. Ein Film mit wortkargen und nichtsdestotrotz ausdrucksstarken Darstellern, die die Stille mit etwas zu füllen verstehen, das man getrost als wahre Schauspielkunst bezeichnen kann. Stille, mit der ein Gefühl einhergeht, an die das Spannungsniveau des gängigen Blockbusters nicht einmal annähernd heranreicht. Nur unterbrochen von einer Musik von Matthias Weber, die dem Zuseher Angst vor der wiederkehrenden Stille macht - hinter der nächsten Wegbiegung, dem nächsten Sinneswandel des Autors, könnte alles lauern. Schnee wird hier genauso wie die Landschaft noch als etwas Respekteinflößendes vermittelt - und nicht nur als umherstäubender Zweck, der die Mittel heiligt. Apropos heilig.... Nein, diesen Weg sollte ich wirklich nicht nehmen. Freuen soll man sich über diesen Film - sofern man sich über so etwas freuen kann. Freuen über die Unmenschlichkeit des Menschen, die hin und wieder solche Meisterwerke, bei denen man die Welt um sich herum vergisst, möglich macht. Verabschiedung mit einem erneuten "Oh Sinnerman" (diesmal neu interpretiert von One Two Three Cheers and a Tiger)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
1
0
0
1

Wie ein Western in den Bergen Europas
von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2015

Spannend von Anfang an! Und düster, also nichts für zarte Gemüter. Im Herbst kommt ein Fremder in das abgelegene Tal in den Bergen und will den Winter über bleiben. Grossartige Charaktere, der Hauptdarsteller erinnert mich in seiner Rolle und in seinem Auftreten ein wenig an Leonardo di Caprio. Herrliche Pferde blähen ihre Nüste... Spannend von Anfang an! Und düster, also nichts für zarte Gemüter. Im Herbst kommt ein Fremder in das abgelegene Tal in den Bergen und will den Winter über bleiben. Grossartige Charaktere, der Hauptdarsteller erinnert mich in seiner Rolle und in seinem Auftreten ein wenig an Leonardo di Caprio. Herrliche Pferde blähen ihre Nüstern in der Zauberlandschaft des Winters, Männer tragen schwere Mäntel und halten Gewehre in ihren Händen. Es wird kalt...Unbedingt anschauen!

Völliger Mist
von einer Kundin/einem Kunden aus Niederhasli am 31.03.2015
Bewertet: Medium: DVD

Also ich weiss ja nicht was die Leute die diesem Schmarren 5 Sterne geben sonst noch für Filme schauen und einer sogar meint, dass sei der Film des Jahres, daher vermute ich eher mal, dass es sich bei diesen Leuten um Mitarbeiter der Filmcrew handelt, denn dieser Film ist nun wirklich Schrott. Wer sich fast zwei Stunden langweil... Also ich weiss ja nicht was die Leute die diesem Schmarren 5 Sterne geben sonst noch für Filme schauen und einer sogar meint, dass sei der Film des Jahres, daher vermute ich eher mal, dass es sich bei diesen Leuten um Mitarbeiter der Filmcrew handelt, denn dieser Film ist nun wirklich Schrott. Wer sich fast zwei Stunden langweilen und mit Dialogen die aus einem Kinderbuch für Dreijährige stammen, unterhalten will, soll sich diesen Mist ansehen, allen anderen empfehle ich dringend davon abzuraten. Ich weiss warum ich mir seit etlichen Jahren keine Kinofilme mehr aus unseren Landen antue, im Vergleich zu früheren deutschen od. österreichischen Filmen, versuchten die Macher hier vergeblich etwas Hollywood reinzupacken. Angefangen bei den Kostümen die aus Stetsons und langen Ledermänteln bestehen, oder Vollblutpferden die jedem Springreiter Konkurrenz machen würden, so dass man nie weiss, spielt der Film nun in den Bergen Montanas oder im Tirol. Als der Regisseur dann in der Figur des alten Bauern auch noch eine Prise Peter Jackson und Herr der Ringe einbringen will, verlieren die Figuren den Rest jeglicher Glaubwürdigkeit. Um die Jahrhundertwende wo der Film spielt, trugen die Männer aus den Bergen wohl dicke Wollpullover, Strickjacken und Wollmützen und deren Pferde waren eher Ackergaule fürs Feld denn Vollblüter wie hier dargestellt. Ich kannte auch weder Buch noch Film doch die Geschichte des Rächers war mir schon nach 15 Minuten klar. Nach 30 Minuten grösster Langeweile, wollte ich mich eigentlich einer sinnvolleren Beschäftigung hingeben, schaute dann aber doch noch weiter, nur um zu sehen, ob das ganze noch irgendwo hin führen sollte. Doch der Regisseur blieb seiner Linie treu, so dass auch die paar Action Szenen ausser einem Gähnen nichts bewegt haben - halt einfach typisch lauwarme Brühe für einen Film aus hiesiger Produktion. Fazit: ein Versuch etwas Wildwest, Hollywood und Herr der Ringe in die Berge der Heimat zu bringen, der deutlich gescheitert ist. Kostüme, Dialoge und schauspielerische Leistung kommen nicht über einen Stern hinaus. Kamera, Schnitt und Musik schaffen es knapp auf zwei.

Alpen-Western mit Pfiff !
von einer Kundin/einem Kunden am 07.01.2015
Bewertet: Medium: DVD

Habe die DVD als Empfehlung meiner Tageszeitung gekauft und bin begeistert. Fast ein neues Genre, ein gelungene Mischung aus Alpen-"Folklore" und Western, spannend, gute Aufnahmen und ausreichend Action. Fazit: Empfehlenswert !