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Der zerrissene Graf

Hochwald-Saga II

(2)
Breslau, 1866. Um seine Schulden loszuwerden, lässt Leutnant Graf von Schleinitz sich auf eine tollkühne Wette ein: Er reitet in preußischer Uniform über die Grenze, um der von allen Offizieren umworbenen Tochter seines Generals einen Strauß Rosen aus dem feindlichen Böhmen zu bringen.
Unterwegs trifft er im schlesischen Hochwald auf Lisa Grüning, die bezaubernde Tochter des Oberförsters von Wölfelsgrund. Und plötzlich befindet sich Schleinitz zwischen zwei völlig verschiedenen Welten. Auf der einen Seite städtisches Amüsement, unheilvolle Intrigen und die verführerische Tochter des Generals - auf der anderen Seite die Ruhe des Waldes, schlichter Glaube und die gottesfürchtige Tochter des Oberförsters. Er ist hin- und hergerissen, dabei erfordern die Dienstpflichten bei der lebensgefährlichen Jagd auf Spione seine ganze Aufmerksamkeit ...
Portrait
Michael Meinert wurde 1979 in Datteln geboren, wo er auch heute noch mit seiner Frau lebt. Schon als Kind fand er zum Glauben an Jesus Christus. In der Hochwald-Saga, in der er tiefgehende und aktuelle Glaubensthemen mit der Handlung verwebt, entführt er die Leser ins historische Preußen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 593 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783942258562
Verlag BOAS-Verlag
Dateigröße 1736 KB
eBook
9,49
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Mit einigen Längen aber dennoch liebenswert
von Nicole aus Nürnberg am 04.08.2018
Bewertet: Taschenbuch

Meine Meinung zum zweiten Teil der Hochwald-Saga: Der zerrissene Graf Aufmerksamkeit: Wie immer gibt es diesen Punkt auf dem Blog von mir. Inhalt in meinen Worten: Leutnant Graf von Schleinitz lässt sich auf eine kuriose Wette ein. Er soll Rosen aus Böhmen bringen, als preußischer Soldat ist er da nicht gerne gesehen und bringt... Meine Meinung zum zweiten Teil der Hochwald-Saga: Der zerrissene Graf Aufmerksamkeit: Wie immer gibt es diesen Punkt auf dem Blog von mir. Inhalt in meinen Worten: Leutnant Graf von Schleinitz lässt sich auf eine kuriose Wette ein. Er soll Rosen aus Böhmen bringen, als preußischer Soldat ist er da nicht gerne gesehen und bringt sich dadurch ziemlich in Gefahr, auf dem Weg zurück nach Preußen trifft er die Jägerstochter Lisa. Er legt die Rosen neben sie ab und verliert sein Herz. Doch sein Herz muss mehrere Jahre warten um ein Wunder zu erleben. Dabei muss er lernen vor dem Herrn Jesus zu kapitulieren und zu seinen Fehlern zu stehen, gar nicht so einfach, wenn man Stolz ist, und zeitgleich noch sich wirklich in blöde Situationen gebracht hat. Als dann auch noch ein gemeiner Rachezug an ihm vollführt wird, und alles so scheint, das er Lisa niemals mehr sehen darf, überschlagen sich die Dinge. Letztlich hat aber einer immer noch das letzte Wort. Wie ich das Gelesene empfand: Ich empfinde den zweiten Teil immer wieder spannend, aber es gibt auch langgezogene Szenen, die mir hin und wieder das Lesen erschwerten. Die letzten 200 Seiten hab ich jedoch verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Lisa, dem Grafen und dem Krieg ausgeht, und wohin das alles führen wird, denn eines kann der Autor, mich in in eine Zeit entführen, die mir selbst fremd ist und mir diese doch schmackhaft zu machen. Dabei berichtet er von vielen Ereignissen die in der Tat passiert sind, aber vieles ist auch Fiktion. Das klärt der Autor aber von Anfang an auf, und deswegen empfinde ich das Buch auch als toll, denn so weiß ich auf was ich mich einstellen darf. Charaktere: Lisa ist eine Schönheit, nicht nur von außen, auch und gerade von innen, sie hat zum Glauben gefunden und erkennt dank der Geistesunterscheidung, wer jetzt ihr wohlgesonnen ist, und wer es nicht ernst mit ihr meint, doch ihr Vater ist da eben der knurrige Bär, wie man im ersten Teil der Reihe schon erleben durfte. Dagegen ist die Mutter von Lisa hin und her gerissen, wem glaubt sie, wem gibt sie nach und was tut sie um ihrer Tochter zu helfen? Dann gibt es einen Grafen, der es ziemlich hinter den Ohren hat, aber nach und nach erkennt, er kann so und will so nicht weiter leben, wie er es bisher getan hat und deswegen gibt er sein Leben Jesus, er versteht zwar nicht alles, aber er erkennt das er es alleine nicht kann, als er im Krieg dann auch noch schwer verwundet wird, und ein Spion sein Widersacher ziemlich Trubel veranstaltet, steht fest, das es Wege gibt, die nur der Herr Jesus führen kann. Glaube im Buch: Ich finde es toll, dass dieses Buch wirklich vom Glauben durchdrungen ist, dass der Autor klar zu erkennen gibt, das Jesus der einzige Weg ist, und das er aufzeigt, wie ein Leben gelingen kann, gleichzeitig lässt er die Bibel zu Wort kommen, aber nicht so das man erschlagen wird, er setzt einfach in jedem Buch einen kleinen anderen Blickwinkel auf das Glaubensleben und wie man zu Jesus finden könnte, wenn man es wollte, und wer einfach nur eine angenehme Familiengeschichte lesen möchte, kann das tun, selbst wenn der Glaube erwähnt wird, und ein wichtiger Schlüsselfaktor ist, so ist es nicht unnötig aufdringlich sondern lässt mich als Leserin fragen an mein Leben stellen, ich darf erkennen, wo ich mitgehen kann, wo ich vielleicht anders liege und wo der Autor neue Gedankenideen hineinbringt. Einfach toll, dass der Verlag mutig dazu steht, dass das Wort verteilt wird und das auf eine nicht seltsame Art und Weise sondern durch einen wirklich interessanten Roman. Spannung: Irgendwie war die hin und wieder nicht vorhanden, und manches zog sich irgendwie in die Länge, doch das waren kurzfristige Längen. Letztlich ist das Buch spannend aufgebaut, mit der richtigen Würze an Gefühl, Herz und Schmerz. Am meisten imponiert mir, wie der Autor mit seinen Figuren und Charakteren arbeitet. Empfehlung: Wer auf Familiengeschichten steht, die vielleicht nicht die typischen 0/8/15 Storys sind, sollte in dieses Buch einen Blick hineinwerfen und sich überraschen lassen. Wer zeitgleich noch Geschichte mag und sich gerne neues Wissen anlesen möchte, dem empfehle ich ganz klar zu diesem Buch, denn mal ehrlich, so sehr wie ich mich in diesem Buch mit Napoleon (wobei er nur eine Randfigur ist) beschäftigt habe, mach ich das nun doch eher selten. Bewertung: Nachdem es wirklich einige kleine Durststrecken gab und ich mich hin und wieder zwang zum weiterlesen, aber letztlich doch das Buch spannend und toll war, gebe ich vier Sterne. Ich bin gespannt wie es mit Lisa weiter geht, ob ich im dritten Teil noch einmal auf sie treffen werde und ich bin zeitgleich gespannt, wohin es in der Hochwald-Saga im dritten Teil geht.

Spannend, abwechslungsreich
von mabuerele am 05.04.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„…Aber ihr habt uns Kinder immer zu Liebe und Vergebungsbereitschaft aufgefordert, warum handelt ihr dann nicht selbst danach?...“ Wir befinden uns im Jahre 1866 in Breslau. Graf Ludwig von Schleinitz rettet Valeria von Mutius das Leben. Um ihre Aufmerksamkeit weiter zu erhalten, lässt er im Kreise der Offiziere verlauten, dass... „…Aber ihr habt uns Kinder immer zu Liebe und Vergebungsbereitschaft aufgefordert, warum handelt ihr dann nicht selbst danach?...“ Wir befinden uns im Jahre 1866 in Breslau. Graf Ludwig von Schleinitz rettet Valeria von Mutius das Leben. Um ihre Aufmerksamkeit weiter zu erhalten, lässt er im Kreise der Offiziere verlauten, dass er in Uniform ins verfeindete Österreich reiten wird, um von dort Rosen zu holen. Auf den Rückweg, der zur Flucht vor den Österreichern wird, sieht er im Hochwald bei Wölfelsgrund ein junges Mädchen liegen und schlafen. Ihr Anblick rührt ihn so, dass er ihr die Rosen zur Seite legt. Es handelt sich um Teil 2 der Hochland-Saga. Seit der Hochzeit von Albert Grüning und Rahel sind 17 Jahre vergangen. Mittlerweile hat das Paar zwei Kinder, die 15jährige Tochter Elisabeth, und den zwei Jahre jüngeren Sohn Ferdi. Außerdem ist Elzner gerade im Forsthaus als Forstgehilfe eingezogen. Sein Interesse gilt aber weniger der Arbeit, sondern Elisabeth. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Albert Grüning könnte man fast als stur bezeichnen. Er ist nicht bereit, eine einmal gefasste Meinung zu revidieren. Elisabeth liebt die Natur und den Wald. Die Begegnung mit Graf von Schleinitz ließ ihr junges Herz entflammen. Ferdi ist ein typischer junge. Er ist überall und nirgends, kommt hinter jedes Geheimnis und ist für jedes noch so riskante Abenteuer zu haben. Graf von Schleinitz führt einen leichten Lebenswandel. Im Kreise der Offiziere ist Spiel und Alkohol an der Tagesordnung. Früh hat er seine Eltern verloren. Sein Onkel hält ihn kurz. Der Autor hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Dazu hat er ein kompliziertes Beziehungsgeflecht zwischen den handelnden Personen aufgebaut. Sympathie und Antipathie sind ungleich verteilt. Das führt nicht nur zu einer abwechslungsreichen Handlung, sondern lässt auch die positiven und negativen Seiten der Protagonisten deutlich hervortreten. Missgunst, Neid und Intrige sorgen für zusätzliche Konflikte. Bei all dem darf nicht übersehen werden, dass den Personen oft keine Zeit für lange Überlegungen blieb, denn der Krieg mit Frankreich stand vor der Tür. Besondere Sorgfalt hat der Autor auf die Entwicklung des Grafen gelegt. Sehr realistisch wird dargestellt, wie er versucht, sein Leben zu ändern. Doch nicht jeder ist davon begeistert. Das Auf und Ab wirkt sehr authentisch. Lisas Glaube und die Erinnerung seiner Schwester an den Gott der Kindheit berühren ihn, die Ehre eines preußischen Offiziers, der vor nichts und niemand kapituliert, und die Laster, die das Grau des Alltags vertreiben oder beschönigen, sind der Gegenpart. Der Roman ist logisch durchstrukturiert. Glaubt man, die Schwierigkeiten sind beseitigt, taucht ein neues Problem auf. Dadurch kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen, zu sehr fesselt die Geschichte. Wie im ersten Teil befinden sich auch hier am Anfang eine Karte und Informationen über die Zeit. Das Cover passt zu Handlung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Christliche Werte wurden gekonnt in eine spannende Handlung integriert. Gut recherchierte historische Ereignisse bilden den Rahmen dazu.