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Die Geschichte von Zeb

Roman

MaddAddam Trilogie 3

(3)
Die wasserlose Flut, eine Pandemie ungeheuren Ausmaßes, ist über die Erde hinweggegangen und hat die Menschheit ausgelöscht. Bis auf einige wenige Überlebende, die im Lehmhaus eines verwahrlosten Parks zusammenfinden und den Gefahren einer entvölkerten, anarchischen Welt trotzen. Unter ihnen Toby, die ehemalige Gottesgärtnerin, und Zeb, ein großherziger Draufgänger, der zum Anführer der kleinen Truppe wird. Während der Flut hat Toby, in einem Spa verschanzt, auf ihn gewartet; beharrlich an seine Rückkehr geglaubt, nun treffen sie, am Ende der Welt, wieder zusammen.
Ein Endzeitszenario, so gewaltig und bedingungslos, wie es nur Margaret Atwood entwerfen kann. Eine Welt, die außer Kontrolle geraten ist, die sich selbst bezwungen und auf null zurückgesetzt hat. Wie in »Das Jahr der Flut« stellt Atwood einmal mehr ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Möge die Welt auch zugrunde gehen, von Margaret Atwood lassen wir uns bereitwillig an den Abgrund führen. Kein Untergang, dem diese Autorin nicht mit Humor und erzählerischer Verve beikommen würde.
Portrait
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Bis heute stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783827077004
Verlag EBook Berlin Verlag
Dateigröße 1922 KB
Übersetzer Monika Schmalz
Verkaufsrang 10.303
eBook
10,99
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Kundenbewertungen

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toller Abschluss der Trilogie
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenhennersdorf am 25.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dystopien sind sehr oft faszinierend. Dies entspringt der universellen existenziellen Not, die darin häufig geschildert wird. "1984" von Orwell ist ein solcher Klassiker. Margret Atwood ist mit ihren Dystopien mindestens auf Augenhöhe, in der Modernität ihrer Erzählweise und in der gekonnten Weise der Verflechtung bereits vorhandener technischer/technologischer Möglichkeiten und... Dystopien sind sehr oft faszinierend. Dies entspringt der universellen existenziellen Not, die darin häufig geschildert wird. "1984" von Orwell ist ein solcher Klassiker. Margret Atwood ist mit ihren Dystopien mindestens auf Augenhöhe, in der Modernität ihrer Erzählweise und in der gekonnten Weise der Verflechtung bereits vorhandener technischer/technologischer Möglichkeiten und durch das konsequente Wegreißen dieser dünnen Decke der Zivilisation geht sie mit ihren Romanen schon weit über diese Klassiker des Genres hinaus. Die Geschichte von Zeb schließt eine Trilogie ab, in welcher die Menschheit durch die von ihr selbst geöffnete Büchse der Pandora faktisch ausgelöscht wurde. Wie bei dem biblischen Geschehen mit der großen Flut bleibt die Chance auf einen Neuanfang. Die wenigen verbliebenen Menschen sind dabei konfrontiert mit Wesen, die sie , die Menschen selbst erschufen und die in ihren Lebens- und Überlebensstrategien mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar weiter entwickelt sind. Zwischenmenschliche Beziehungen haben Atwood in ihren Werken immer interessiert. Dem ist sie stets intensiv nachgegangen. War es in "Strömung" die Selbstfindung einer Frau, die sich dazu in die Einsamkeit zurückzieht und damit zugleich auch den Weg zu ihrem Vater zu finden versucht, indem sie alle Brücken abbricht, um sie sodann vorsichtig wieder aufzubauen oder der weitere aktuelle dystopische Roman "Der Report der Magd", in dem eine brutale sektiererisch alttestamentarisch patriarchalisch geführte Gesellschaft es nicht schafft menschliche Regungen und Gefühle und daraus erwachsende zwischenmenschliche Beziehungen zu unterdrücken. In "Die Geschichte des Zeb" geht diese Interaktion über die entstehenden zwischenmenschlichen Beziehungen hinaus. Sind Homunkulus und Golem noch vom Menschen geschaffene Kreaturen, die eine zerstörerische Kraft haben, sind die Retortenwesen bei Atwood solche mit einem enormen Entwicklungspotential, wobei ihnen die dunkle Seite des Wesens entfernt scheint. Eine neue harmonische Welt scheint möglich, so dass dies Trilogie zu einem versöhnlichen Ende findet. Sprachlich meisterhaft erzählt ist dies ein Lese- und Denkgenuss für den ich eine ganz große Empfehlung gebe.

von einer Kundin/einem Kunden am 23.12.2017
Bewertet: anderes Format

Ein weiteres Meisterwerk von Margaret Atwood !

Zeb und der Weg in eine neue Welt
von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

In diesem letzten Band der "MaddAddam"-Trilogie trifft Zeb mit seiner kleinen Gruppe auf die Überlebenden aus der Reihe der Gottesgärtner und MaddAddam - Bewegung. Sie hausen in einem kleinen Lehmhaus auf dem Gelände der ehemaligen Konzernlandschaft. Die Craker haben sich ihnen angeschlossen - nicht zuletzt weil Jimmy, der Prophet... In diesem letzten Band der "MaddAddam"-Trilogie trifft Zeb mit seiner kleinen Gruppe auf die Überlebenden aus der Reihe der Gottesgärtner und MaddAddam - Bewegung. Sie hausen in einem kleinen Lehmhaus auf dem Gelände der ehemaligen Konzernlandschaft. Die Craker haben sich ihnen angeschlossen - nicht zuletzt weil Jimmy, der Prophet von Crake, verletzt auf der Krankenstation liegt. Toby tritt nun an seine Stelle als Lehrerin um die Craker vor Unheil zu bewahren. Die brutalen Painballer sind noch nicht gefasst und die naiven Craker wären eine leichte Beute .... Nun füllt sich auch die letzte Informationslücke, denn Adam1 von den Gottesgärtnern und Zeb sind Brüder. Ihr Vater, ein Sektenführer und Konzernfreund, hat beide Söhne in den Untergrund getrieben - und sie sind die letzte Verbindung zu Crake. Ihre Aufgabe war es die Wissenschaftler, die aus den Konzernprogrammen aussteigen wollten, in Sicherheit zu bringen - und sie für Crake zu rekrutieren. Zeb freut sich über das Wiedersehen mit Toby, in die er heimlich verliebt ist. Da wird die Gruppe von einem Angebot der Organschweine überrascht: eines ihrer Ferkel wurde von den Painballern ermordet und sie würden gerne eine Allianz mit den Menschen eingehen um diese unschädlich zu machen. So kommt es zur großen Schlacht, an der nicht nur Menschen teilnehmen. Einen großen Anteil am Erfolg haben die Organschweine, deren menschliche DNA komplexes Denken ermöglicht - und Blackbeard, ein junger Craker, der mit den Organschweinen kommunizieren kann und als Mittler zwischen den Gruppen fungiert. Auch dieser Teil ist richtig spannend, manchmal sehr böse und fesselt den Leser bis zur letzten Seite. Leider ist das der letzte Band - aber mit einem überraschenden Ende und einem leisen Augenzwinkern der Autorin. Margaret Atwood erzählt eine Geschichte vom Ende der Menschheit mit Leichtigkeit und Humor - ohne den Ernst der Lage zu verleugnen und in einer Sprache, die süchtig macht. Was für eine tolle Frau!!