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Meuchelbrut

Kriminalroman

Chefinspektor Fritz Reichel und Assistent Huber

(3)
Glenn Hinrichsen, alt und vermögend, findet sein eigenes Testament. Das Problem daran ist: Er hat es nicht geschrieben. Zu allem Überfluss kommt am selben Tag Onkel Harry ums Leben. Glenns Familie beschließt, einen Einbruch zu fingieren, um die Lebensversicherung zu kassieren. Was zunächst wie ein guter Plan aussieht, endet im familiären Chaos. Jetzt können nur noch Chefinspektor Reichel und dessen übermotivierter Assistent Huber helfen.
Portrait
Dorothea Böhme, geboren 1980 in Hamm, zog es für ihr Studium weit in die Welt hinaus. Nach Aufenthalten in Tübingen, Quito, Triest kam sie schließlich nach Klagenfurt. Sie schloss Kärnten schnell in ihr Herz, weshalb sie das Bundesland zum Schauplatz ihrer Kriminalromane machte. Zuletzt unterrichtete sie Deutsch an der Universität Szeged im Süden Ungarns.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 05.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783839243237
Verlag Gmeiner Verlag
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Konnte mich nicht überzeugen!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Familie Hinrichsen findet in ihrem Herrenhaus die Leiche von Onkel Harry". Schnell wird klar, das war Selbstmord. Das ist natürlich sehr schlecht, denn da zahlt die Lebensversicherung nicht. Um das Geld zu kassieren, müssen sie einen Einbruch inszenieren. Tatsächlich gelingt es der Familie, einen Einbruch mit einem Mord... Die Familie Hinrichsen findet in ihrem Herrenhaus die Leiche von Onkel Harry". Schnell wird klar, das war Selbstmord. Das ist natürlich sehr schlecht, denn da zahlt die Lebensversicherung nicht. Um das Geld zu kassieren, müssen sie einen Einbruch inszenieren. Tatsächlich gelingt es der Familie, einen Einbruch mit einem Mord vorzutäuschen. Chefinspektor Fritz Reichel hat gar keine Lust, sich mit dem Fall zu befassen. Er steht kurz vor seiner Pensionierung und will nur noch seine restliche Zeit absitzen. Doch sein übereifriger Assistent Huber möchte den Fall unbedingt lösen. Das erste Treffen mit der Familie ist sehr speziell. "Mutter", die Schwiegertochter, versucht, sich dem Polizisten an den Hals zu werfen. Marie Schwerdtfeger, Angestellte bei der Lebensversicherungsgesellschaft von Harrys Versicherung, wird misstrauisch. Sie beschliesst, undercover im Haus zu ermitteln. Bei dieser Geschichte habe ich den berühmten roten Faden vermisst. Auch musste ich immer wieder zurückblättern, um die Vielzahl der Figuren, die ansonsten sehr gut beschrieben waren, einzuordnen. Das hat mir ein wenig die Spannung genommen. Der Krimi konnte mich nicht so wirklich fesseln. Es ist fraglich, ob ich die Serie weiterverfolgen werde. Leider konnte mich dieses Werk nicht überzeugen.

Tot ist tot und wenn schon tot, dann bitte mit Auszahlung der Lebensversicherung!
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 11.05.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der 84-jährige Glenn Hinrichsen ist der Familienpatriarch der Familie Hinrichsen. Ihm gehört das Herrenhaus in Lendnitz, in dem seine Sippschaft lebt. Er selbst sitzt im Rollstuhl, obwohl er auf diesen gar nicht angewiesen ist, was seine Familie aber nicht unbedingt wissen muss. Zur Familie gehören außerdem sein 89-jähriger Halbbruder... Der 84-jährige Glenn Hinrichsen ist der Familienpatriarch der Familie Hinrichsen. Ihm gehört das Herrenhaus in Lendnitz, in dem seine Sippschaft lebt. Er selbst sitzt im Rollstuhl, obwohl er auf diesen gar nicht angewiesen ist, was seine Familie aber nicht unbedingt wissen muss. Zur Familie gehören außerdem sein 89-jähriger Halbbruder Hermann, von allen nur "Opa" genannt; dessen verwitwete 43-jährige Schwiegertochter Roswitha, "Mutter" genannt; deren 21-jähriger Sohn Michael; ihre 16-jährige Tochter Gesine samt Vogelspinnen-Haustier; die 36-jährige Frieda, Opas jüngste Tochter; die 81-jährige Martha, Glenns Schwester; die 49-jährige Hilde, Opas Cousine und als einzige nicht wohnhaft im Herrenhaus und natürlich Harald. Eben jener Onkel Harald, genannt Harry, bringt die Familie in eine missliche Lage, denn er begeht Selbstmord und sofort ist allen klar: Bei Selbstmord zahlt doch die Lebensversicherung nicht. Immerhin hatte Familie Hinrichsen in den letzten Jahren einige tragische Todesfälle zu verzeichnen, allesamt Unfälle, sodass es bisher mit den jeweiligen Lebensversicherungen nie Schwierigkeiten gab, hier sieht es bei einem Selbstmord natürlich ganz anders aus. Prompt wird beschlossen einen Einbruch zu fingieren, um es nach Mord aussehen zu lassen, denn tot ist tot und wenn schon tot, dann bitte mit Auszahlung der Lebensversicherung. Soweit so gut, doch tatsächlich glaubt Familienoberhaupt Glenn nicht an einen Selbstmord, sondern Mord und ihm ist klar: er ist der nächste! Immerhin hat er in seinem Schreibtisch sein Testament gefunden - das Problem dabei: Er hat gar keines geschrieben. Für ihn steht fest, seine mörderische Sippschaft hat es auf ihn abgesehen! Tatsächlich gelingt es Familie Hinrichsen mehr schlecht als recht einen Einbruch mit Mord vorzutäuschen, was allerdings Fritz Reichel, Chefinspektor der örtlichen Polizei und seinen übereifrigen Assistenten Huber auf den Plan ruft. Fritz hat so gar keine Lust, sich mit dem Fall zu befassen, immerhin steht er eine Woche vor seiner Pensionierung und wollte nur noch in Ruhe seine Zeit absitzen und sein Assistent raubt ihm sowieso den letzten Nerv. Doch Pflicht ist Pflicht und schon bei der ersten Begegnung mit der Familie muss er feststellen, dass diese so gar nicht wie eine trauernde Gemeinschaft wirkt, ja schlimmer noch, "Mutter" versucht sich doch glatt ihm an den Hals zu werfen und dass, wo sich die Leiche von Harry noch im Zimmer befindet. Reichel will eigentlich nur eines: Ganz weit weg von dieser Familie. Doch nicht nur die Polizei ruft dieser ungewöhnliche Einbruch auf den Plan. Auch Marie Schwerdtfeger, Angestellte bei eben jener Versicherungsgesellschaft, bei der Harry seine Lebensversicherung laufen hatte, will um jeden Preis die ihr zustehende Beförderung und beschließt, in diesem ungewöhnlichen Fall undercover im Haus zu ermitteln. Tatsächlich gelingt ihr das problemlos, nur hat sie nicht mit Familie Hinrichsen gerechnet ... Tot ist tot und wenn schon tot, dann bitte mit Auszahlung der Lebensversicherung! Der Plot wurde ausgesprochen skurril, spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Ich muss gestehen, ich habe mit allem gerechnet, jedoch nicht mit den herrlich unerwarteten Wendungen, die das Buch für mich auf Lager hatte. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei bei mir immer nur im Hinterkopf gelauert hat - oh bitte, lass mich solche Menschen niemals im wirklichen Leben kennenlernen, denn wer die Familie Hinrichsen erlebt hat, ist reif für einen Seelenklempner. Den Schreibstil empfand ich geradezu als berauschend zu lesen, ich konnte und wollte partout nicht aufhören, ich wurde von Familien Hinrichsen und ihren Taten einfach göttlich unterhalten. Abschließend kann ich sagen, dass es sich bei diesem Buch definitiv um einen Krimis abseits der gewohnten Masse handelt, der mit vielen unerwarteten Wendungen und einfach nur faszinierenden Figuren aufwartet - davon hätte ich sehr gerne mehr.

Jo, so is scho okay...
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 24.04.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Pro: Das Schöne an Regionalkrimis ist für mich dieser Kontrast zwischen ländlicher Idylle und Mord und Totschlag. Oft kommt das Ganze mit augenzwinkerndem schwarzen Humor daher, und meist sind die Bücher voller schrulliger, liebenswerter Charktere, die einem ans Herz wachsen. Genau das habe ich mir auch von "Meuchelbrut" versprochen, aber... Pro: Das Schöne an Regionalkrimis ist für mich dieser Kontrast zwischen ländlicher Idylle und Mord und Totschlag. Oft kommt das Ganze mit augenzwinkerndem schwarzen Humor daher, und meist sind die Bücher voller schrulliger, liebenswerter Charktere, die einem ans Herz wachsen. Genau das habe ich mir auch von "Meuchelbrut" versprochen, aber leider wurden meine Erwartungen nur teilweise erfüllt. Die Handlung entspricht auf den ersten Blick ziemlich genau diesem "Regionalkrimi-Beuteschema": * ländliche Idylle * Mord und Totschlag * schwarzer Humor * schrullige Charaktere Das gibt vielleicht keine Pluspunkte in der Kategorie "Originalität", aber gerade diese heimelige Vertrautheit kann auch was Schönes sein. (Schaut ihr vielleicht im Fernsehen die Rosenheim-Cops? Da läuft jede Folge gleich ab, und es ist trotzdem mörderisch unterhaltsam.) Die Autorin schlägt ein rasches, oft rasantes Tempo an, so dass das Buch sich größtenteils schnell und flüssig runterlesen lässt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, nur ab und an hätte i mia no a bisserl mehr Lokalkolorit gewünscht! Viele Szenen fand ich wirklich witzig - abstrus abgedreht und voller schwarzem Humor. Kontra: Manchmal las sich das Buch ein bisschen, wie drei Tage alter Reindling schmeckt - immer noch süß, aber ein klein bisschen abgestanden. Wie oben schon erwähnt, erwarte ich von Regionalkrimis nicht viel Originalität, aber die ein oder andere überraschende, frische Idee hätte ich mir dann doch gewünscht. Sozusagen die extra Rumrosine im Teig! Leider kam ich ziemlich schnell darauf, wer hinter den ganzen Morden stecken muss - vielleicht war das aber auch ein Glückstreffer? Mit den Charakteren hatte ich so meine Probleme. Die meisten davon lassen sich in wenigen Worten beschreiben, und mehr Tiefe entwickeln sie dann im Laufe des Buches auch nicht. Da haben wir die mannstolle Diva, das dumme Muttersöhnchen, den raffinierten Alten, die eingebildete Kranke... Und noch schlimmer: die meisten Charaktere waren mir zutiefst unsympathisch. Das war größtenteils sicher gewollt und Teil des schwarzen Humors - man SOLL über die Hinrichsens fassungslos den Kopf schütteln, so dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt -, aber auch mit den "guten" Charakteren konnte ich mich nicht wirklich identifizieren. Ich persönlich brauche immer mindestens einen Charakter, den ich rundum sympatisch finden kann. Manchmal kam der Humor mir etwas zu bemüht vor. Auch die Handlung erschien mir oft deutlich zu konstruiert und konfus, und so kam für mich keine rechte Spannung auf. Zusammenfassung: Vielleicht finde ich persönlich einfach keinen rechten Draht zu Frau Böhmes Stil? Mir gefiel das Buch einfach nur rundum mittelmäßig.