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Knochenpalast

Novelle

Andrzej Bart

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Beschreibung

Warschau in den fünfziger Jahren: Die Lyriklektorin Sabina lebt mit ihrer Großmutter, ihrer Mutter und ihrem Bruder Arkadiusz zusammen. Sie ist schon fast dreißig, aber unverheiratet und damit in den Augen der anderen eine alte Jungfer. Die Großmutter ist das Familienoberhaupt, die Mutter beugt sich widerspruchslos allen Anordnungen des Regimes, der Bruder malt Traktoristinnen und pflegt Kontakte zu den Parteigranden - zu seinem eigenen Vorteil.

In Sabina regt sich zaghafter Widerstand, als ihre Familie nach einem Dekret eine alte Dollarmünze aushändigen soll, ein Erinnerungsstück an den Großvater. In ihrem Bauch soll die Münze ein sicheres Versteck finden. Da tritt überraschend ein anscheinend perfekter Verehrer in ihr Leben. Leider entpuppt er sich als Geheimdienstagent, der von ihrem Geheimnis weiß und Sabina erpressen will. Sie muss handeln.

In knapper, lakonischer Sprache beschreibt Andrzej Bart in »Knochenpalast« die Repression im kommunistischen Polen und erzählt gleichzeitig eine rasante Kriminalkomödie voller schwarzem Humor.

Andrzej Bart, geboren 1951, ist Filmschaffender und einer der bedeutendsten polnischen Schriftsteller der Gegenwart. Sein Debüt "Rien ne va plus" wurde mit dem renommierten Koscielski-Preis ausgezeichnet. Sein Roman "Die Fliegenfängerfabrik" war für den NIKE-Preis nominiert. Die Verfilmung seiner Novelle "Knochenpalast" war unter dem Titel Rewers Polens Beitrag für den Oscar 2009.

Albrecht Lempp (1953-2012), übersetzte Werke von Anna Bolecka, Janusz Glowacki, Stanislaw Lem, Maria Nurowska, Jerzy Pilch, Janusz Rudnicki und Wojciech Tochman. Mehrere Jahre war er für die Verbreitung polnischer Literatur im Ausland tätig, wofür er 2007 mit dem Transatlantyk-Preis des polnischen Buchinstituts ausgezeichnet wurde.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783731760344
Verlag Schoeffling
Dateigröße 1819 KB
Übersetzer Albrecht Lempp

Buchhändler-Empfehlungen

Etwas ungewöhnlich

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Etwas ungewöhnlich ist der Ort der Handlung, nämlich das Warschau der 50er Jahre. Dafür gelingt es dem Autor hervorragend die Stimmung der Zeit, die Methoden der kommunistischen Regierung rüber zu bringen. Dies in Form einer mit viel schwarzem Humor versehenen Kriminalkomödie. Jedenfalls werden Sie nach Lektüre nie wieder auf die Idee kommen eine Münze zu schlucken. aber diese Idee hatten Sie ja ohnehin nicht...

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 04.10.2017
Bewertet: anderes Format

Eine unterhaltsame, schwarzhumorige Gesellschaftssatire, die im stalinistischen Warschau der 1950er Jahre spielt. Lesenswert!

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