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Der Teufelsfürst

Historischer Roman

Edition Aglaia

(7)
Anno Domini 1447: Der junge Vlad Draculea, Sohn des Fürsten der Walachei, befindet sich in türkischer Gefangenschaft. Als Geisel am Sultanshof in Edirne geht er durch die Hölle. Ohnmächtig muss er dabei zusehen, wie der sinnesfreudige osmanische Prinz Mehmet seinem jüngeren Bruder Radu nachstellt. Um Radu zu rächen und seine Freiheit zurückzugewinnen, ersinnt Vlad einen teuflischen Plan …

Während Vlad Draculea im Herzen des Osmanischen Reiches um Vergeltung kämpft, muss sich die vierzehnjährige Zehra von Katzenstein in Ulm vor Gericht verantworten. Sie wird der Hexerei und des Mordes an ihrem Vater beschuldigt. Verzweifelt versucht sie, ihre Unschuld zu beweisen.

Der fesselnde Auftakt des Zweiteilers um Vlad Draculea, Bram Stokers Vorbild für Graf Dracula. Historische Wirklichkeit statt Vampir-Mythos - aufwühlend und zutiefst ergreifend!

Ausgezeichnet mit dem Goldenen HOMER 2014 für die beste historische Biografie!
Portrait
Silvia Stolzenburg, Jahrgang 1974, studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 erfolgte die Promotion über zeitgenössische Bestseller mit Abschluss Dr. phil. Ihr Debüt feierte die Autorin im Herbst 2010 mit dem Historienroman "Die Launen des Teufels", dem ersten Band ihrer Ulm-Trilogie. "Der Teufelsfürst" bildet den Auftakt zu einer weiteren fesselnden Trilogie. Im Zentrum der Reihe steht die historische Figur des Woiwoden Vlad Draculea - durch Bram Stoker weltbekannt als Graf Dracula. Es ist jedoch keine Geschichte über Vampire, sondern ein spannender Historien-Thriller über den gefürchteten Fürsten der Walachei. Der zweite Band, "Das Reich des Teufelsfürsten", erscheint im Frühjahr 2014, gefolgt von "Das Ende des Teufelsfürsten", dem Abschluss der Reihe. Silvia Stolzenburg arbeitet als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin, sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 409 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.12.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783956690020
Verlag Bookspot Verlag
eBook
2,99
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Kundenbewertungen

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Düster, aber wahnsinnig gut recherchiert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Helsinki am 27.03.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch handelt von Vlad Draculea, seines Zeichens Prinz der Walachai und nicht um Graf Dracula, wie er vom Bram Stoker inziniert wurde. Also bitte erwartet keine Vampirgeschichte! Blutig ist es allerdings dennoch. Hundertprozentig bewusst, dass Vlad Draculea als Vorlage für den Dracula dient(e), wie wir ihn heute meistens kennen,... Das Buch handelt von Vlad Draculea, seines Zeichens Prinz der Walachai und nicht um Graf Dracula, wie er vom Bram Stoker inziniert wurde. Also bitte erwartet keine Vampirgeschichte! Blutig ist es allerdings dennoch. Hundertprozentig bewusst, dass Vlad Draculea als Vorlage für den Dracula dient(e), wie wir ihn heute meistens kennen, war ich mir nicht bevor ich das Buch gelesen habe, aber man lernt schließlich nie aus und generell lese ich historische Romane ziemlich gerne. Meistens schreckt mich allerdings die Länge vieler dieser Romane ab. Mit etwas über 400 Seiten hat das Reich des Teufelsfürsten eine wirklich angenehme Länge. Die Handlung selbst teil sich in zwei Stränge auf; einmal Vlad der im Osmanischen Reich am Hof des Sultans in Gefangenschaft sitzt und einmal in Deutschland – hauptsächlich in Ulm – aber später auch an anderen Orten. Auf der einen Seite der Donau bekommen wir die Geschichte immer nur aus Vlads’ Sicht erzählt und auf der anderen Seite hören wir sie durch mehrere Charaktere. Hauptsächlich aber durch Zehra von Katzenstein und Utz von Katzenstein (ihrem Bruder) sowie Johann von Katzenstein und seiner Tochter Sofia (Verwandte von Utz und Zehra). Am Anfang hat mich der Wechsel zwischen den Charakteren in Ulm etwas verwirrt, denn neben den Katzensteins gibt es auch noch Graf Ulrich von Helferstein, der auch nicht sonderlich gut auf die Katzensteins zu sprechen ist und irgendwie hab ich Ulrich und Johann an Anfang immer etwas durcheinander gebracht. Während Vlad am Sultanshof schreckliche Qualen widerfahren und er seinen kleiner Bruder Radu immer mehr und mehr in die Klauen von Prinz Mehmet, welcher brutal und gnadenlos ist, verliert, wird Zehra aus Ulm verbannt und entkommt nur knapp dem Tode. Sie begibt sich auf eine Reise mit Sinti, welche sie auf die Probe stellt und nicht einfach ist, denn der Sintifürst Michel ist angsteinflößen und anziehend zugleich, außerdem wünscht sie sich nichts sehnlicher, als wieder zu ihrem Bruder nach Ulm zurückzukehren. Ihr Bruder Utz muss unterdessen mit Johann von Katzenstein und dessen Familie vorlieb nehmen (und das nicht im positiven Sinne). Zudem ist er in Sorge um seine kleine Schwester und droht nicht nur sie, sondern auch sein gesamtes Vermögen zu verlieren. Vlad verspricht sich unterdessen, sich selbst und seinen Bruder zu retten und in die Walachei zurück zukehren. Was zwischen drin alles passiert, welche Qualen die Charaktere erleiden müssen und was ihnen sonst noch so alles widerfährt, müsst ihr schon selbst herausfinden. Fazit: Es ist ein wirklich tolles Buch, welches größtenteils auf historischen Fakten aufgebaut ist. Der Schreibstil von Silvia ist flüssig und einfach zu lesen und sie schafft es durch den Wechsel zwischen verschiedenen Charakteren, die Handlung spannend zu halten und es fällt einem schwer das Buch aus der Hand zu legen. Das Buch ist durchaus brutal und blutig, aber auch das beruht auf historischen Fakten. Wieso nur 4 Sterne? Leider fand ich zwischendrin die Handlung in und um Ulm etwas zu langatmig. Ich hatte gehofft, es würde mehr um Vlad gehen, was vermutlich im zweiten Band (welchen ich hier schon neben mir liegen habe) der Fall sein wird. Alles in allem ein wirklich tolles und gelungenes Buch, welches ich jedem empfehlen kann, der es gerne etwas düsterer mag.

Der Sohn des Drachen, Vlad III.
von Nane Bouquineur am 09.12.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Edirne, 1447. Der junge Vlad Draculea, Sohn des Woiwoden der Walachei, befindet sich mit seinem Bruder Radu in Gefangenschaft. Der Sultan des Osmanischen Reiches, Murad, hält sie als Geiseln. Die beiden müssen höllische Qualen erleiden. Doch Vlads Ziel steht fest. Er will entkommen und seinen Bruder retten. Ulm, 1447. Zeitgleich... Edirne, 1447. Der junge Vlad Draculea, Sohn des Woiwoden der Walachei, befindet sich mit seinem Bruder Radu in Gefangenschaft. Der Sultan des Osmanischen Reiches, Murad, hält sie als Geiseln. Die beiden müssen höllische Qualen erleiden. Doch Vlads Ziel steht fest. Er will entkommen und seinen Bruder retten. Ulm, 1447. Zeitgleich erleidet die Familie von Katzenstein mehrere Schicksalsschläge. Utz’ und Zehras Vater, Karl von Katzenstein, wird ermordet. Zehra wird des Mordes und der Hexerei angeklagt. Während Zehra sich den Gefahren vor den Toren der Stadt stellt, muss Utz sich mit ganz anderen Problemen herumschlagen. Ein Streit um das Erbe ist entbrannt. Silvia Stolzenburgs erster Roman rund um das historische Vorbild für Bram Stokers Dracula wird in mehreren Handlungssträngen erzählt. Der wesentliche Handlungsstrang spielt im Osmanischen Reich. Genau genommen in Edirne. Dort werden Vlad und sein Bruder Radu als Geiseln gefangen gehalten. Der zweite Handlungsstrang spielt in Deutschland. Hauptsächlich in der Stadt Ulm. Dieser Strang ist in drei verschiedenen Perspektiven unterteilt. Zum einen begleiten wir Zehra auf ihrer Reise nach der Verbannung aus der Stadt, und zum anderen beobachten wir den Streit zwischen Utz und dem anderen Familienzweig der von Katzensteins. In diesem Streit lernen wir auch den Ritter Johann von Katzenstein, seine niederträchtige Mutter Helwig und seine liebenswerte Tochter Sophia kennen. Doch damit nicht genug. Der Ritter, Graf Ulrich von Helfenstein, nimmt auch noch einen besonderen Platz in dieser Odys­see ein. Die kurzen, abwechselnden Kapitel sorgen für ein angenehmes Leseerlebnis. Zudem bekommt man dadurch eine gewisse Entspannung nach den düsteren und brutalen Episoden im Osmanischen Reich. Über die Jugend von Vlad III. ist wenig bekannt. Daher hat die Autorin um die geringen, vorliegenden Fakten, eine düstere Geschichte konstruiert, die sich tatsächlich so abgespielt haben könnte. Aufgrund dieser Geschehnisse kann man nachvollziehen, warum er so grausam und für seine Gräueltaten legendär wurde. Die Geschichte um die fiktive Familie von Katzenstein ist aber ebenso beeindruckend. Sie strotzt nur so vor hinterhältigen Intrigen, Macht und Habgier. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und überzeugen durch Authentizität. Man wird sie mögen oder verabscheuen. Damit man den Überblick über die Romanfiguren nicht verliert, enthält das Buch ein Namensverzeichnis. Die historisch belegten Personen sind kursiv dargestellt. Zusätzlich gibt es auch noch eine Europakarte, damit man die Charaktere auch geografisch verfolgen kann. Im Nachwort klärt uns die Autorin auf, was Wahrheit und was Fiktion ist. Wer dann immer noch wissensdurstig ist, kann in der Bibliografie nachlesen, auf welche Quellen sich die Autorin bezieht. Zudem gibt es auch noch interessante Links. Fazit: Ein grandioser Auftakt zu der Romanreihe rund um das historische Vorbild für Bram Stokers Dracula. Historisch fundiert, lebendig und voller Spannung. Ein Muss für jeden, der historische Romane liebt und sich für den “wahren” Vlad Draculea interessiert.

Der Teufelsfürst
von dorli am 27.11.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Silvia Stolzenburg hat in ihrem Roman „Der Teufelsfürst“ historische Ereignisse zwischen Februar 1447 und Dezember 1448 im Osmanischen Reich und rund um Ulm zusammen mit einer fiktiven Handlung zu einer spannenden Geschichte verknüpft und ein dramatisches, vielschichtiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Die Autorin entführt den Leser in zwei... Silvia Stolzenburg hat in ihrem Roman „Der Teufelsfürst“ historische Ereignisse zwischen Februar 1447 und Dezember 1448 im Osmanischen Reich und rund um Ulm zusammen mit einer fiktiven Handlung zu einer spannenden Geschichte verknüpft und ein dramatisches, vielschichtiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Die Autorin entführt den Leser in zwei ganz unterschiedliche Welten: Zum einen geht es an den Sultanshof nach Edirne. Hier werden der 16-jährige Vlad Draculea und sein jüngerer Bruder Radu als Geiseln gefangen gehalten. Vlad möchte seinen Bruder beschützen, kann aber nicht verhindern, dass Radu von dem jähzornigen Prinzen Mehmet drangsaliert wird und sich diesem schließlich unterwirft. Vlad muss unfassbare Grausamkeiten erdulden, er wird in Kriegsführung ausgebildet und wird gezwungen, andere Menschen zu foltern. Silvia Stolzenburg lässt Vlad durch einen wahren Strudel an Emotionen rauschen. Liebe, Wut, Angst Hass – es gelingt der Autorin hervorragend, dieses Gefühlschaos, das Vlad im Verlauf der Handlung durchlebt, an den Leser weiterzugeben. Sein Leben ist düster, blutig, barbarisch. Es fällt nicht schwer nachzuvollziehen, dass Vlad nach und nach seine Menschlichkeit verliert und alles Gute in ihm ausgelöscht wird. Ein zweiter Handlungsstrang beginnt in Ulm. Hier wird die 14-jährige Zehra von Katzenstein das Opfer einer hinterhältigen Intrige. Sie wird der Hexerei bezichtigt und angeklagt, ihren Vater ermordet zu haben. Es kommt zum Prozess, Zehra wird verurteilt und mittel- und schutzlos aus der Stadt verbannt. Im Folgenden begleitet man nicht nur Zehra auf ihrem leidvollen Weg bis in die Walachei, wo sie auf Vlad trifft, sondern erfährt auch ausgiebig von den fiesen Machenschaften, die Helwig von Katzenstein in Ulm spinnt, um Zehras Bruder Utz sein Hab und Gut abzuluchsen. Die beeindruckende Fähigkeit der Autorin, Situationen und Emotionen zu beschreiben, erlebt man auch in diesem Teil der Geschichte. Die Akteure bilden eine bunte Mischung und werden von Silvia Stolzenburg lebendig und bildhaft dargestellt. Zahlreiche historische und fiktive Figuren werden geschickt miteinander kombiniert, das Zusammenspiel aller ist ausgeklügelt und funktioniert bestens. Jeder Einzelne spielt dabei die ihm zugedachte Rolle ausgezeichnet und auch die vielen Nebenfiguren wirken überzeugend und bereichern die Handlung außerordentlich. Silvia Stolzenburg hat einen angenehm flott zu lesenden Schreibstil. Von der ersten Seite an zeigt sich, wie hervorragend sie in der Lage ist, dem Leser die jeweilig vorherrschende Stimmung zu vermitteln und ihn in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Dieser erste Band des Zweiteilers rund um den Fürsten Vlad Draculea hat mich durchweg begeistert – ein spannendes, fesselndes Leseerlebnis.