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Einer gibt den Löffel ab

Eine Ruhrpott-Krimödie mit Loretta Luchs

(9)
Eine Leiche zum Dessert: Konkurrenz kocht bei Fernsehshow um die Wette

Loretta freut sich: Sie wurde als Kandidatin für ihre Lieblings-Kochsendung „Gib mir den Löffel“ ausgewählt! Noch bevor sie sich darüber klar werden kann, worauf sie sich so spontan eingelassen hat, steht das Fernsehteam in ihrer Wohnung. Aber dann beginnt eine Woche voller böser Überraschungen: Nicht nur die Kandidaten erweisen sich als explosive Mischung und können nur mühsam davon abgehalten werden, sich vor laufender Kamera an die Gurgel zu gehen. Auch die Stimmung im Fernsehteam ist nicht viel besser. Und als eines Abends das Menü nicht mit dem Dessert, sondern einem Leichenfund endet, deutet einiges darauf hin, dass eigentlich Loretta tot im Schnee liegen sollte ... Loretta Luchs lässt im Ruhrgebiet nichts anbrennen - schnoddrig, schlagfertig und schwarzhumorig wie in ihrem ersten Fall "Radieschen von unten".
Portrait

Lotte Minck, eine echte Ruhrgebietlerin, lebt seit einigen Jahren an der Nordseeküste. Nach ihren beruflichen Stationen als Köchin, Veranstaltungsmanagerin und in der Pressebranche sowie bei einer Schauspielagentur widmet sie sich seit 2005 ganz dem Schreiben.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 287
Erscheinungsdatum März 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7700-1491-0
Verlag Droste Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,5 cm
Gewicht 285 g
Auflage 2
Buch (Taschenbuch)
10,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Eine mordsmäßige Kochshow
von Anneja aus Halle am 31.08.2017

Loretta ist wieder da und entführt uns diesmal hinter die Kulissen einer "Realityshow" welche "Gib mir den Löffel" heißt. Von welcher Sendung im Fernsehen die Idee gemopst wurde, kann man sich sehr schnell denken. ("Das perfekte Dinner hust) Es wird wieder spannend, kriminell und urkomisch. Ich habe mir vorgenommen die... Loretta ist wieder da und entführt uns diesmal hinter die Kulissen einer "Realityshow" welche "Gib mir den Löffel" heißt. Von welcher Sendung im Fernsehen die Idee gemopst wurde, kann man sich sehr schnell denken. ("Das perfekte Dinner hust) Es wird wieder spannend, kriminell und urkomisch. Ich habe mir vorgenommen die komplette Loretta Luchs-Reihe zu lesen und mache dies mit sehr großer Freude. Denn in Loretta findet man eine Freundin die, wenn auch nur in einem Buch, einfach einzigartig ist. Als erste Hauptperson wäre natürlich wieder einmal Loretta, welche mittlerweile mit ihrer Freundin und Kollegin Diana zusammen wohnt und noch immer, nicht nur die Männerherzen am Telefon zum glühen bringt. Sie ist mit Leib und Seele Angestellte einer Sexhotline und genießt es in verschiedene Rollen zu schlüpfen um jeden willigen Anrufer in Ekstase zu versetzen. Man merkt allerdings das die Vorkommnisse des letzten Falls nicht spurlos an ihr vorbei gegangen sind, weshalb wir sie diesmal des öfteren zu ihrer Therapeutin begleiten dürfen. Diana, das Goldlöckchen, ist auch diesmal wieder mit dabei und unterhält den Leser mit ihren Sprüchen, ihrer Esslust und vor allem ihrem Beruf als einzige Vollzeit-Telefondomina. Besonders Doris, Lorettas über 70-Jährige Kollegin, ist diesmal in ihrem vollem Glanz zu erleben. Und wenn ich Glanz sage, dann meine ich das auch so, denn Doris ist ein Paradiesvogel wie er im Buche steht. Neben ihren schrillen Outfits und Frisuren, legt sie auch sehr viel Wert auf Accessoires und behängt sich gerne mit tonnenweise Modeschmuck. Lasst euch von ihren frechen Sprüchen einfach mitreißen, den was anderes bleibt euch meist kaum übrig. Diesmal kommen ein paar mehr neue Charaktere mit ins Spiel. Zum einen natürlich die Mitkandidaten der Show, bei welchen Frank aus dem Vorgänger mit dabei war und zum anderen natürlich das Fernsehteam selbst. Beide Gruppen unterhielten mich blendet. Da dies aber nicht nur eine Komödie sondern auch ein Krimi war, konnte man nicht erwarten das alles ohne Streit, Neid, Eifersucht usw. ablief. Tatsächlich erlebte man die verschiedensten Menschen, über die man auch noch nach dem Ende, teilweise ernsthaft, nachdachte. Kaum hatte ich die erste Seite gelesen, war schon im Buch gefangen. Lotte Minck´s Schreibstil reißt einfach mit. Tatsächlich kam ich wieder sehr gut in die Geschichte hinein, welche ein paar Monate nach seinem Vorgänger spielte. Die Personen fühlten sich vertraut an und auch die Umgebung, wie das Callcenter waren mittlerweile Orte die ich einfach mit diesem Buch verband. Während des Lesens konnte ich getrost mein Kopfkino anwerfen, da vieles bis ins Detail beschrieben wurde. Die Seitenzahl wurde ein wenig erhöht, was aber kaum auffiel, da man die Geschichte wie in Trance durchlas ohne auch nur einmal auf diese zu achten. Ich wurde das Gefühl nicht los, das die Autorin in Sachen Humor noch eine Schippe oben auf legte. Gerade in der ersten Hälfte konnte ich selten die Mundwinkel unbewegt lassen, da Sprüche, Aussagen oder die Aussprache mancher Charaktere einen enormen Unterhaltungsfaktor hatten. Die kriminelle Seite war diesmal besser überlegt als in "Radieschen von unten", da es diesmal galt verschiedene Taten zu klären. Leider hatte ich das Gefühl, das diese zu gering in die Geschichte integriert wurden. Ein bisschen mehr Krimi hätte es ruhig sein dürfen, gerade da es sich um brisante Themen handelte. Ein besonderes Highlight waren wieder einmal die Rezepte am Ende des Buches, durch welche man die gekochten Gerichte aus dem Buch nachkochen konnte. Wie ich schon beim Vorgänger sagte, sind die Cover einfach traumhaft. Die Bilder sind mit Leidenschaft und Liebe zum Detail gezeichnet und zeigen stets eine Szene aus dem Buch und einen Mord daraus. Besonders schön finde ich, das die Cover auf der Buchrückseite weiter gehen und man so eine wunderschöne Szenerie erhält. Gerade die Detailliertheit der Bilder sorgt dafür das man sich die Cover aller Bücher immer wieder anschauen kann und man immer wieder etwas neues entdeckt. Gerade dadurch haben die Bücher für mich etwas einzigartiges. Ein gelungener Nachfolger, der die Lachmuskeln auf eine harte Probe stellt und auf krimineller Seite diesmal mehr zu bieten hat, aber noch ein wenig mehr vertragen könnte.

Eine Leiche zum Dessert
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2017

Auf ein Wiedersehen mit alten, sympathischen Bekannten mögen sich schon viele Fans gefreut haben. Und diese werden in dem amüsanten 2. Band der Krimi-Komödie voll auf ihre Kosten kommen. Bei der Kochshow ?Gib mir den Löffel!? (Idee hierzu wahrscheinlich eine Koch-Show a la Promi-Dinner) stirbt die ambitionierte Aufnahmeleiterin. Was... Auf ein Wiedersehen mit alten, sympathischen Bekannten mögen sich schon viele Fans gefreut haben. Und diese werden in dem amüsanten 2. Band der Krimi-Komödie voll auf ihre Kosten kommen. Bei der Kochshow ?Gib mir den Löffel!? (Idee hierzu wahrscheinlich eine Koch-Show a la Promi-Dinner) stirbt die ambitionierte Aufnahmeleiterin. Was war die Todesursache? Jetzt ist die Miss Marple des Ruhrgebiets 'Loretta Fuchs' gefragt. Mit der unvergleichbaren ruhrpöttischen Mundart sowie Herz und Verstand löst sie diesen verzwickten Fall. Für all diejenigen, die es gern ein wenig bissig zum Dessert mögen, ein irrwitziger Kriminalfall.

Herrlich!
von PMelittaM aus Köln am 31.10.2016

Loretta Luchs erhält die Chance, bei ihrer Lieblingskochsendung mitzumachen, fünf Kandidaten kochen reihum für die anderen, wer die besten Bewertungen erhält, gewinnt. Loretta, noch traumatisiert von den Ereignissen in „Radieschen von unten“ freut sich sehr, kann sie doch nicht ahnen, dass sie schon wieder in einen Mordfall schlittert … Da... Loretta Luchs erhält die Chance, bei ihrer Lieblingskochsendung mitzumachen, fünf Kandidaten kochen reihum für die anderen, wer die besten Bewertungen erhält, gewinnt. Loretta, noch traumatisiert von den Ereignissen in „Radieschen von unten“ freut sich sehr, kann sie doch nicht ahnen, dass sie schon wieder in einen Mordfall schlittert … Da ich erst mit Band 4 in die Reihe eingestiegen war, hatte ich mir fest vorgenommen, die vorherigen Bände auch noch zu lesen. „Einer gibt den Löffel ab“ ist nun der erste Vorgängerband, den ich gelesen habe. Das Charakterensemble ist schon ziemlich komplett zusammen, in diesem Band trifft Isolde erstmals auf Loretta und ist direkt sehr sympathisch. Frank, Doris, Erwin, Diana gehören schon fest zur Clique und jeder von ihnen, vor allem aber Frank und Doris erhalten ihre besonderen Auftritte. Mich hat erstaunt, dass Baghira noch fehlt, aber hier werden schon die Weichen für ihn gestellt. Die Aufnahmecrew setzt sich, genauso wie Lorettas Clique, aus markanten Typen zusammen, die einem, zumindest zum Teil, noch ein bisschen im Gedächtnis bleiben werden, ebenso die anderen Kandidaten, die schon fast übertrieben kurios sind, dafür aber für viele humorvolle Momente sorgen. Humor ist nämlich einer der Hauptbausteine der Reihe, weswegen es sich auch nicht um schnöde Krimis handelt, sondern um Krimödien. Der Kriminalfall tritt zwar oft etwas in den Hintergrund, so auch hier, zumal die Leiche erst spät auftaucht, jedoch vermisst man ihn nicht wirklich, denn bis dahin hat man viel zum Schmunzeln und zum Kichern. Die Autorin ist selbst einmal in einer solchen Show aufgetreten, die es ja in ähnlicher Form tatsächlich gibt, so dass sie sicher aus dem Nähkästchen geplaudert hat, wenn es darum geht, zu erzählen, was hinter den Kulissen geschieht. Mir hat gerade dieses Setting sehr gut gefallen und ich werde diese Shows (sollte ich irgendwann mal wieder eine anschauen) fortan mit anderen Augen sehen. Lotte Minck lässt Loretta auch hier selbst in Ich-Form erzählen und so hat der Leser das Vergnügen, die anderen Charaktere mit Lorettas Augen zu sehen. Lorettas Gedanken sind pointiert und oft bissig, aber immer passend ... Die Auflösung des Kriminalfalls, Kommissarin ist natürlich Erwins Patentochter Astrid Küpper, ist zufriedenstellend. Am Ende gibt es wieder einen Ausblick auf den nächsten Fall, eine Tradition, die Lotte Minck bis zum aktuellen Fall wahrt. Als Anhang findet man außerdem die Rezepte des Menüs, das Loretta für die Show gekocht hat. Der Roman hat mich wieder sehr gut unterhalten, vor allem das Setting hat mich begeistert, und mir einige Lachtränen beschert. So vergebe ich für gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die ganze Reihe.