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Der Fremde

Die Graphic Novel

Albert Camus

(24)
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Beschreibung

In dem vielleicht bekanntesten Werk Camus’ geht es um den jungen Franzosen Meursault im Algier der 1930er Jahre, der durch einen lächerlichen Zufall zum Mörder wird. Doch wichtiger als diese Tat ist die Haltung, die Meursault dem Leben gegenüber hat: Alles, was ihm geschieht oder was er tut, ist sinnlos, absurd. Der Tod seiner Mutter berührt ihn ebenso wenig wie der Heiratsantrag seiner Freundin oder der Mord, den er begangen hat. Selbst die bevorstehende Todesstrafe löst keine Reue in ihm aus. Erst als er schließlich die Absurdität seines Daseins akzeptiert, erkennt Meursault, dass der einzige Sinn des Lebens die Existenz selbst ist. Kaum ein Roman hat ganze Generationen von Lesern so beeinflusst wie Der Fremde.

Albert Camus, geb. 1913 in Algerien, gilt als einer der bedeutendsten französischen Schriftsteller und Philosophen des 20. Jahrhunderts. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Der Fremde, Der Mythos des Sisyphos (beide 1942) sowie Die Pest (1947), in denen sich seine einflussreiche Philosophie des Absurden widerspiegelt. 1957 wurde Camus mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. 1960 verunglückte er bei einem Autounfall tödlich. Jacques Ferrandez, geb. 1955 in Algier, ist Comiczeichner und Illustrator und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Die franko-algerische Geschichte liegt ihm dabei besonders am Herzen. Der leidenschaftliche Jazzmusiker lebt heute in Südfrankreich.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 136
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-942787-21-5
Verlag Verlagshaus Jacoby & Stuart GmbH
Maße (L/B/H) 28,7/21,8/2 cm
Gewicht 889 g
Illustrator Jacques Ferrandez
Übersetzer Uli Aumüller

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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„Heute ist Mutter gestorben. Oder vielleicht gestern, ich weiß es nicht.“
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 11.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit Teilnahmslosigkeit schildert der Ich-Erzähler Meursault im 1942 erschienenen und in Algerien spielenden Roman "Der Fremde" (Originaltitel: L’Étranger) u. A. die Totenwache und Beerdigung seiner Mutter, seine noch am Tag der Beerdigung beginnende Beziehung zu einer ehemaligen Kollegin, die Begegnung mit seinem Nachbarn, der e... Mit Teilnahmslosigkeit schildert der Ich-Erzähler Meursault im 1942 erschienenen und in Algerien spielenden Roman "Der Fremde" (Originaltitel: L’Étranger) u. A. die Totenwache und Beerdigung seiner Mutter, seine noch am Tag der Beerdigung beginnende Beziehung zu einer ehemaligen Kollegin, die Begegnung mit seinem Nachbarn, der eine frühere Geliebte verprügelt und letztlich den Todesschuss auf einen mit Messer bewaffneten Araber aus einer Laune heraus, sodass er schließlich wegen Mordes zum Tode verurteilt wird. All das scheint dem Protagonisten weitgehend ohne eigenes Zutun zu widerfahren, gegen die Konsequenzen seiner Handlungen wehrt er sich nicht. Spoiler: Wer eine Auflösung des „Warums“, d. h. der Sinnfrage erwartet, wird enttäuscht, einen Sinn gibt es nicht. Nichts ist wichtig, über das Todesurteil ist der Täter beinahe erleichtert. Am Ende macht er seinen Frieden, stellt fest, dass er glücklich war und es (trotz drohender Guillotine) noch ist und wird empfänglich für „die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt“. Existentialistische Essays von Sartre oder Simone de Beauvoir sind i. d. R. verkopft und für Nichtphilosophen schwer zu lesen und zu verstehen (Camus sah sich selbst übrigens nicht als Existenzialisten), auf die Erzählung „Der Fremde“ trifft so nicht zu, die 160 Seiten lassen sich problemlos an einem Sonntag lesen.

von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2020
Bewertet: anderes Format

Camus' Grundwerk des Existenzialismus über den jungen Meursault, der soziopathisch durch die Welt läuft und durch einen unglücklichen Unfall zum Mörder wird ist bis heute ein Faszinovum. Ein wichtiges Werk, dass von seiner Kraft kein bisschen verloren hat.

„Der Fremde“, der viele Fragen aufwirft
von einer Kundin/einem Kunden am 16.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inwieweit bestimmt der Zufall, oder nach Camus „die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt“, über den Verlauf unseres Lebens? Wie können wir frei unser Selbst leben, wenn wir parallel am Maßstab der Gesellschaft gemessen werden? Wie viel Absurdes, Unerklärliches kann der Mensch ertragen? Wie viel Verantwortung für seine Handlungen ... Inwieweit bestimmt der Zufall, oder nach Camus „die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt“, über den Verlauf unseres Lebens? Wie können wir frei unser Selbst leben, wenn wir parallel am Maßstab der Gesellschaft gemessen werden? Wie viel Absurdes, Unerklärliches kann der Mensch ertragen? Wie viel Verantwortung für seine Handlungen übernehmen? Und wie schafft er es, sich selbst und seiner Welt einen Sinn, eine Bedeutung zu geben? So viele Fragen, die dieses Buch aufwirft, und vom „Fremden“ (dem Protagonisten Meursault, dem absurden Held, der wütend und hilflos macht) recht spät, vom Leser nur selbst beantwortet werden können. Sehr lesenswert.

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