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Tschick

Kurzfassung in Einfacher Sprache. Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Jugendbuch

(193)
Maik und Tschick kommen aus zwei Welten: Maik wohnt in einer Villa mit einem Swimmingpool. Tschick kommt aus Russland und ist arm. Doch haben die beiden 14-jährigen etwas gemeinsam: In ihrer Schule sind sie Außenseiter. Eines Tages taucht Tschick bei Maik mit einem gestohlenen
Auto auf und die beiden beschließen abzuhauen. Es beginnt eine abenteuerliche Reise in den Osten Deutschlands, auf der Suche nach der Walachei...

„Bist du verrückt? Du kannst doch nicht einfach ein Auto klauen!“
„Der ist nicht geklaut, nur geliehen“, sagte Tschick.
„Ich stell ihn nachher wieder hin. Das hab ich mit meinem Bruder schon oft gemacht.
Komm, lass uns ´ne Runde fahren! Einmal um den Block.“

Wolfgang Herrndorf wurde 1965 in Hamburg geboren. Sein in 2010 veröffentlichter Roman Tschick wurde über eine Million Mal verkauft und in 16 Sprachen übersetzt. 2011 bekam Tschick den deutschen Jugend-Literatur-Preis. Wolfgang Herrndorf starb 2013 im Alter von nur 48 Jahren. Kurz vor seinem Tod setzte er sich persönlich dafür ein, dass sein Buch Tschick in Einfacher Sprache erscheint.
Portrait
Wolfgang Herrndorf, geboren 1965 in Hamburg, ist ein deutscher Schriftsteller, Maler und Illustrator. 2002 erschien sein Debütroman In Plüschgewittern . 2004 nahm er mit der Erzählung Diesseits des Van-Allen-Gürtels am Wettbewerb zum Ingeborg-Bachmann-Preis teil, wo er den Publikumspreis gewann.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Spass am Lesen Verlag GmbH
Seitenzahl 64
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 18.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944668-03-1
Verlag Spaß am Lesen Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/12,8/1 cm
Gewicht 118 g
Auflage 1
Übersetzer Andreas Lindemann
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Buchhändler-Empfehlungen

„Richtig, richtig, richtig gut!!!!!“

Milli, Thalia-Buchhandlung Wien

Der vierzehnjährige Maik stammt aus einem reichen, aber zerrütteten Zuhause, und wie viele andere auch, ist er ein Außenseiter in seiner Klasse. Da ist es nicht überraschend, dass er am Anfang des Sommers nicht zur Geburtstagsfeier seines heimlichen Schwarms eingeladen wird.

Gut, dass da Tschick – eigentlich Andrej Tschichatschow, ein intelligenter, manchmal betrunkener Mitschüler – mit einem gestohlenen Lada (=Automarke) auftaucht und Maik fragt, ob er mit ihm in die Walachei fahren will. Vorher statten sie besagter Party einen Besuch ab, bevor sie ohne Landkarte und ohne gut durchdachten Plan losfahren.

Ich habe lautstark gelacht - mitten in der U-Bahn! Wurde auch etwas komisch angeschaut (typisch Wien). Einfach ein geniales Buch!!!
Der vierzehnjährige Maik stammt aus einem reichen, aber zerrütteten Zuhause, und wie viele andere auch, ist er ein Außenseiter in seiner Klasse. Da ist es nicht überraschend, dass er am Anfang des Sommers nicht zur Geburtstagsfeier seines heimlichen Schwarms eingeladen wird.

Gut, dass da Tschick – eigentlich Andrej Tschichatschow, ein intelligenter, manchmal betrunkener Mitschüler – mit einem gestohlenen Lada (=Automarke) auftaucht und Maik fragt, ob er mit ihm in die Walachei fahren will. Vorher statten sie besagter Party einen Besuch ab, bevor sie ohne Landkarte und ohne gut durchdachten Plan losfahren.

Ich habe lautstark gelacht - mitten in der U-Bahn! Wurde auch etwas komisch angeschaut (typisch Wien). Einfach ein geniales Buch!!!

„Lesenswert!“

Barbara Sitter, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein skurriles Roadmovie, in dem zwei Jugendliche zu einer Irrfahrt durch Deutschland aufbrechen, immer das große Ziel vor Augen: die Walachei. Die Erfahrungen, die sie dabei machen und die Personen, die sie treffen, machen aus dem Roman eine ebenso witzige wie liebenswerte Geschichte. Ein skurriles Roadmovie, in dem zwei Jugendliche zu einer Irrfahrt durch Deutschland aufbrechen, immer das große Ziel vor Augen: die Walachei. Die Erfahrungen, die sie dabei machen und die Personen, die sie treffen, machen aus dem Roman eine ebenso witzige wie liebenswerte Geschichte.

„unbedingt lesen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Auf einer Autobahnpolizeistation begegnen wir Maik Klingenberg, einem der beiden Hauptdarsteller dieses hinreißend erzählten Romans zum ersten Mal.
Maik ist 14, besucht das Hagecius-Gymnasium in Berlin und ist in Tatjana Cosic verliebt.
Seine Mutter besucht hin und wieder eine Schönheitsfarm - genauer gesagt eine Entzugsklinik.
Sein Vater hat sein Bauunternehmen in den Sand gesetzt und sich ganz nebenbei als Erziehungsverantwortlicher abgemeldet.
Und dann kommt "Tschick"- eigentlich Andrej Tschichatschow ,ein neuer Mitschüler in Maiks Klasse..........
"Und vielleicht ist es nicht wichtig zu erwähnen, was ich dachte in diesem Moment, als ich Tschick zum ersten Mal sah, aber ich will es trotzdem mal dazusagen. Ich hatte nämlich einen extrem unguten Eindruck, wie der da neben Wagenbach auftauchte. Zwei Arschlöcher auf einem Haufen, dachte ich, obwohl ich ihn ja gar nicht kannte und nicht wusste, ob er ein Arschloch war. Er war Russe, wie sich dann rausstellte...........
"Tschick" von Wolfgang Herrndorf ist eine hinreißend erzählte Geschichte und ein großes Lesevergnügen.


Auf einer Autobahnpolizeistation begegnen wir Maik Klingenberg, einem der beiden Hauptdarsteller dieses hinreißend erzählten Romans zum ersten Mal.
Maik ist 14, besucht das Hagecius-Gymnasium in Berlin und ist in Tatjana Cosic verliebt.
Seine Mutter besucht hin und wieder eine Schönheitsfarm - genauer gesagt eine Entzugsklinik.
Sein Vater hat sein Bauunternehmen in den Sand gesetzt und sich ganz nebenbei als Erziehungsverantwortlicher abgemeldet.
Und dann kommt "Tschick"- eigentlich Andrej Tschichatschow ,ein neuer Mitschüler in Maiks Klasse..........
"Und vielleicht ist es nicht wichtig zu erwähnen, was ich dachte in diesem Moment, als ich Tschick zum ersten Mal sah, aber ich will es trotzdem mal dazusagen. Ich hatte nämlich einen extrem unguten Eindruck, wie der da neben Wagenbach auftauchte. Zwei Arschlöcher auf einem Haufen, dachte ich, obwohl ich ihn ja gar nicht kannte und nicht wusste, ob er ein Arschloch war. Er war Russe, wie sich dann rausstellte...........
"Tschick" von Wolfgang Herrndorf ist eine hinreißend erzählte Geschichte und ein großes Lesevergnügen.


„Alles über eine wundervolle Freundschaft....“

Kerstin Ponleitner, Thalia-Buchhandlung Pasching

....mit viel Einfühlungsvermögen aber auch vielen Lachtränen wird hier die Geschichte von Tschik und Maik erzählt, die in einem "ausgeliehenen" Lada in die Walachei fahren!

Nicht nur für Jugendliche ein wundervolles Buch!
....mit viel Einfühlungsvermögen aber auch vielen Lachtränen wird hier die Geschichte von Tschik und Maik erzählt, die in einem "ausgeliehenen" Lada in die Walachei fahren!

Nicht nur für Jugendliche ein wundervolles Buch!

„Wahre Freundschaft“

Margarete Stadlbauer, Thalia-Buchhandlung Linz, Online-Shop

Zwei Jungs machen sich mit einem geklauten Lada auf in die Walachei. Ein wundervoller Roman übers Erwachsenwerden, die Liebe und wahre Freundschaft. Zwei Jungs machen sich mit einem geklauten Lada auf in die Walachei. Ein wundervoller Roman übers Erwachsenwerden, die Liebe und wahre Freundschaft.

„Macht Lust auf Sommer!“

Martina Hofmarcher, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein wundervoll erzählter Abenteuerroman, der gerade jetzt in der kalten Jahreszeit Lust auf Sommer macht! Sehr unterhaltsam, aber auch zum nachdenken und berührend geschrieben. Tolles Buch für zwischendurch! Ein wundervoll erzählter Abenteuerroman, der gerade jetzt in der kalten Jahreszeit Lust auf Sommer macht! Sehr unterhaltsam, aber auch zum nachdenken und berührend geschrieben. Tolles Buch für zwischendurch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
193 Bewertungen
Übersicht
132
47
10
1
3

furchtbar enttäuscht
von Lilly Nedder aus Hamburg am 18.08.2018
Bewertet: Taschenbuch

wir mussten das Buch in der Schule lesen und ich war sehr enttäuscht, obwohl ich eigentlich fast jedes Buch mag. Ich finde den Schreibstil schrecklich. Die Geschichte oder an sich ist gut, wurde leider schlecht durchgesetzt. die Charaktere kommen mir dazu auch sehr dümmlich vor.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2018
Bewertet: anderes Format

Wenn man sich selbst für einen absoluten Langweiler hält und eh niemand zuhause ist, hilft nur : abhauen. Berührend, tiefgründig, sarkastisch und unbedingt lesenswert!

Überzeichnet mit unauthentischen Figuren in langatmiger Handlung ? enttäuschend
von TheUjulala am 30.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dieses Büchlein habe ich von einer Freundin aus Berlin zum Lesen bekommen. Dass es verfilmt wurde, wusste ich bereits. Den Film kenne ich aber nicht. Coverbild Auf dem Cover ist eine am Fenster vorbeiziehende Landschaft in verwischten horizontalen Farbbalken zu sehen. Unten der Asphalt, oben der blaue Himmel und in der... Dieses Büchlein habe ich von einer Freundin aus Berlin zum Lesen bekommen. Dass es verfilmt wurde, wusste ich bereits. Den Film kenne ich aber nicht. Coverbild Auf dem Cover ist eine am Fenster vorbeiziehende Landschaft in verwischten horizontalen Farbbalken zu sehen. Unten der Asphalt, oben der blaue Himmel und in der Mitte irgendwas zwischen Bäume und Leitblanke. Die Schriftsetzung gefällt mir gut. Das Cover kommt gut ohne Schnickschnack aus und lässt das Roadmovie schon ganz gut erkennen. Handlung Der 14 jähriger Maik, unter Einfluss der beginnenden Pubertät, lässt sich durch seinen Klassenkamerad tschick zu einer Dummheit überreden. Aus Langeweile in den Sommerferien klauen Sie ein Auto und wollen erst mal weg, Richtung Rumänien. Sie fahren mit dem geklauten Lada einfach drauf los und erleben einen Roadmovie quer durch das Berliner Umland. Immer die Gefahr im Nacken erwischt zu werden, erleben Sie einige Abenteuer und treffen auch auf skurrile Gestalten. Buchlayout / Haptik Ein typisches kleines rororo Taschenbuch, ohne Firlefanz oder sonstiges Gimmick. Das schmale Büchlein mit seinen 254 Seiten ist in 49 sehr kleine Kapitel eingeteilt, die nur die Kapitelnummer schmückt. Idee / Plot Roadmovies versprechen schon alleine durch die vielen und schnellen Ortswechsel mit Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Couleur immer sehr spannend, aufregend und auch komisch werden zu können. Die Idee dazu ist an sich aber nicht neu. So einen ähnlichen Titel habe ich mit » Arno Franks ?So, und jetzt kommst Du? gelesen. Wobei man betonen muss, dass es sich bei diesem Buch hier um eine fiktive Geschichte handelt. Emotionen / Protagonisten Maik Klingenberg ist in der Klasse der Buhmann, der typische Außenseiter. Die Mutter eine Alkoholikerin und der Vater mit seiner Geliebten ständig auf Reisen, hat er in der Schule seinen Ruf als Psycho weg. Aber Maik kommt mir als 14 Jähriger viel zu schwach rüber. Sein Verhalten ist dem Alter nicht entsprechend und ich empfinde ihn als ziemlich dumm. Dabei habe ich nicht das Gefühl, dass der Autor mir das Gefühl vermitteln wollte, Maik wäre in irgendeiner Art zurückgeblieben, hätte also Defizite seinen Mitschülern gegenüber. Ich habe eher den Eindruck, Wolfgang Herrndorf hat seinen Protagonisten so überspitzt ?dämlich? dargestellt, dass es für mich einfach unglaubwürdig ist. Sein Freund tschick, Andrej Tschichatschow, wird zudem auch ziemlich stereotypisch als typischer Bruder eines russischen Kriminellen dargestellt. Diese Figur bleibt mir ebenfalls verschlossen und kann ich nicht greifen. Alles in allem wurden ziemlich alle Figuren in diesem Buch sehr stereotypisch gezeichnet und zeigen sich mir ohne Konturen, sondern sind voller Klischees und deswegen auch recht langweilig und im Verhalten absehbar. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Die Handlung plätschert so über das ganze Buch hinweg ohne wirklich erkennbaren Steigungen oder Dramatik. Trotz direktem Einstieg, bei dem man erst etwas rätseln muss und auf die Auflösung gespannt ist, geht die Geschichte aber recht monoton ohne Höhepunkt weiter und bleibt ziemlich flach und langatmig. Das Ende kommt dann auch ohne finalen Showdown oder überraschender Wendungen. Szenerie / Setting Sozialer Brennpunkt Berlin als Schmelztiegel aller vorstellbaren Klischees passt wohl für diese unsinnige Aktion am besten. Klar, dass es hier viele Außenseiter gibt, die sich durch einen Ausflug ins Ungewisse ein unvergessliches Abenteuer versprechen. Wolfgang Herrndorf bedient sich hier aber auch allen verfügbaren Stereotypen und Vorurteilen. Sprache / Schreibstil Der Autor lässt die Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Maik im Präteritum erzählen. Es wirkt wie im Tagebuchstil, als hätte Maik seine Geschichte auf Kassette gesprochen. Sprachlich fand ich es am Anfang noch recht witzig. Aber im weiteren Verlauf des Buches wurde es immer überzeichneter und unauthentischer. Teilweise richtig platt und nervig. Es gab ein paar nette, lustige Szenen, aber in Gesamtheit hat mich das eher enttäuscht. FAZIT: Enttäuschend weil viel zu überzeichnet und einfach unauthentisch. Eine fiktive Geschichte die vor lauter Klischees nur trieft und auch die flache Handlung es nicht mehr retten kann. Leider.