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Im Auftrag des Drachen

Thriller

(4)
Jonathan Hemlock ist anerkannter Kunsthistoriker, weltbekannter Bergsteiger und unbequemer Mitarbeiter der Sonderabteilung »Strafaktion«, eines berüchtigten Ablegers des amerikanischen Geheimdienstes. Sein neuer Auftrag soll gleichzeitig sein letzter sein. Ziel: die Liquidierung eines mysteriösen feindlichen Agenten. Ort des Attentats: die Eiger-Nordwand. Der Killer-Experte Hemlock muss nicht nur gegen einen perfiden Gegner, sondern auch gegen die mörderischen Gefahren des Berges kämpfen ...
Portrait
Trevanian war das Pseudonym des 1931 geborenen New Yorkers Dr. Rodney William Whitaker. Schon sein Thrillerdebut Im Auftrag des Drachen sorgte für Aufsehen. Da seine Bücher so erfolgreich waren und die verschiedensten Genres abdeckten, vermutete man bald, dass mehrere Autoren hinter diesem Alias steckten - spätestens seit dem Erscheinen seines Meisterwerks Shibumi wurde spekuliert, dass entweder Ian Fleming, Henry Kissinger, Robert Ludlum oder Tom Wolfe unter dem Namen Trevanian veröffentlichten.Dr. Whitaker dagegen lebte - wie auch viele seiner Romanhelden - zurückgezogen im Baskenland und begeisterte bis zu seinem Tod im Jahre 2005 die Leser mit seinen meisterhaft komponierten Romanen.
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Kundenbewertungen

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in die Todeswand...
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Hemlock, Kunstprofessor und Auftragskiller eines obskuren Geheimdienstes, wird in eine Seilschaft geschickt um den Mörder eines Agenten zu liquidieren von dem man weiß das er die Eiger-Nordwand besteigen wird. Grandioser Thriller vor rauher Kulisse in den Berner Alpen. Übrigens verfilmt mit Clint Eastwood!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein sehr spannender Action-Thriller mit einer guten Portion Abenteuer und Polit-Thrill. Ein tolles Urlaubsbuch, an dem man auf jeden Fall bis zur letzten Seite dranbleibt.

Spannend erzählt
von Michael Lehmann-Pape am 27.06.2014

bereits 1972 ist die erste Auflage dieses Geheimdienst Thrillers erschienen und das merkt man dem Buch einerseits natürlich auch an. Digitales Equipment, Handys, Netzwerke, Recherche über Internet, all das spielt in diesem Spannungsroman keine Rolle. Was aber gar nicht unbedingt ein negatives Merkmal ist. In fast klassischer Manier,... bereits 1972 ist die erste Auflage dieses Geheimdienst Thrillers erschienen und das merkt man dem Buch einerseits natürlich auch an. Digitales Equipment, Handys, Netzwerke, Recherche über Internet, all das spielt in diesem Spannungsroman keine Rolle. Was aber gar nicht unbedingt ein negatives Merkmal ist. In fast klassischer Manier, sehr flüssig, mit hohem Tempo, ohne aber die Differenzierungen und Hintergründe seiner Figuren ins Abseits treten zu lassen erzählt Travanian einfach eine gute Geschichte. Mit einer Hauptfigur, die mit genügend kühle und Egozentrik ausgestattet ist, um aus dieser eben keinen „strahlenden Helden“ und reinen „Sympathieträger“ zu kreieren. Sei es der leicht zynische Umgang als Dozent mit seinen Studenten, sei es das rein finanzielle Kalkül, mit dem Jonathan Hemlock seiner zweiten, heimlichen Profession nachgeht. Denn das Honorar als Dozent reicht bei Weitem nicht aus, sein Hobby, das Sammeln meisterhafter Bilder, zu finanzieren. Daher verdingt sich Hemlock dem amerikanischen Geheimdienst hier und da als Killer. 10.000 Dollar Festpreis, in der Regel. Für seinen neuen Auftrag verhandelt er gar 20.000 Dollar Honorar. Was auch daran liegen mag, dass sein Auftraggeber, „der Drache“, im hochgradig unsympathisch ist . Natürlich liegt ein Hauch „James Bond“ in der Luft, wenn Hemlock als Mann nur sein Charisma kurz aufblitzen lassen muss, um entsprechend attraktive Frauen in höchste Unruhe zu versetzen und natürlich passt als ein wichtiger Ort des Geschehens in dieses Raster die Eiger Nordwand zudem gut hinein (klar, dass Kunsthistoriker nicht nur als Hobby im Berg kraxeln, sondern gut genug in Schuss und Übung sind, die Nordwand quasi im Alleingang zu beherrschen). „An der Wand“ lässt Trevanian seine souveräne Erzählkunst durchaus erkennen, bildkräftig und spannend geht es daher, wenn auch, recht betrachtet, das alles im Gesamten nicht undbedingt realistisch wirkt. Aber einer, der privat eine alte Kirche als Refugium sich ausgebaut hat und „das dampfende Wasser in seinem römischen Bad“ genießt, einer, der verächtlich auf „junge Hüpfer“ herunterschaut, die sich ihm schon in seiner Funktion als Dozent fast aufdrängen, der kommt eben mit Seil und Picke genauso gut zurecht, wie mit Champagner und Damen in Abendgeraderobe. Durchaus spannend schildert Trevanian die Jagd auf das Opfer, baut Drehungen und Wendungen ein, die manche der Ereignisse in anderem Licht auf einmal erscheinen lassen und erzählt im Gesamten eine geradlinigen, unterhaltsamen „Katz und Maus“ Roman, in dem „Katze und Maus“ zunächst nicht immer klar definiert sind. Mit einem natürlich fulminanten und actionlastigen Ende.