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Der arme Mann im Tockenburg

Lebensgeschichte und Natürliche Ebentheuer des Armen Mannes im Tockenburg

Ulrich Bräker, arm geboren, im letzten Jahr vor seinem Tod Konkurs, kämpft sein ganzes Leben gegen die Armut und um eine bessere Existenz. Dies ist seine und einzigartige Lebensgeschichte - eines der bewegendsten und originellsten Werke der deutschen Literatur: Der arme Mann verlässt seine schweizerische Heimat, geht in die Fremde für ein besseres Leben. Doch in der preußischen Armee und im Siebenjährigen Krieg erfährt er großes Leid, desertiert und kehrt heim. Schicksalsschläge, Absturz, zwei seiner Kinder sterben an einer Seuche. Nur Lesen und Schreiben eröffnen ihm eine gewisse Freude. Ein unbestrittener Klassiker.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 394 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.12.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783733903565
Verlag Aristoteles
Dateigröße 541 KB
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Kundenbewertungen

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Erfrischend ehrlich und volksnah
von einer Kundin/einem Kunden aus Kallern am 23.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lebensgeschichte in vielen kurz gehaltenen Kapiteln. Langeweile kommt nie auf. Empfehlenswert

Berührender Einblick in die Schweiz vor 300 Jahren
von einer Kundin/einem Kunden aus Rorschach am 11.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vor 300 Jahren war die Schweiz ein "Entwicklungsland" mit Hunger und hoher Kindersterblichkeit. Viele wanderten aus oder traten als Söldner in fremde Kriegshändel. Ulrich Bräker beschreibt sein schwieriges Leben sehr berührend und anschaulich.

Nicht immer nur Goethe....
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Oktober 1788 sitzt der schweizer Garn- und Tuchhändler Ulrich Bräker, laut eigener Aussage von einfacher Bildung, mal wieder zu Hause am Küchentisch, lässt seinen Tag Revue passieren, und "kritzelt" seine Betrachtungen über die Welt in ein kleines Buch. Vieles kommt einem auch heute noch bekannt vor, ist zutiefst menschlich, ... Im Oktober 1788 sitzt der schweizer Garn- und Tuchhändler Ulrich Bräker, laut eigener Aussage von einfacher Bildung, mal wieder zu Hause am Küchentisch, lässt seinen Tag Revue passieren, und "kritzelt" seine Betrachtungen über die Welt in ein kleines Buch. Vieles kommt einem auch heute noch bekannt vor, ist zutiefst menschlich, er hadert mit der Umwelt, mit der eigenen Situation allgemein, mit der Ehefrau (gestreng sei sie) und seinem Leben... Was dieses Buch noch heute so lesenswert macht, ist das ganz einfache herangehen an alles - Bräker war tatsächlich im heutigen Sinne "ungebildet", aber immer total neugierig - er sog alles Wissen seiner Zeit, alles, was er lesen konnte, wie ein Schwamm auf; und er hat das aufgenommene überdacht, reflektiert, kommentiert - und dann aufgeschrieben! Es gibt zB nur wenige Menschen, die so fundiert und nachdenlich über Shakespeares Dramen geschrieben haben, und dem großen Engländer zeitlich so nahe standen! Das ganze Buch ist ein intelektuelles Lesevergnügen der ganz besonderen Art - und ein phantastisches Zeitdokument! "Ich las kürzlich zum ersten Male die "natürlichen Abenteuer" des armen Mannes im Tockenburg, bewegt von der Schönheit des Ganzen und dem unvergleichlichen Schluß!" (Walter benjamin an Hugo von Hoffmannsthal)