Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

Roman

detebe Band 24280

Thomas Meyer

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Beschreibung

Motti Wolkenbruch ist ein junger orthodoxer Jude aus Zürich, der sich zum Entsetzen seiner Familie in eine Schickse, eine Nichtjüdin, verliebt. Ein Einblick in eine unbekannte Welt, eine berührende und schelmische Geschichte – mit jiddischem Wortwitz und unwiderstehlichem Humor.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 26.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24280-5
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 17,7/11,1/2,5 cm
Gewicht 250 g
Auflage 14. Auflage
Verkaufsrang 831

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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Mottele Wolkenbruch hat ganz andere Vorstellungen was eine schejne froj ausmacht als seine mame Judith, die ihrem Sohn innerhalb der jüdisch-orthodoxen Gemeinde Zürichs eine geeignete Heiratskandidatin finden will. Die Auserkorenen sehen meist aus wie seine Mutter und gefallen ihm deshalb nicht. An der uniwersitejt lernt er Laur... Mottele Wolkenbruch hat ganz andere Vorstellungen was eine schejne froj ausmacht als seine mame Judith, die ihrem Sohn innerhalb der jüdisch-orthodoxen Gemeinde Zürichs eine geeignete Heiratskandidatin finden will. Die Auserkorenen sehen meist aus wie seine Mutter und gefallen ihm deshalb nicht. An der uniwersitejt lernt er Laura kennen, a hipsches mejdl mit einem wohlgeformten tuches. Nur leider ist sie keine Jüdin – ein Problem für seine mame: hinter jedem Nichtjuden vermutet sie a Antisemit. Motti muss sich also zwischen schabbes und WG-Partys entscheiden. Dialoge voller Sprachwitz, ein Buch wie ein Coen-Film.

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Mordechai "Motti" Wolkenbruch ist 25 Jahre alt und lebt unverheiratet in Zürich bei seinen Eltern. Diesen Zustand gedenkt Mottis Mutter zu verändern, sehr zu seinem Leidwesen werden ihm nahezu alle heiratsfähigen jüdischen Frauen der Schweiz vorgeführt, die alle einen Fehler haben: Sie sehen aus wie seine Mutter. Zumal Motti sic... Mordechai "Motti" Wolkenbruch ist 25 Jahre alt und lebt unverheiratet in Zürich bei seinen Eltern. Diesen Zustand gedenkt Mottis Mutter zu verändern, sehr zu seinem Leidwesen werden ihm nahezu alle heiratsfähigen jüdischen Frauen der Schweiz vorgeführt, die alle einen Fehler haben: Sie sehen aus wie seine Mutter. Zumal Motti sich gerade in eine Mitstudentin verguckt hat. Laura ist so ganz anders, leider ist sie eine Schickse und Mordechai muss sich bald entscheiden zwischen dem vorgebenen Weg der Familientradition und dem Aufbruch in ein neues Leben. Ein wunderbar humorvolles  Buch. Besonders reizvoll: Es ist in jiddisch verfasst.

Motti und der heiße Tuches...
von nicigirl85 aus Ilsenburg am 17.04.2020

Nachdem mir von diesem Roman vorgeschwärmt wurde und ich den Film dazu herrlich fand, musste ich nun endlich dieses Buch lesen. In der Geschichte geht es um Mordechai Wolkenbruch, Spitzname Motti, der aus seiner jüdisch orthodoxen Familie ausbricht, weil er sich in eine Nicht- Jüdin verliebt. Wie wird seine Familie reagieren ... Nachdem mir von diesem Roman vorgeschwärmt wurde und ich den Film dazu herrlich fand, musste ich nun endlich dieses Buch lesen. In der Geschichte geht es um Mordechai Wolkenbruch, Spitzname Motti, der aus seiner jüdisch orthodoxen Familie ausbricht, weil er sich in eine Nicht- Jüdin verliebt. Wie wird seine Familie reagieren und wird sich das Risiko lohnen? Das Besondere hier ist, dass Motti als Ich- Erzähler mit jiddischem Zungenschlag zu uns Lesern spricht. Da muss man sich erst einmal dran gewöhnen. Mit der Zeit fand ich es richtig amüsant und sehr authentisch. Herr Wolkenbruch ist einfach eine Figur, die man gern haben muss. Es ist schön miterleben zu dürfen wie aus einem schüchternen Kerlchen, der alles macht was seine Mutter möchte, ein erwachsener Mann wird, der versucht seinen eigenen Weg zu gehen. Durch die Geschichte bekommt man einen guten Einblick in das Leben von orthodoxen Juden. Dies fand ich so interessant, dass ich mich bereits jetzt schon weiter mit der Thematik befasst habe. Der Roman bietet witzige und ernste Momente und kann in meinen Augen als Coming- of- Age- Literatur bezeichnet werden. Das Ende ist offen gehalten und kaum hat man das Buch geschlossen, vermisst man Motti. Zum Glück gibt es eine Fortsetzung ("Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin"), welche ich zeitnah lesen werde. Am Ende findet man ein Glossar mit Begriffserklärungen, so dass es keine Verständnisprobleme geben sollte. Fazit: Eine besondere Geschichte, die eure Aufmerksamkeit verdient hat. Gute Unterhaltung.


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