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Elizabeth wird vermisst

Bearbeitete Fassung. Gekürzte Ausgabe, Lesung

Emma Healey

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Beschreibung

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen keiner mehr glaubt? Und Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie sich selbst noch glauben können? Genauso ergeht es Maud, die an Alzheimer leidet - und die ihre Freundin vermisst. In diesem faszinierenden
Roman machen wir uns gemeinsam mit Maud auf die Suche nach der verschwundenen Elizabeth und erleben dabei hautnah, wie hilflos und verletzlich Maud sich selbst und ihrer Umwelt gegenübersteht. Mit überwältigender Intensität und
Emotionalität schafft es die erst 28-jährige Autorin, eine völlig neue Sicht auf Alter und Alzheimer zu eröffnen.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 19.05.14
Emma Healeys Debütroman "Elizabeth wird vermisst" ist ein aufwühlendes und erschreckend ehrliches Drama, dessen Geschichte uns alle selbst Tag täglich umgibt. Alzheimer ist einer der Geiseln unserer immer älter werdenden Gesellschaft. Emma Healey nimmt sich diesem Thema mit Hilfe des Dramas und des Kriminalromans an. Sie verflechtet klug die beiden Stränge, auch wenn manchmal doch etwas weniger mehr gewesen wäre. Für solch einen Stoff braucht es eine besondere Sprecherin. Die hat Lübbe Audio in Katharina Thalbach gefunden. Mit ihrer kauzigen Stimme verleiht sie Maud ganz viel Leben. Dieses Hörbuch vergisst man nicht mehr so schnell, weil Sprecherin und Story eins sind.

Katharina Thalbach stand schon als Vierjährige auf der Bühne. Sie feierte frühe Erfolge am Berliner Ensemble und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Sie spielte große Rollen in Filmen wie "Die Blechtrommel. Sie prägte die Bühne in Theaterstücken wie "Käthchen von Heilbronn" (Schauspielern des Jahres 1980. Sie trat als Regisseurin hervor, u.a. mit "Don Juan". Ihre einzigartige Stimme, ihr Rollenverständnis, ihr Sinn für Regie machen sie zu einer Hörbuchsprecherin ganz eigener Klasse. 2014 wurde sie mit dem "Deutschen Hörbuchpreis" für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Produktdetails

Verkaufsrang 2821
Medium CD
Sprecher Katharina Thalbach
Spieldauer 440 Minuten
Erscheinungsdatum 06.08.2014
Verlag Lübbe Audio
Originaltitel Strange Companions
Übersetzer Rainer Schumacher
Sprache Deutsch
EAN 9783785749371

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein bewegender Roman über Alzheimer, Familie und die heutige Welt
von Anja L. von "books and phobia" am 11.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich bin einfach nur überwältigt. Selten hat mich ein Buch so nah an meine emotionalen Grenzen gebracht. Denn um die Thematik in diesem Buch machen sich die wenigsten in meinem Alter Gedanken, Alzheimer. Dabei wissen wir nicht wann es wen trifft, schon allein da die Erkrankung schleichend ist. Das Buch offenbarte mir, zum einen d... Ich bin einfach nur überwältigt. Selten hat mich ein Buch so nah an meine emotionalen Grenzen gebracht. Denn um die Thematik in diesem Buch machen sich die wenigsten in meinem Alter Gedanken, Alzheimer. Dabei wissen wir nicht wann es wen trifft, schon allein da die Erkrankung schleichend ist. Das Buch offenbarte mir, zum einen den Blickwinkel einer Betroffenen und zum anderen den der Angehörigen und wie sie es schaffen müssen ein möglichst normales Leben für ihre Lieben zu erschaffen, was nicht immer leicht ist. Maud ist nicht mehr die Jüngste und leidet an Alzheimer, was sie jedoch nicht so ganz wahr haben möchte. Denn sie hält sich nur für ein bisschen vergesslich. Doch je weiter wir in das Buch kommen um so mehr erleben wir wie vergesslich sie wirklich ist. Denn teilweise vergisst sie innerhalb von Minuten was sie gerade getan hat oder gerade tun wollte. Ihre einzige Hilfe sind da ihre viele Notizen, welche sie mehr verwirren, da sie nie genau weiß wann welche Notiz aktuell war. Schon zu Anfang erfahren wir das Maud eine Freundin hat, Elizabeth, doch als sie zum Haus kommt ist das Haus verlassen und es fehlen Dinge. Für Maud steht sofort fest das Elizabeth etwas geschehen ist und sie setzt sich in den Kopf sie zu finden. Sie hinterfragt stets ihre Tochter Helen, die Polizei oder Presse, die die alte Dame einfach ernst nehmen wollen. Zwischen den Abschnitten aus der Gegenwart gleiten wir immer wieder mal zurück in Maud´s Vergangenheit. Genauer genommen in die Zeit als sie noch ein junges Schulmädchen war und erleben hier nicht nur die Zeit nach dem Krieg sondern auch das Verschwinden ihrer Schwester Sukky, was bis in die Gegenwart nicht aufgeklärt werden konnte. Die Wege überkreuzen sich und sickern immer wieder in Maud´s Gedächnis. Schließlich gibt sie nicht auf, denn Elizabeth wird vermisst und sie muss sie finden. Noch immer denke ich an Maud, an diese kleine, ältere Dame die unbedingt ihre Freundin finden will. Das ganze Buch über erleben wir ihre Sicht und egal wie oft sie etwas vergisst und anschließend verleugnet, sie war ein Charakter zum lieb haben. Für ihre Tochter Helen, ihre Enkelin Katy sowie ihrem Arzt oder der Polizei hat man einfach Verständnis. Man kann sich vorstellen das das Leben mit Maud nicht mehr das leichteste ist. Gerade Helen wirkte hier sehr authentisch. Sie gibt ihr bestes, doch man merkt ihr an das sie immer mehr die Kraft verliert. Das sie hin und wieder deswegen schlechte Laune hat versteht man vollkommen. Auch der Arzt oder der Polizist der ihre Vermisstenanzeige aufnehmen soll, waren glaubwürdig und sehr gut umgesetzt. Denn was würden sie machen wenn ein und die selbe Person bereits 4 mal da war um eine Vermisstenanzeige aufzugeben, sich aber nicht daran erinnern kann das sie dies bereits mehrfach getan hat. Das Thema Alzheimer hat mich bis zu diesem Buch nicht sonderlich interessiert. Ich habe niemanden der daran leidet. Da die Krankheit aber schleichend kommt sollte man bei kleineren Veränderungen einer Person die Ohren spitzen. Der Schreibstil war ein Traum für jeden Leser. Er war klar, beschrieb Orte oder Menschen sehr detailtreu und machte neugierig auf jede weitere Seite. Was das Buch jedoch am meisten ausmacht, sind die Emotionen die es weckt. Man bangt mit Maud, hat Angst um sie und wird wütend weil ihr keiner mehr glaubt. Das Buch wird nicht langweilig egal wie oft Maud etwas vergisst, denn die Beschreibungen dazu sind einfach mal nur echt und äußerst ergreifend. Die Autorin schaffte es einen Authentizität in das Buch zu bringen, die mich mehr als nur berührte. Es fühlte sich einfach nur echt an. Auch die Verzweiflung und die Erschöpfung von Helen war deutlich spürbar und ließ die ein oder andere Träne über meine Wange laufen. Das Cover ist sehr schlicht und einfach gehalten und ist wie einer der Zettel von Maud gestaltet, die sie immer bei sich trägt. Es wirkt leicht zerknittert und ist etwas verschmiert. Der Vogel im Käfig hat eine Bedeutung welche man aus der Geschichte herauslesen kann. Mittlerweile gibt es ein neues Cover für das Buch welches mir aber zu bunt ist. Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight, welches ich bestimmt wieder lesen werde. Ich bin immer noch erstaunt, wie eine 28-jährige Autorin, eine so authentische Geschichte schreiben konnte, mit einem so sensiblen Thema. Auf weitere Werke von Frau Healey bin ich sehr gespannt.

Wunderbares, wichtiges Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.05.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Maud hat Demenz - und es ist wahnsinnig beeindruckend, wie die Autorin dies in ihrem Buch wiedergibt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Maud erzählt, die nicht verstehen kann, warum sie nicht mehr alleine einkaufen darf oder wo die 10 gefüllten Teetassen mit kaltem Tee herkommen, die auf ihrem Tisch stehen. Zudem vermisst s... Maud hat Demenz - und es ist wahnsinnig beeindruckend, wie die Autorin dies in ihrem Buch wiedergibt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Maud erzählt, die nicht verstehen kann, warum sie nicht mehr alleine einkaufen darf oder wo die 10 gefüllten Teetassen mit kaltem Tee herkommen, die auf ihrem Tisch stehen. Zudem vermisst sie schmerzlich ihre Freundin Elisabeth und niemand will ihr glauben, dass da etwas Schlimmes passiert sein muss. Ich habe Maud beim Lesen sehr ins Herz geschlossen. Man fühlt mit ihr beim Lesen und dann plötzlich ist da wieder die Demenz im Weg, die den Leser aufhorchen lässt. Dieses Buch ist zugleich eine spannende Geschichte um Familie und Freundschaft - aber auch ein wichtiges Buch im Bezug auf Demenz und das Verständnis dafür. Es regt zum Nachdenken an und dazu, auch einmal die Vorurteile beiseite zu legen und geduldiger zu sein. Ein wirklich tolles, einfühlsam geschriebenes Buch mit einer sympathischen Hauptfigur und einer tollen Geschichte. Bitte lesen!

Elizabeth wird vermisst, oder?
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2014

Maud leidet unter Demenz und die Krankheit schreitet unaufhaltsam voran. Sie vermisst ihre Freundin Elizabeth und ihr fällt es immer schwerer sich alleine zu recht zu finden. Ihr Langzeitgedächtnis allerdings funktionniert noch sehr gut und da trauert sie um ihre Schwester die vor fast 70 Jahren spurlos verschwand. Die Geschicht... Maud leidet unter Demenz und die Krankheit schreitet unaufhaltsam voran. Sie vermisst ihre Freundin Elizabeth und ihr fällt es immer schwerer sich alleine zu recht zu finden. Ihr Langzeitgedächtnis allerdings funktionniert noch sehr gut und da trauert sie um ihre Schwester die vor fast 70 Jahren spurlos verschwand. Die Geschichte ist einfühlsam und ohne Gefühlsduselei erzählt. Spannend ist sie auch, denn bis zum Schluss bangt man um Elizabeth. Gute Story um ein ernstes Thema! Katharina Thalbach gibt Maud eine Stimme und man leidet förmlich mit ihr und möchte sie an die Hand nehmen. Eine bessere Leserin für diese Geschichte gibt es nicht! Sehr hörenswert!


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