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Hamlet

Englisch/Deutsch

Reclams Universal-Bibliothek Band 18700

1983 erschien in der Universal-Bibliothek eine vielbeachtete Edition von Shakespeares 'Hamlet' in zwei Bänden, bei der auch der englische Text nach neuesten Erkenntnissen der Textkritik völlig neu erstellt war, mit deutscher Übersetzung und umfangreichem Kommentar. Für diese Neuausgabe, die jetzt in einem Band erscheint, hat der Herausgeber Holger Klein, (mittlerweile emeritierter) Anglistikprofessor an der Universität Salzburg, alle Teile gründlich durchgesehen, den Kommentar neu – knapper – gefasst und die Bibliographie aktualisiert. Die Einleitung gehört nach wie vor zum Besten was man über Shakespeares 'Hamlet' lesen kann.
Portrait
William Shakespeare (1564-1616) gilt als einer der größten Dichter und Dramatiker der Weltgeschichte. Er verfasste zahlreiche Dramen, Tragödien, Komödien und Gedichte, mit denen er schon zu Lebzeiten Anerkennung und Wohlstand errang. Aber erst in den folgenden Jahrhunderten wurde er zum Prototypen des literarischen Genies, ohne den die Entwicklung der neueren Literatur von Goethe über Brecht bis in die Gegenwart hinein undenkbar ist.
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  • Artikelbild-0
  • Vorwort
    Zur Einführung in das Drama

    Hamlet

    Anhang
    Zum Text
    Zur Anlage des Kommentars
    Abkürzungen und Siglen
    Kommentar
    Lange Sonderpassagen in Q1
    Bibliographie
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Holger Klein
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 05.02.2014
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-15-018700-5
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,8/3,5 cm
Gewicht 351 g
Übersetzer Holger Klein
Verkaufsrang 31692
Buch (Taschenbuch)
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14,40
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Buchhändler-Empfehlungen

Sein oder Nichtsein,

Pia-Marie Graves, Thalia-Buchhandlung

das ist hier die Frage. Hamlet ist einer von Shakespeare's Klassikern und man muss diese Geschichte auf jeden Fall mal in irgendeiner Form gesehen, gehört oder gelesen haben. Übrigens? Wussten sie, dass Disney's Meisterwerk "König der Löwen" auf Hamlet basiert?

Kundenbewertungen

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Hamlet "sein oder nicht sein?"
von einer Kundin/einem Kunden aus Babenhausen am 04.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Absolut Empfehlenswert, die Geschichte. Wenn man nichts zu tun hat und sich ein bisseln abwechseln möchte ist diese Geschichte perfekt.

brandaktuell
von einer Kundin/einem Kunden am 08.11.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

die thematik des ewigen zweiflers und sein innerer kampf sind in der heutigen zeit, wo psychische erkrankungen seuchenweise auftreten, äusserst aktuell. ein empfehlenswertes buch um sich dem plutonischen prinzip anzunähern.

Mutter
von Polar aus Aachen am 09.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gibt es ein Stück, aus dem mehr Zitate zum Allgemeingut geworden sind? Die selbst in abgewandelter Form, auf ihr Original hinweisen? Neben Romeo und Julia dürfte das Drama um den dänischen Kronprinzen wohl zu den meistbekannten Stücken bei Nichttheatergängern zählen. Der Vater ermordet, selbst tief in der Sinnkrise steckend wüte... Gibt es ein Stück, aus dem mehr Zitate zum Allgemeingut geworden sind? Die selbst in abgewandelter Form, auf ihr Original hinweisen? Neben Romeo und Julia dürfte das Drama um den dänischen Kronprinzen wohl zu den meistbekannten Stücken bei Nichttheatergängern zählen. Der Vater ermordet, selbst tief in der Sinnkrise steckend wütet Hamlet im Verlauf der Handlung durch den Hof für die scheinbar gerechte Sache. Er zieht eine Blutspur hinter sich her, treibt die unglücklich verliebte Ophelia in den Selbstmord und wird am Ende selbst gerichtet. Ein düsteres Werk, daß sein Überleben vor allem dem Umstand zu verdanken hat, daß es auf jede Zeit paßt, nicht zuletzt immer wieder im Film aktualisiert wird, sich Regisseure auf der Bühne dazu berufen fühlen, sich die Frage zu beantworten, was hat Hamlet mit uns zu tun? Alles. Shakespeare hat eine Fabel auf die Menschheit geschrieben. Wir nehmen uns, was wir zu unserem Glück glauben, unbedingt besitzen zu müssen. Selbst Hamlet dient der Gerechtigkeit nicht allein, nachdem die Mutter sich mit dem Mörder des Vaters vermählt hat. Er ist so in sich versponnen, daß man ihn sich schlecht als weisen König vorstellen könnte. Shakespeares Stärke beruht auch hier wieder in den zahlreichen Nebenfiguren. In Horatio, Polonius, Güldenstern und Rosenkranz, in denen er weitere Varianten menschlichen Strebens vorführt. Ein Stück, das immer neue Deutungen provoziert, obwohl alle glauben alles bereits darüber gesagt zu haben. So lebendig, so unsterblich.