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Prinzessin Auguste Amalie von Bayern 1788–1851

Eine Biographie aus napoleonischer Zeit

Armin Schroll

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Beschreibung

Mit dem vorliegenden Werk über Prinzessin Auguste Amalie von Bayern (1788–1851) erscheint erstmals eine Biografie dieser großen, vorbildhaften Frau. Zugleich eröffnet das Buch dem Leser ein Fenster in die ereignisreiche Zeit Napoleon Bonapartes, in der Bayern Königreich wurde und zu seiner heutigen Größe heranwuchs. Ein großer Teil von Augustes Leben und noch mehr das ihres Gemahls ist so eng mit Napoleon verbunden, dass diese Biografie auch zu einer Biografie von Eugène Beauharnais und Napoleon selbst wird. Hätte Auguste nicht in die von Napoleon gewollte Heirat mit Eugène eingewilligt, so wäre Napoleons Schwager Marschall Murat König von Bayern geworden.
Dem Autor gelingt es, durch eine Fülle zeitgenössischer Einzelheiten ein buntes Bild der napoleonischen Zeit zu zeichnen. Wann immer möglich, lässt er die historischen Personen in ihren eigenen Worten sprechen. Der Biografie verleiht eine Vielzahl von Zitaten, Aussagen sowie Memoiren und Briefen von Zeitgenossen ein hohes Maß an Authentizität. So wurde erstmals der erhaltene Briefwechsel Augustes mit ihrem Bruder, dem Thronfolger und späteren König Ludwig I., gesichtet und ein Großteil davon in Auszügen vorgestellt. Abgerundet wird die Biografie durch einen ausführlichen Abbildungsteil, der bislang unveröffentlichtes Bildmaterial enthält.
Als 1817 aus Kloster Tegernsee die Sommerresidenz des bayerischen Königs wird, folgen daraus die Erschließung des Tegernseer Tals und der Beginn des gesellschaftlichen Lebens am See – eine Entwicklung, die zu der heutigen Beliebtheit des Tegernsees geführt hat.

Dr. Dr. Armin Schroll, geb. 1935 lebt als Arzt und Naturwissenschaftler in München. Seit er lesen kann, beschäftigt er sich mit Napoleon, beginnend mit einer Napoleon-Biografie von 1835 aus der Familienbibliothek. Seit 1870 waren Mitglieder seiner Familie in Kriege mit Frankreich gezwungen worden. Bei einem Besuch der Prunkräume im Schloss Ismaning kam er in Kontakt zu Prinzessin Auguste Amalie von Bayern, die dort als Ex-Vizekönigin von Italien lebte. Als beim Jubiläum „200 Jahre Königreich Bayern“ im Jahr 2006 die Prinzessin als Schlüsselfigur zu kurz kam, beschloss der Autor, die längst fällige Biografie der bedeutendsten bayerischen Prinzessin selbst zu schreiben. Die beiden Bände „Napoleon spricht“ und „Napoleon sagt“ vom gleichen Autor ergänzen den Inhalt dieser Biografie mit authentischen Aussagen und Briefen von Napoleon und seinen Zeitgenossen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 327
Erscheinungsdatum 25.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95478-010-5
Verlag Akademische Verlagsgemeinschaft München
Maße (L/B/H) 21,6/14,4/2,8 cm
Gewicht 644 g
Abbildungen mit 57 Abbildungen
Auflage 3. neu bearb. und erweiterte Auflage

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  • Inhaltsverzeichnis
    Zum Geleit
    Einführung
    1. Die Eltern Auguste Amalies
    Der Vater: Pfalzgraf Max Joseph
    Jugendzeit des Vaters
    Max Joseph als Regimentsoberst 1770–90
    Das Heiratsprojekt 1772–85
    Max Joseph in München
    Kurz zu Hause in Straßburg
    Wieder in München
    Dann wieder in Paris
    Es wird ernst: Max Joseph heiratet
    2. Der 1. Koalitionskrieg 1792–97
    Unruhige Zeiten und Verlust der Heimat
    Die kurze Ehe des Pfalzgrafen 1785–96
    Flucht aus Straßburg nach Ansbach 1789–96
    Neues Glück in Ansbach und zweite Heirat 1797
    3. Max Josephs pfälzischer Onkel: Kurfürst Karl Theodor
    4. Österreichs Dauerversuche auf Bayern 1778–1809
    Die Wittelsbacher Hausverträge
    Österreich versucht es erneut
    Versuch mit einer Erzherzogin 1795
    1805 und 1809: Österreichs Angriffe auf Bayern
    5. Kurfürst Max IV. Joseph
    Kurfürst in München 1799–1805
    Der 2. Koalitionskrieg 1799–1801
    Die russische Braut, Beistand gegen Österreich
    Russland kämpft für Österreich 1799
    Neubeginn in München 1801
    6. Die Säkularisation: 1801–03
    Enteignung von Kirchengütern
    Ein neues Heer und andere Zukunftspläne
    7. Auguste, die vielbegehrte Braut
    Napoleon will Auguste
    Der Geheimvertrag von Bogenhausen
    Weitere Heiratskandidaten für Auguste
    8. Napoleons Erzfeind England
    1805: Der 3. Koalitionskrieg entsteht
    Der Invasionsplan: England
    Seeschlacht bei Trafalgar
    Der neue Angriffsplan: Österreich
    Österreich bedroht Italien
    Napoleon greift bei Ulm an
    Die verschwiegene Niederlage von Loiben: 11. November 1805
    9. Der Preis des Sieges
    Sieg bei Austerlitz am 2. Dezember 1805
    Bayernopfer bei Iglau: 5. Dezember 1805
    Ende der freien Reichsstadt Augsburg: 21. Dezember 1805
    Folgen des Sieges
    10. Die Hochzeit 1806
    Im Vorfeld der Hochzeit
    Napoleon in München
    Napoleon übernimmt das Kommando
    Die Proklamation: Bayern wird Königreich
    Abwesenheit Napoleons
    Napoleon als Königsmacher
    Feierlichkeiten in München
    Eugènes Ankunft in München
    Die Ziviltrauung
    Die Personen auf dem Menageot-Gemälde
    Trauung in der Hofkapelle
    11. Als Vizekönigspaar in Italien
    Abschied von Auguste
    Zu Hause in Mailand
    Kronprinz Ludwig in Paris 1806
    Vizekönig und -königin in Italien
    12. Kriege ringsum
    Die Vernichtung Preußens 1806
    Wie kommt es zum Krieg gegen Preußen?
    Gespräch in Tilsit
    Der Rheinbund
    Der Feldzug von 1809
    Tiroler Freiheitskampf: Andreas Hofer
    Der Herzog von Enghien
    Der Buchhändler Johann Philipp Palm
    „Der deutsche Einsiedler in Paris“
    13. Die kaiserliche Scheidung
    Trennung von Josephine
    Die neue Kaiserin Marie Louise 1810
    Ein neues Angebot für Eugène
    Auguste in Paris
    Ein Erbe in Mailand und einer in Paris 1811
    14. Das Ende der Ära
    Der Feldzug in Russland 1812
    Napoleons Niedergang
    Baierns Abfall von Napoleon 1813
    Leipzig und Hanau 1813
    15. Napoleons Stern verglüht
    Der Befreiungskrieg 1814
    Eugène hält weiter zu Napoleon
    Kann Eugène noch helfen?
    Verbannung nach Elba und Rückkehr
    Der Wiener Kongress
    Waterloo: die Katastrophe am 18. Juni 1815
    Fouchés Schurkenstück
    Ein Stern versinkt im Ozean
    16. Murats Glanz und Untergang
    Murat in Russland
    Murats zweiter Verrat
    Das Ende von König Joachim I. von Neapel
    17. Abschied von Italien
    Das Vizekönigspaar verlässt Italien
    Der Ex-Vizekönig bleibt in Bayern
    Sommersitz am Tegernsee
    Fürst von Eichstätt und Herzog von Leuchtenberg 1817
    Querelen mit dem Kronprinzen
    Heirat nach Schweden
    Sorgen um Eugen
    Abschied vom Herzog von Leuchtenberg 1824
    Auguste sorgt für die Kinder
    18. Was wird aus den Kindern?
    19. Ende einer großen Persönlichkeit
    Abschied der Herzogin von Leuchtenberg 1851
    Die Herzen der Familie von Leuchtenberg
    20. Was wäre wenn gewesen?
    Es hätte anders kommen können
    Die Alternative: Schwager Murat
    Was hätte Murat gemacht?
    Eugène als König von Italien?
    Napoleons letzte Chance 1815
    21. Augustes Briefe an Kronprinz Ludwig
    22. Briefe von 1813/14 zum Verlust Italiens
    Nachwort