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Die Liebe in Grenzen

Roman

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Ein wunderbarer Roman über die Suche nach dem richtigen Platz im Leben
Katia Werner ist rebellisch und unangepasst und hat eine bewegte Jugend hinter sich. Doch jetzt, Mitte zwanzig, spürt sie, dass sie ihrem Leben eine Richtung geben muss. Auf eine Zeitungsannonce hin bewirbt sie sich als Betreuerin in einem psychiatrischen Sanatorium in der hessischen Provinz und findet einen wahrhaft außergewöhnlichen Ort: In der „Goldbachmühle“ leben Menschen, die ihr Zusammensein jenseits aller Konventionen eingerichtet haben. Bald entwickeln sich Freundschaften, die über das Dienstliche hinausgehen, vor allem zu Konrad, einem der Bewohner, dessen schillerndes Wesen Katia ebenso fasziniert wie verstört. Als ihr bewusst wird, dass sie dabei ist, mit ihm eine Grenze zu überschreiten, ist es längst zu spät – und in den Rätseln, die Konrad ihr aufgibt, werden all ihre Gewissheiten zu offenen Fragen.
Rezension
Veronika Peters schafft mit ihren Worten betörend schöne Unterhaltung, die jedes Leserherz im Sturm erobert."
Portrait
Veronika Peters, geboren 1966 in Gießen, verbrachte ihre Kindheit in Deutschland und Afrika. Im Alter von fünfzehn Jahren verließ sie ihr Elternhaus, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch und absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie arbeitete in einem psychiatrischen Jugendheim, bis sie 1987 in ein Kloster eintrat, wo sie beinahe zwölf Jahre verbrachte. Veronika Peters ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt als freie Autorin in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641093150
Verlag Goldmann
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Liebe versus Pflichterfüllung
von Jenny Vogler am 07.09.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Katia Werner ist eine junge Frau, die ganz am Anfang steht und ihr Leben in Angriff nehmen möchte, indem sie sich trotz fehlender Qualifizierung ihre erste Arbeitsstelle in einer psychiatrischen Heilanstalt sucht. Dort lernt sie den verschlossenen aber charismatischen Konrad kennen und nach kurzer Zeit auch lieben. Doch... Katia Werner ist eine junge Frau, die ganz am Anfang steht und ihr Leben in Angriff nehmen möchte, indem sie sich trotz fehlender Qualifizierung ihre erste Arbeitsstelle in einer psychiatrischen Heilanstalt sucht. Dort lernt sie den verschlossenen aber charismatischen Konrad kennen und nach kurzer Zeit auch lieben. Doch einmal abgesehen von ihren Schuldgefühlen bezüglich der ungleichen Beziehungsbasis (sie ist die Betreuerin, er der Patient) schleichen sich weitere Zweifel ein: fehlendes Vertrauen und mangelnde Perspektiven kommen erschwerend hinzu. Katia muss lernen, dass es manchmal besser ist einen Menschen loszulassen, um den eigenen Weg weitergehen zu können. Auf dieses Buch bin ich dank des ansprechenden Titels samt Covergestaltung aufmerksam geworden, die Autorin war mir bisher hingegen unbekannt. Veronika Peters entwirft hier einen äußerst authentischen, stellenweise alltäglichen Roman über die Liebe und das Leben. Ein erstes Kennenlernen unter schwierigen äußeren Umständen, bestehende Grenzen die zwei Liebende nicht ohne weiteres überwinden können und eine Beziehung die auf Grund unterschiedlicher Lebensentwürfe zum Scheitern verurteilt ist. Gerade die Banalität dieser Erzählung hat mich persönlich angesprochen, denn sehr oft sind es gerade die kleinen Dinge, die fehlenden Alltäglichkeiten, die unterschiedlichen Lebensauffassungen die eine Liebesbeziehung auf die Probe stellen. Und nicht jedes Paar vermag diese Differenzen zu überbrücken. Die beiden Hauptprotagonisten Katia und Konrad bleiben im Verlauf des Buches eher blasse Charaktere und daher mangelte es mir an Identifikationspotential. Ein fehlendes Happy-End kann ich nicht bedauern, vielmehr ist es eine stetige Entwicklung in dieselbe, vom Leser erwartete Richtung. Fazit: Ein stiller, lebensnaher Roman über das Gefühl des Verliebtseins, den Beginn einer ungewöhnlichen Beziehung und ihr Scheitern im Alltag. Schön zu lesen, gut nachvollziehbar aber realistisch-unnahbar erzählt, so dass es mir an emotionalem Tiefgang fehlte.

Sind Grenzen zu überwinden ?1?
von vielleser18 aus Hessen am 15.11.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Katia, Mitte zwanzig, doch mit sich selber ist sie nicht im Reinen. Der Weggang der Mutter, das zurückgelassen werden, hat ihre Kindheit und Jugend geprägt, hat sie selber verändert. Nicht nur äußerlich fällt sie mit ihren grünen Haaren auf. Sie sucht eine Stelle für ihr Anerkennungsjahr. Durch eine... Katia, Mitte zwanzig, doch mit sich selber ist sie nicht im Reinen. Der Weggang der Mutter, das zurückgelassen werden, hat ihre Kindheit und Jugend geprägt, hat sie selber verändert. Nicht nur äußerlich fällt sie mit ihren grünen Haaren auf. Sie sucht eine Stelle für ihr Anerkennungsjahr. Durch eine Verwechslung, oder sollte man es eher eine glückliche Fügung nennen, erhält sie eine Stelle als Betreuerin in dem Wohnheim Goldbachmühle. Die Bewohner und Betreuer sind so ganz anders, als sie erwartet hat. Schnell wird die Anziehung deutlich, die sie und Konrad, dem dandyhaften, mit großem künstlerischen Talent gesegnetem Bewohner verbindet. Veronika Peters erzählt die Geschichte der Katia Werner auf verschiedenen Zeitebenen, immer mit Rückblenden versehen. So werden dem Leser von Anfang an scheibchenweise Informationen vermittelt, die einen neugierig machen, die Fragen aufwerfen, die einen das Buch nicht aus den Händen legen lassen. Erst zum Schluß wird klar, was sich ereignet hat und die Fragen lösen sich auf, aber die Geschichte lässt einen nicht einfach wieder los. Sie regt zum weitdenken und nachdenken an. Der Schreibstil von Veronika Peters hat einen hohes Niveau, die Protagonisten, vor allem die Hauptcharaktere sind authentisch und mit vielen Tiefen ausgearbeitet. Die Geschichte hat mich beeindruckt , gefesselt und mich zum Nachdenken angeregt. Eine klare Leseempfehlung für alle, die keine einfache Romanze erwarten .