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Das Pestkind

Roman

(10)
Rosenheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei, die von der Witwe Hedwig Thaler geführt wird. Die alte Frau hat Marianne bei sich aufgenommen und aufgezogen – doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen. Einzig der Pfarrer des Ortes begegnet Marianne freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz: Diese sehen in ihr so etwas wie eine Hexe, da sie einst die Pest überlebt hat. Doch dann liegt eines Tages Hedwig Thaler erschlagen auf dem Hof – und nur Marianne ahnt, wer der Mörder ist ...
Portrait
Nicole Steyer wurde 1978 in Bad Aibling geboren und wuchs in Rosenheim auf. Doch dann ging sie der Liebe wegen nach Idstein im Taunus. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder begann sie zu schreiben, beschäftigte sich mit der Idsteiner Stadtgeschichte und begann zu recherchieren. Das Ergebnis dieser Recherchen war ihr erster historischer Roman, DIE HEXE VON NASSAU, der sich mit den Hexenverfolgungen in Idstein und Umgebung befasst und ein großer Erfolg wurde. Für DER FLUCH DER SOMMERVÖGEL hat sie umfangreiche Recherchen in Frankfurt betrieben, genauso wie sie für DAS PESTKIND sich intensiv mit Rosenheim und Umgebung zur zeit des Dreißigjährigen Krieges beschäftigte.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426421253
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 861 KB
eBook
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Kundenbewertungen

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Wunderschön
von einer Kundin/einem Kunden aus Göhren am 30.06.2017
Bewertet: Taschenbuch

Ich liebe solche Romane, dieser war sehr gut geschrieben, sodass ich sogar manchmal das Gefühl hatte alles vor meinem inneren Auge zu sehen. Marianne tut mir den ganzen Roman über leid, jedoch hat sie immer versucht stark zu sein. Erst verliert sie ihren stiefbruder, dann wird sie den... Ich liebe solche Romane, dieser war sehr gut geschrieben, sodass ich sogar manchmal das Gefühl hatte alles vor meinem inneren Auge zu sehen. Marianne tut mir den ganzen Roman über leid, jedoch hat sie immer versucht stark zu sein. Erst verliert sie ihren stiefbruder, dann wird sie den Schweden ausgeliefert, als sie sich dann eingelebt hat schließt sie Freundschaft mit milli und Helene, doch die zwei sterben. Dann kommt auch Albert von dem jagdausflug nicht zurück und sie beschließt wieder nach rosenheim zu gehen. Dort nimmt sie Abschied von ihrem Bruder der noch lebend am Galgen hängt. Kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

Tauchen Sie ein in eine der dunkelsten Epochen der deutschen Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Zweibrücken am 08.04.2015

Steyer zeigt, dass sie sich mit der Materie auskennt. Sie erweckt den Tross als gesellschaftlichen Mikrokosmos zum Leben. Vom Rosenheim des 17. Jahrhunderts zeichnet sie ein detailreiches Bild. Damit rückt sie die deutsche Geschichte der Frühen Neuzeit, die zwischen Mittelalter und Neuzeit oft zurücktritt, wieder in den Vordergrund. Insgesamt... Steyer zeigt, dass sie sich mit der Materie auskennt. Sie erweckt den Tross als gesellschaftlichen Mikrokosmos zum Leben. Vom Rosenheim des 17. Jahrhunderts zeichnet sie ein detailreiches Bild. Damit rückt sie die deutsche Geschichte der Frühen Neuzeit, die zwischen Mittelalter und Neuzeit oft zurücktritt, wieder in den Vordergrund. Insgesamt ist Das Pestkind ein gelungener historischer Abenteuerroman für junge Erwachsene.

ein realistisches Bild Deutschlands während des 30-jährigen Krieges
von robby lese gern aus Belm am 26.08.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Pestkind von Nicole Steyer ist mein erstes Buch dieser Autorin und sie hat mich positiv überrascht. Viele historische Romane sind triviale Liebesgeschichten, die einen Hauch von Historie als Hintergrund haben. Nicole Steyer aber zeichnet in ihrem neuen Roman ein realistisches Bild des heutigen Deutschlands, während der letzten Monate... Das Pestkind von Nicole Steyer ist mein erstes Buch dieser Autorin und sie hat mich positiv überrascht. Viele historische Romane sind triviale Liebesgeschichten, die einen Hauch von Historie als Hintergrund haben. Nicole Steyer aber zeichnet in ihrem neuen Roman ein realistisches Bild des heutigen Deutschlands, während der letzten Monate des Dreizigjährigen Krieges. In diese Zeit verlegt die Autorin ihren neuen Roman "Pestkind", der im Süden des Heiligen Römischen Reiches spielt, nämlich in Rosenheim. Die Pest hat auch in diesem Landstrich viele Opfer gefordert, wie im ganzen Land. Auch die Familie der jungen Marianne hat den Tod gefunden, nur Marianne hat als Einzige überlebt und das bringt ihr den Namen Pestkind ein. Der damals vorherrschende Aberglaube und fehlende medizinische Kenntnisse, lassen die Menschen Marianne als etwas besonderes, teuflisches erscheinen und sie ächten die junge Frau, die nach dem Tod ihrer Familie zur Witwe Hedwig Thaler kommt. Mit ihr und ihrem debilen Stiefbruder arbeitet sie in der Brauerei der Witwe und sieht keine Chance für ein eigenes Leben, da sie sich für Anderl verantwortlich fühlt, der genauso wie sie selbst von der Witwe mit bösen Worten und Ungerechtigkeiten überschüttet wird. Das nahe gelegene Kloster ist der einzige Ort, an dem sie Freunde und Ruhe hat. Als Hedwig Thaler eines Morgens ermordet aufgefunden wird, bezichtigt man Anderl dieses Verbrechens. Marianne versucht alles, um Anderl zu helfen, doch als die Schweden nach Rosenheim kommen, muss Marianne diese als Kriegsbeute begleiten. Wird sie Anderl jemals wiedersehen ? Nicole Steyer hat mit " Das Pestkind " einen spannenden , unterhaltsamen und gut recherchierten Roman vorgelegt, von dessen Seiten man sich schwer trennen kann. Sehr realistisch und überzeugend schildert die Autorin das kriegsgebeutelte "Heilige römische Reich deutscher Nationen", das nach dreizig Jahren Glaubenskrieg und mehreren Pestwellen nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Ganze Generationen kennen nichts anderes als Krieg und Elend und haben nicht mehr die Kraft, um ihr Leben zu kämpfen.Säuglinge erreichen vielfach noch nicht einmal das Kleinkindalter, da Hungersnöte und Krankheiten ihr Heranwachsen verhindern und wenn sie das" Glück" haben das Erwachsenenalter zu erreichen ,sterben sie auf den Schlachtfeldern oder werden von marodierende Banden vergewaltigt und zu Tode geprügelt. Die Atmosphäre dieser Zeit hat die Autorin fühlbar gemacht, so dass der Leser ein sehr realistisches Bild dieser Zeit vor Augen hat und sich wohl des Öfteren sagt, " Gott sei Dank, dass ich in der Gegenwart lebe ". Doch nicht nur die atmosphärischen Schilderungen der damaligen Zeit sind der Autorin sehr gelungen, sie schafft es auch eine spannende Kriminalgeschichte in ihren Roman zu integrieren, der die Willkür der damaligen Zeit greifbar macht. Aberglaube, der in dieser Zeit vorherrschend war und zu machen Hexenverbrennungen geführt hat, findet ebenso seinen Platz, wie auch eine zarte Liebesgeschichte. Die Heerlager, in den sich die Schweden wie ein" Wurm" durch das Reich bewegten , werden sehr anschaulich beschrieben, genauso wie die Menschen, die diesem Lager angehörten. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen, bei dem ich kaum zehn Seiten brauchte um gefangen zu. Nicole Steyer hat eine bezwingende Art zu schreiben, der man sich nicht entziehen kann und kann nur hoffen, dass der Autorin die Geschichten nicht ausgehen, die sie uns noch zu erzählen hat. Ich bin begeistert und würde am liebsten 10 Sterne vergeben.