In weniger als einer Minute mit dem Lesen beginnen. Sie haben noch keinen tolino eReader?

Odessa Star

Roman

(16)
Ein Thriller aus der Amsterdamer Unterwelt: Spießer in Midlife-Crisis schließt Freundschaft mit einem Mafia-Boss. (Denkt er.)
Mit »Odessa Star« begann Herman Kochs lockere Folge von Romanen über leicht psychotische Männer, die aus einer tiefen Frustration über ihr bürgerliches Leben heraus ihre Umwelt mit Gift und Galle überziehen. Ein hochspannender, witziger Roman, der in die Unterwelt Amsterdams führt.Fred Moorman ist Ende vierzig und träumt von einem schwarzen Jeep Cherokee und einem neuen Freundeskreis. Sein Leben ist zum Stillstand gekommen und ödet ihn an. Die Zeiten, als er sich noch Gedanken machte über den Sternenhimmel, über Lichtjahre und schwarze Löcher, sind definitiv vorbei. Heute redet er nur noch über tilgungsfreie Darlehen und CruiseControl. Auch für seinen inzwischen vierzehnjährigen Sohn ist er längst kein Held mehr, und seine Frau denkt laut darüber nach, wie ihr Leben aussehen würde, wenn er plötzlich tot umfiele. In dieser Midlife-Crisis trifft Fred zufällig Max G. wieder, einen alten Schulkameraden vom Gymnasium, der Fred durch sein aggressives, brutales Auftreten, seine schönen Frauen, seinen Bodyguard und seine Autos beeindruckt. Max G. hat scheinbar alles, was Fred nicht hat: Mumm, Durchsetzungsvermögen, ein schillerndes Leben. Fred sucht Max‘ Nähe und scheut sich auch nicht davor, ihn und seine kriminellen Freunde einzuspannen, als es darum geht, eine unliebsame Nachbarin aus dem Weg zu räumen. Doch dann wird Max G. in einer spektakulären Aktion vor einem Restaurant erschossen und die ungleiche Freundschaft der beiden erscheint in einem ganz neuen Licht.
Rezension
»Am Ende lässt Herman Koch sein Giftsüppchen aus bürgerlicher Verklemmtheit und kriminellem Größenwahn brillant überkochen.«
Portrait
Herman Koch, geboren 1953 in Arnhem, hatte seinen internationalen Durchbruch mit seinem Roman »Angerichtet« (2010), der in 37 Sprachen übersetzt wurde und in vielen Ländern auf der Bestsellerliste stand, auf der SPIEGEL-Bestsellerliste genauso wie in den Top Ten der New York Times. »Angerichtet« wurde unter dem Titel »The Dinner« mit Richard Gere und Laura Linney fürs Kino verfilmt.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.11.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783462307238
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 1380 KB
Übersetzer Christiane Kuby
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Odessa Star

Odessa Star

von Herman Koch
eBook
9,99
+
=
Sehr geehrter Herr M.

Sehr geehrter Herr M.

von Herman Koch
(13)
eBook
8,99
+
=

für

18,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

„Halblustg, halb spannend“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Also, ein großer Wurf ist es bei weitem nicht, was da dem Leser angeboten wird. Es ist die Geschichte eines Mannes, Fred Moorman, der halt so richtig gerne ein echter Mann wäre. Was man halt so alles in der Midlifecrisis sich wünscht. Kontakt mit der Unterwelt, ein wildes Leben, die schönsten Frauen liegen einem zu Füssen. Und durch die Bekanntschaft mit einem ehemaligen Schulkameraden geht da so einiges in Erfüllung, Zwar nicht für den Leser, aber für Fred. Also, ein großer Wurf ist es bei weitem nicht, was da dem Leser angeboten wird. Es ist die Geschichte eines Mannes, Fred Moorman, der halt so richtig gerne ein echter Mann wäre. Was man halt so alles in der Midlifecrisis sich wünscht. Kontakt mit der Unterwelt, ein wildes Leben, die schönsten Frauen liegen einem zu Füssen. Und durch die Bekanntschaft mit einem ehemaligen Schulkameraden geht da so einiges in Erfüllung, Zwar nicht für den Leser, aber für Fred.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
1
2
5
7
1

unausgegorener Zynismus
von maleur aus Berlin am 16.08.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Fred Moorman empfindet sein Leben als Festgefahren. Er ist 47 Jahre, Ehemann und Vater eines 14-jährigen Sohnes. Er sucht Veränderung durch einen neuen „Freundeskreis“. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht des Erzählers Fred Moorman betrachtet. Sie ist in vier Teile und diese in Kapitel unterteilt. Der Schreibstil ist... Fred Moorman empfindet sein Leben als Festgefahren. Er ist 47 Jahre, Ehemann und Vater eines 14-jährigen Sohnes. Er sucht Veränderung durch einen neuen „Freundeskreis“. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht des Erzählers Fred Moorman betrachtet. Sie ist in vier Teile und diese in Kapitel unterteilt. Der Schreibstil ist umgangssprachlich bis derb. Die Erzählung erfolgt nicht chronologisch. Ausgehend von einer bevorstehenden Beerdigung wechseln die einzelnen Erinnerungsebenen von seinen Jugendjahren bis zur jüngsten Vergangenheit in unregelmäßiger Folge. Der Roman beinhaltet im Kern das Familienleben von Fred Moorman, seinen Vorstellungen vom Leben und seinen Wünschen, die sich aber im Wesentlichen gar nicht so sehr von seinem jetzigen Leben unterscheiden. Er wünscht sich so manchen - ihm unliebsamen Mitmenschen - beseitigt, wie ist egal. Die Sicht auf sein Umfeld ist zynisch. Aber auch die Betrachtungsweise auf zwischenmenschliche Beziehungen ist schonungslos sarkastisch und frei von jeder political correctness. Das macht den Protagonisten nicht gerade sympathisch, aber das sind sie ja bei Herman Koch nie. Am Ende muss Fred Moorman feststellen, dass die „Gefälligkeiten“ seines neuen Freundeskreises nicht zum Nulltarif zu haben sind und der Preis nicht verhandelbar ist, dass die Lösung seiner Probleme nur neue größere Probleme verursacht. In diesem Roman wurde mein Lesefluss durch die fehlende Strukturiertheit, das Hin- und Herspringen zwischen den Zeitebenen, gestört. Es fehlt der rote Faden. Die Handlungen plätschern in vielen Szenen so vor sich hin. Einige Handlungsstränge sind nicht verständlich ausformuliert und lassen den Leser allein, da sie nicht aufgeklärt werden. Der Rest des Romans beeindruckt durch seine psychologischen Abgründe und seinen schwarzen Humor. Das Ende ist dann doch überraschend und auch offen.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein ueberaus boshafter Roman mit einem Zyniker vor dem Herrn als Hauptakteur. Abgruendige Fantasie, Witze über Minderheiten, Minderbemittelte und alle Anderen. Unbedingt lesen !

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wirklich ätzend und unmotiviert werden hier szenenweise Grenzen überschritten, die das ganze Machwerk unerträglich werden lassen. Eine echte Enttäuschung!