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Die rote Antilope

Roman

(4)
Die Geschichte eines kleinen schwarzen Jungen, der Ende des 19. Jahrhunderts von wohlmeinenden Weißen nach Schweden gebracht wurde und sich dort nach seiner warmen Heimat zu Tode sehnt. Ein menschliches Drama, ein politisches Gleichnis und ein ebenso spannender wie poetischer Roman.
Portrait
Henning Mankell, geboren 1948 in Stockholm und aufgewachsen in Härjedalen, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay "Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein" (2015), die Neuausgabe von "Die italienischen Schuhe" (Roman, 2016), "Die schwedischen Gummistiefel" (Roman, 2016) und der frühe Afrika-Roman "Der Sandmaler" (2017). Im Herbst 2018 erscheint sein allererster Roman, "Der Sprengmeister".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 05.07.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783552056787
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Dateigröße 1410 KB
Übersetzer Verena Reichel
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

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Von Heimat und Heimweh.
von einer Kundin/einem Kunden am 12.02.2018
Bewertet: Taschenbuch

Ein Roman, der sowohl tief berührt als auch zum nachdenken anregt. Als der Insektenforscher Hans Bengler bei einer Expedition durch die Kalahari den verwaisten Molo aufgreift und mit in seine Heimat Schweden nimmt, sieht es zunächst nach einer Verbesserung der Umstände für den Jungen aus. Doch obwohl Bengler den... Ein Roman, der sowohl tief berührt als auch zum nachdenken anregt. Als der Insektenforscher Hans Bengler bei einer Expedition durch die Kalahari den verwaisten Molo aufgreift und mit in seine Heimat Schweden nimmt, sieht es zunächst nach einer Verbesserung der Umstände für den Jungen aus. Doch obwohl Bengler den aufgeklärten Reisenden gibt, scheint er den Jungen nicht zu verstehen und behandelt ihn mehr wie eine Attraktion. Er lässt ihn wissenschaftlich untersuchen, will ihm schwedisch und europäische Manieren beibringen. Molo, von Bengler nur Daniel genannt, leidet jedoch sichtlich in diesem fremden, kalten Land, in dem ihn keiner versteht. Er sehnt sich nach seinen Eltern und heißem Wüstensand unter den Füßen, unternimmt mehrere Fluchtversuche, will lernen über das Wasser zu laufen und stirbt letztendlich, man kann es nicht anders sagen, an Heimweh. Ein herzzerreißender Roman über die Annäherung unterschiedlicher Kulturkreise und die gravierenden Missverständnisse, die dabei entstehen können und ein Roman über Heimat und was es bedeutet zuhause zu sein.

Deprimierend aber fesselnd.
von Christine Lutz am 16.01.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Warum ich dieses Buch fertig gelesen habe, weiß ich selbst eigentlich nicht. Irgendwie wollte ich wohl wissen, wie es Daniel ergeht. Sympathisch war mir keiner der Protagonisten in dem Buch. Bengler kann man als Frau wohl nur verachten. Er sieht in Frauen nur die Erfüllung seiner sexuellen Bedürfnisse... Warum ich dieses Buch fertig gelesen habe, weiß ich selbst eigentlich nicht. Irgendwie wollte ich wohl wissen, wie es Daniel ergeht. Sympathisch war mir keiner der Protagonisten in dem Buch. Bengler kann man als Frau wohl nur verachten. Er sieht in Frauen nur die Erfüllung seiner sexuellen Bedürfnisse und zeigt auch sonst wenig Miteid mit irgendwem außer sich selbst. Mitleid hatte ich mit Daniel und das ist wohl Mankells Verdienst. So unwirklich die Geschichte zu sein scheint so tief und eindringlich scheint Daniel zu uns zu sprechen. Wir leiden richtig mit ihm. Empfehlen kann ich das Buch nicht wirklich, schlecht ist es aber bei weitem auch nicht. Sicherlich sollte man es nicht an einem dunklen Abend alleine lesen.

Sowohl spannender Roman als auch ein Gleichnis
von CaWa - die Leseratte aus Hilden am 14.04.2008
Bewertet: Taschenbuch

Statt des erhofften unbekannten Insekts, entdeckt einGroßwildjäger Ende des 19. Jahrhunderts in Südafrika einen verwaisten Buschmannjungen und nimmt ihn kurzerhand mit nach Europa. Einfühlsam beschreibt Mankell die Schwierigkeiten des Jungen sich in seiner neuen "Heimat" zu integrieren oder sich gar zu Hause zu fühlen. Schnell wird er zum wissenschaftlichen Schauobjekt,... Statt des erhofften unbekannten Insekts, entdeckt einGroßwildjäger Ende des 19. Jahrhunderts in Südafrika einen verwaisten Buschmannjungen und nimmt ihn kurzerhand mit nach Europa. Einfühlsam beschreibt Mankell die Schwierigkeiten des Jungen sich in seiner neuen "Heimat" zu integrieren oder sich gar zu Hause zu fühlen. Schnell wird er zum wissenschaftlichen Schauobjekt, da die meisten Schweden bis dahin fast nie einen Schwarzen zu Gesicht bekommen hatten. Um dieser grausamen Welt zu entfliehen bleiben ihm nur die Träume und Erinnerungen an seinem leiblichen Vater, der einst eine rote Antilope in den afrikanischen Fels geritzt hatte... Ein Roman, der unter die Haut geht. Mich hat er noch lange nach Beendigung tief bewegt.