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Du verreckst schon nicht!

Wie mich meine Mutter in die Kriminalität und Prostitution trieb

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Mit 12 Jahren begeht Jana ihren ersten Selbstmordversuch. Ihre Eltern sind Alkoholiker und haben für ihre Tochter nichts übrig außer Beschimpfungen, Schlägen und Tritten. Oft muss sie nachts vor der Wohnung auf der Fußmatte schlafen wie ein Hund. Jana schließt sich einer kriminellen Jugendgang an und liefert das erbeutete Diebesgut regelmäßig bei der Mutter ab, deren Respekt sie sich so zu erkämpfen versucht. Aus Sehnsucht nach Liebe beginnt Jana mit 15 ein Verhältnis mit einem Mann, der ihr Vertrauen missbraucht und sie an einen befreundeten Bordellbetreiber vermittelt. Weiterhin liefert sie einen Großteil ihrer Einnahmen bei der Mutter ab, die ihr mit der Polizei droht, wenn das Geld ausbleiben sollte. Als sie ihr Leben nur noch im Alkohol- und Drogenrausch ertragen kann und sich immer weiter auf den Abgrund zubewegt, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung.
Es hat Jahre gedauert, bis Jana die Kraft fand, ihr Trauma zu überwinden und anderen von ihrem Leben zu erzählen. Dieses Buch ist der erschütternde Schicksalsbericht eines Kindes auf der verzweifelten Suche nach Liebe.
Portrait
Jana Koch-Krawczak wurde im Jahr 1978 in Nordpolen geboren und flüchtete nach Jahren der Misshandlung als 16-Jährige nach Deutschland. Heute ist sie glücklich verheiratet, sozial engagiert und teilt mit ihrer 16-jährigen Tochter die große Leidenschaft zum Volleyball. Sie lebt mit ihrer Familie in Süddeutschland.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.09.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783864153198
Verlag Mvg Verlag
Dateigröße 1300 KB
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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ein ehrliches und sehr mutiges Buch
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 18.12.2013
Bewertet: Taschenbuch

Eine junge Frau, geboren und aufgewachsen in Polen, z.T. in der Zeit nach der Wende, die für viele Familien Geldnot und Alkoholismus bedeutete. Jana erzählt ihre Geschichte schonungslos. Von den Erlebnissen mit ihren Eltern, die beide Alkoholiker sind. Der Alltag ist gekennzeichnet durch Schlägereien und gegenseitigen Beschimpfungen des Ehepaares.... Eine junge Frau, geboren und aufgewachsen in Polen, z.T. in der Zeit nach der Wende, die für viele Familien Geldnot und Alkoholismus bedeutete. Jana erzählt ihre Geschichte schonungslos. Von den Erlebnissen mit ihren Eltern, die beide Alkoholiker sind. Der Alltag ist gekennzeichnet durch Schlägereien und gegenseitigen Beschimpfungen des Ehepaares. Jana wird entweder gar nicht wahrgenommen oder misshandelt. Schläge, kein Essen, Demütigungen. Erst als sie zu ihrer Großmutter flüchtet erlebt sie ein geregeltes Leben, Zuneigung und Verständnis. Doch als ihre Großmutter an einem Herzinfarkt stirbt, fängt das Grauen wieder von vorne an. Ihre Mutter hat einen neuen Mann und als ihre Stiefschwester geboren wird, erlebt Jana wieder Ignoranz, Vernachlässigung und Brutalität . Erst als sie sich einer Jugendgang anschließt und später als Prostituierte Geld verdient und dieses zum größten Teil ihrer Mutter gibt ,in der Hoffnung auf Anerkennung, sieht sie ein Lächeln auf dem Gesicht ihrer Mutter, dass aber mehr dem Geld gilt , als ihr. Wie überlebt man ein solches Leben und bleibt dabei noch Mensch ? Diese Frage ist mir des öfteren durch den Kopf gegangen und die Frage, wieso das Jugendamt in solchen Fällen nicht eingreift. Haben Kinder keine Lobby ,weil sie noch zu naiv sind und glauben, dass sie selbst schuld daran sind , wenn die Eltern sie nicht mögen ? Ich finde es sehr mutig von Jana ihre Geschichte hier aufzuschreiben und ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch vielleicht auch Frauen lesen, die ähnliches erlebt haben und vielleicht ein bisschen Auftrieb bekommen, weil sie merken, sie sind nicht allein. Das Lesen dieses Buch kostet Kraft, wahrscheinlich genauso wie das Schreiben. Das was man liest ,lässt sich nicht so schnell verdauen und hallt lange nach. Ich habe ich es an einem Tag durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie Janas Geschichte endet und habe mich sehr über das Ende gefreut. Ich habe volle Hochachtung vor dieser Frau, die ihr schweres Schicksal meisterte und trotzdem noch den Weg ins " normale " Leben zurück gefunden hat. Ich wünsche Ihnen Jana und ihrer Familie alles erdenklich Gute .

Ein erschütternder Lebensbericht
von Monika Schulte aus Hagen am 15.10.2013
Bewertet: Taschenbuch

Jana Koch-Krawczak "Du verreckst schon nicht!" Ein erschütternder Lebensbericht Wie viel Leid kann ein Kind ertragen? Diese Frage habe ich mir ständig beim Lesen dieses Buches gestellt. Jana ritzt sich mit erst 12 Jahren die Pulsadern auf. Es ist der Hilfeschrei eines Mädchens. Sie tut dies in der Hoffnung, dass sich ihre... Jana Koch-Krawczak "Du verreckst schon nicht!" Ein erschütternder Lebensbericht Wie viel Leid kann ein Kind ertragen? Diese Frage habe ich mir ständig beim Lesen dieses Buches gestellt. Jana ritzt sich mit erst 12 Jahren die Pulsadern auf. Es ist der Hilfeschrei eines Mädchens. Sie tut dies in der Hoffnung, dass sich ihre Mutter dann endlich um sie kümmern wird. Doch das Gegenteil ist der Fall. Ihre Eltern sind Alkoholiker. Sie leben am untersten Limit. Jana wird geschlagen. Sie wird gedemütigt. Täglich. Immer wieder. Janas Eltern lassen sich scheiden. Der Vater stirbt mit nur 45 Jahren. Der Alkohol hat ihn los gelassen. Janas Mutter geht eine neue Beziehung ein. Das Kind fühlt sich zum ersten Mal geborgen. Der Stiefvater spielt mit ihr, etwas, das die Kleine bisher nicht kannte. Doch dann kommt sein erstes leibliches Kind auf die Welt und für Jana beginnt die Hölle auf Erden. Trotz eisiger Kälte muss Jana oft die ganze Nacht zusammen gerollt auf der Fussmatte vor der Wohnungstür ausharren. Sie wird ausgesperrt. Die eigene Mutter behandelt sie wie Dreck. Jana schliesst sich einer Jugendgang an. Zum ersten Mal zollt man ihr Respekt, doch die Jungs sind kriminell. Ihren Anteil der Beutezüge, der Einbrüche, gibt Jana regelmässig bei ihrer Mutter ab. Trotz aller Erniedrigungen versucht sie immer wieder, sich auf diese Weise die Aufmerksamkeit ihrer Mutter zu erkämpfen. Die Mutter nimmt die Beute, nimmt ddas Geld, doch Liebe erfährt Jana keine. Schliesslich wird Janas Vertrauen von einem Mann missbraucht. Sie landet in einem Bordell und muss anschaffen. Trotz aller Erniedrigungen und Ausbeutungen liefert sie weiterhin den Grossteil ihres Geldes an die Mutter ab, noch immer voller Hoffnung, doch noch irgendwann ein kleines bisschen anerkannt und geliebt zu werden. Jana flüchtet aus Polen nach Deutschland und gerät auch hier an einen Zuhälter. Doch hier lernt sie einen Mann kennen und die Zuneigung besteht auf Gegenseitigkeit. Sie fühlt sich geborgen. Die beiden heiraten, doch die Ehe besteht gerade mal 3 Jahre. Heute ist Jana wieder verheiratet, mit einem Mann, der sie liebt und bei dem sie so sein darf, wie sie möchte. Er ist ihre grosse Liebe. Ein Buch, ein Lebensbericht, so erschütternd, dass man kaum glauben mag, dass sich so ein Schicksal tatsächlich ereignet hat. Wie grausam kann eine Mutter sein, die ihr eigenes Kind so fürchterlich misshandelt? Das traumatisierte Kind Jana, das sich nichts sehnlicher gewünscht hat als ein kleines bisschen Zuneigung der eigenen Mutter. "Du verreckst schon nicht!" ist ein aufwühlendes Buch, ein Buch über eine schreckliche Kindheit. Es ist aber auch das Buch über eine junge Frau, die es geschafft hat, aus diesem Sumpf aus Erniedrigung, Verrat und Misshandlung heraus zu kommen.