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Das Geschenk der Wölfe

(8)
Interview mit einem Werwolf
Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkalifornischen Küste thront. Doch die Besichtigung endet blutig: Reuben wird von einem großen Raubtier attackiert. Seine Wunden heilen indes ungewöhnlich schnell. Bald verändert Reuben sich. Er wird zum Wolfsmann. Bei Tag der attraktive Jungreporter, der über die furchterregende fremde Kreatur berichtet, bei Nacht eine Bestie: Reuben wird gefürchtet und gejagt. Doch das wahre Böse lauert woanders.
Rezension
Terrific!
Portrait
Anne O‘Brien Rice wurde 1941 in New Orleans geboren. Berühmt wurde sie vor allem mit ihrer zehnbändigen «Chronik der Vampire» (OT: «The Vampire Chronicles»); der erste Band, «Interview mit einem Vampir», wurde mit Brad Pitt und Tom Cruise verfilmt. Anne Rice hat insgesamt 27 Bücher geschrieben, die sich über 100 Millionen Mal verkauft haben. Sie lebt in der Nähe von Palm Springs.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.07.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783644493315
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 839 KB
Übersetzer Edith Beleites
eBook
7,99
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„Unmoralische Werwölfe und ihre frivolen Freundinnen“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Der aufstrebende junge Journalist Reuben, soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben. Die Besichtigung mit der Besitzerin Marchent Nidech endet aber in einer Tragödie: Marchent wird bei einem Überfall tödlich verwundet; Reuben von einem großen Tier angefallen und verletzt. Im Krankenhaus heilen seine Wunden verdächtigerweise sehr schnell und er besitzt auf einmal Fähigkeiten, die kein normaler Mensch haben sollte.

Anne Rice kann man zu Recht als Grande Dame des Fantasy Genres betiteln, gipfelten doch ihre Vampirchroniken, in der Verfilmung von „Interview mit einem Vampir“. War das in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts noch ein Gradmesser für gute Literatur, wird zurzeit einfach alles verfilmt was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Ich muss zugeben, dass es bereits eine Weile her war, dass ich „Interview mit einem Vampir“ a: gelesen und b: gesehen habe. Ersteres habe ich schon-, und letzteres sollte alsbald wie möglich von mir nachgeholt werden, eben weil mir „Das Geschenk der Wölfe“ so unheimlich gut gefallen hat. Das hat auch mehrere Gründe. Einer war auf alle Fälle die Erotik, die einen großen Raum in dieser Geschichte in Beschlag nimmt. Hier liegt auch gleich der erste Stolperstein, über den der eine oder andere Leser fallen könnte verborgen. Die Protagonisten springen, um es umgangssprachlich zu benennen, schnell zusammen in die Kiste, man trennt sich ohne großes Tamtam und betrügt sich in ähnlicher Manier. Entfernt hat mich das dann doch etwas an die Filme von Woody Allen erinnert und dem einen oder anderen Leser stößt das natürlich sauer auf: Werwölfe, und dann auch noch welche von der unmoralischen Sorte? Wie kann Sie nur… Mir hat gerade dieser Tabubruch, fremde Frau schläft mit Mann in Wolfsgestalt begeistert, stehen sie doch gerade im direkten Affront mit den theologisch-religiösen Elementen, die die Schriftstellerin ebenfalls mit in die Geschichte rund um Reuben eingebaut hat. Da sehe ich auch gerne über eher oberflächig beschriebene Protagonisten großzügig hinweg, auch weil es anscheinend eine ganze Wolfsgeschenkchronik geben wird und dieser Roman nur der Auftakt zu mehreren Büchern bildet. Auf alle Fälle hab ich Blut geleckt und bin gespannt was uns diese wirklich leidenschaftliche Schriftstellerin noch präsentiert. In der Zwischenzeit werde ich die Vampirchroniken hervorkramen und mir die Zeit mit Lestat, Louis und Armand vertreiben.
Der aufstrebende junge Journalist Reuben, soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben. Die Besichtigung mit der Besitzerin Marchent Nidech endet aber in einer Tragödie: Marchent wird bei einem Überfall tödlich verwundet; Reuben von einem großen Tier angefallen und verletzt. Im Krankenhaus heilen seine Wunden verdächtigerweise sehr schnell und er besitzt auf einmal Fähigkeiten, die kein normaler Mensch haben sollte.

Anne Rice kann man zu Recht als Grande Dame des Fantasy Genres betiteln, gipfelten doch ihre Vampirchroniken, in der Verfilmung von „Interview mit einem Vampir“. War das in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts noch ein Gradmesser für gute Literatur, wird zurzeit einfach alles verfilmt was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Ich muss zugeben, dass es bereits eine Weile her war, dass ich „Interview mit einem Vampir“ a: gelesen und b: gesehen habe. Ersteres habe ich schon-, und letzteres sollte alsbald wie möglich von mir nachgeholt werden, eben weil mir „Das Geschenk der Wölfe“ so unheimlich gut gefallen hat. Das hat auch mehrere Gründe. Einer war auf alle Fälle die Erotik, die einen großen Raum in dieser Geschichte in Beschlag nimmt. Hier liegt auch gleich der erste Stolperstein, über den der eine oder andere Leser fallen könnte verborgen. Die Protagonisten springen, um es umgangssprachlich zu benennen, schnell zusammen in die Kiste, man trennt sich ohne großes Tamtam und betrügt sich in ähnlicher Manier. Entfernt hat mich das dann doch etwas an die Filme von Woody Allen erinnert und dem einen oder anderen Leser stößt das natürlich sauer auf: Werwölfe, und dann auch noch welche von der unmoralischen Sorte? Wie kann Sie nur… Mir hat gerade dieser Tabubruch, fremde Frau schläft mit Mann in Wolfsgestalt begeistert, stehen sie doch gerade im direkten Affront mit den theologisch-religiösen Elementen, die die Schriftstellerin ebenfalls mit in die Geschichte rund um Reuben eingebaut hat. Da sehe ich auch gerne über eher oberflächig beschriebene Protagonisten großzügig hinweg, auch weil es anscheinend eine ganze Wolfsgeschenkchronik geben wird und dieser Roman nur der Auftakt zu mehreren Büchern bildet. Auf alle Fälle hab ich Blut geleckt und bin gespannt was uns diese wirklich leidenschaftliche Schriftstellerin noch präsentiert. In der Zwischenzeit werde ich die Vampirchroniken hervorkramen und mir die Zeit mit Lestat, Louis und Armand vertreiben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
4
3
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

spannende Fantasy, wunderbar leicht zu lesen von der Meisterin der Vampir-Chronik

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine neue Seite der dunklen Geschöpfe deckt hier Anne Rice auf und bringt ihr schwülstiges Erzähltalent auf den Wolf. Eine gute Geschichte mit viel Erotik und natürlich lange Zähne

Anne Rice - Das Geschenk der Wölfe
von Annika Werres aus Worms am 18.08.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als großer und langjähriger Fan der Vampir-Chroniken war ich zuerst skeptisch - Werwölfe. Mit ihrer brutalen Verwandlung zu jedem Vollmond und ihrer Wildheit sind sie das komplette Gegenteil von allem, was Vampire ausmacht. Letztendlich bin ich froh meine anfängliche Skepsis beiseite gelegt zu haben. Das Dark-Fantasy Genre ist nach wie vor stark... Als großer und langjähriger Fan der Vampir-Chroniken war ich zuerst skeptisch - Werwölfe. Mit ihrer brutalen Verwandlung zu jedem Vollmond und ihrer Wildheit sind sie das komplette Gegenteil von allem, was Vampire ausmacht. Letztendlich bin ich froh meine anfängliche Skepsis beiseite gelegt zu haben. Das Dark-Fantasy Genre ist nach wie vor stark umkämpft und umso mehr hat es mich gefreut das Rice uns nicht kuschelige Werwölfe à la 'Twilight' liefert, sondern brutale, wilde, glaubwürdige Werwölfe, die trotz aller Blutrünstigkeit von Gut und Böse zu unterscheiden wissen. Schon nach den ersten Seiten wurde mir klar das mich der durchdachte, detailreiche Schreibstil von Anne Rice wieder vollkommen gefangen genommen hat. Wer anspruchsvolle Dark-Fantasy mit Niveau und einen unvergleichlichen Schreibstil genießen will, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.