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Nie mehr Nacht

(7)
Portrait
Mirko Bonné, geb. 1965 in Tegernsee, lebt in Hamburg. Neben Übersetzungen der Lyrik von u.a. John Keats, Emily Dickinson, E. E. Cummings und William Butler Yeats veröffentlichte er Romane und Gedichtbände sowie Aufsätze und Reisejournale. Mirko Bonné wurde für seine Werke vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wolfgang-Weyrauch-Preis (2001), dem Ernst-Willner-Preis (2002) und dem Förderungspreis zum Kunstpreis Berlin (2004). Sein Titel "Nie mehr Nacht" schaffte es im Jahr 2013 zudem auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 360 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783731760016
Verlag Schöffling & Co.
Dateigröße 1763 KB
Verkaufsrang 25.116
eBook
11,99
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„bewegendes, großes Leseerlebnis“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Markus Lee ist Künstler. Er ist auf dem Weg in die Normandie. Dort soll er, für das, von seinem Freund geleitete Kunstmagazin, Brücken zeichnen. Brücken, die im Sommer 1944 bei der Landung der Allierten von entscheidender Bedeutung waren. Mit dabei Jesse, sein 15 jähriger Neffe. Kommunikation kommt kaum zustande. Durch Kopfhörer von der Umwelt abgeschottet, hängt der Junge teilnahmslos im Beifahrersitz. Markus, der mit seinem eigenen Schmerz um den Tod seiner Schwester beschäftigt ist, kann mit dem Jungen, der gerade erst seine Mutter durch Suizid verloren hat, überhaupt nichts anfangen. Sie sind sich fremd. Spärliche Gesprächsversuche enden in Auseinandersetzungen. Jesse möchte so schnell als möglich zu seinem besten Freund, der mit seiner Familie in der Normandie urlaubt.
"Nie mehr Nacht" von Mirko Bonné ist ein bewegendes, großes Leseerlebnis
Markus Lee ist Künstler. Er ist auf dem Weg in die Normandie. Dort soll er, für das, von seinem Freund geleitete Kunstmagazin, Brücken zeichnen. Brücken, die im Sommer 1944 bei der Landung der Allierten von entscheidender Bedeutung waren. Mit dabei Jesse, sein 15 jähriger Neffe. Kommunikation kommt kaum zustande. Durch Kopfhörer von der Umwelt abgeschottet, hängt der Junge teilnahmslos im Beifahrersitz. Markus, der mit seinem eigenen Schmerz um den Tod seiner Schwester beschäftigt ist, kann mit dem Jungen, der gerade erst seine Mutter durch Suizid verloren hat, überhaupt nichts anfangen. Sie sind sich fremd. Spärliche Gesprächsversuche enden in Auseinandersetzungen. Jesse möchte so schnell als möglich zu seinem besten Freund, der mit seiner Familie in der Normandie urlaubt.
"Nie mehr Nacht" von Mirko Bonné ist ein bewegendes, großes Leseerlebnis

„Ungewöhnlich“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Das ganze Buch ist irgendwie ungewöhnlich. Da ist zunächst einmal der eine Protagonist, dessen Schwerpunkt das Brücken zeichnen ist. Brücken in der Normandie, seinerzeit von entscheidender Bedeutung. Dann ist da der Sohn seiner Schwester, welcher versucht den Suizid seiner Mutter zu verarbeiten. Dazu kommt die morbide Atmosphäre der Unterkunft, das Übergreifen von längst Geschehenem in die Gegenwart, wie gesagt ungewöhnlich, und daher lesenswert! Das ganze Buch ist irgendwie ungewöhnlich. Da ist zunächst einmal der eine Protagonist, dessen Schwerpunkt das Brücken zeichnen ist. Brücken in der Normandie, seinerzeit von entscheidender Bedeutung. Dann ist da der Sohn seiner Schwester, welcher versucht den Suizid seiner Mutter zu verarbeiten. Dazu kommt die morbide Atmosphäre der Unterkunft, das Übergreifen von längst Geschehenem in die Gegenwart, wie gesagt ungewöhnlich, und daher lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
6
1
0
0
0

Trauer in Worte gefaßt
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 25.01.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Markus Lees Schwester Ira hat sich vor kurzem das Leben genommen. Daran trägt Markus schwer, fast schon ein wenig zu schwer. Da kommt ein Brücken-Zeichnungsprojekt in der Normandie während der Herbstferien gerade recht, zu dem er zusammen mit Iras Sohn Jesse aufbricht. An der einsamen Atlantikküste kommen sich Onkel... Markus Lees Schwester Ira hat sich vor kurzem das Leben genommen. Daran trägt Markus schwer, fast schon ein wenig zu schwer. Da kommt ein Brücken-Zeichnungsprojekt in der Normandie während der Herbstferien gerade recht, zu dem er zusammen mit Iras Sohn Jesse aufbricht. An der einsamen Atlantikküste kommen sich Onkel und Neffe ein wenig näher, doch Markus' Trauer lässt ihn auch fernab der Heimat nicht los. Unfähig seinen Zeichnungsauftag zu erledigen, stürzt er zunehmend in eine essentielle Krise. Heim kehrt schließlich nur Jesse, Markus bleibt allein zurück ... Für dieses Buch muss man sich Zeit nehmen. Das langsame Erzähl- und Lesetempo empfand ich hier passend. Auf diese Weise kann sich in den Protagonisten besser eindenken und mitfühlen, aber auch Mirko Bonnes schöne Sprache genießen. Und trotz des schwer verdaulichen Themas über Tod und Trauer empfand ich das Buch keineswegs schwermütig. Ich hatte eigentlich immer das Gefühl, Markus würde es schon irgendwie schaffen, über seine Trauer hinwegzukommen und neuen Lebensmut zu fassen.

Was ist dieses Buch?
von P. Ritter aus Aschaffenburg am 25.11.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Was ist Nie mehr Nacht für ein Buch? Ein Selbstfindungsroman? Eine Vater-Sohn-Geschichte mit einem Onkel und seinem Neffen im Vordergrund? Ich weiß es nicht genau, doch was auch immer Nie mehr Nacht ist, es hat mir richtig gut gefallen! Die Schilderung der Normandie im Herbst, das stürmische Wetter, das... Was ist Nie mehr Nacht für ein Buch? Ein Selbstfindungsroman? Eine Vater-Sohn-Geschichte mit einem Onkel und seinem Neffen im Vordergrund? Ich weiß es nicht genau, doch was auch immer Nie mehr Nacht ist, es hat mir richtig gut gefallen! Die Schilderung der Normandie im Herbst, das stürmische Wetter, das halb verfallene Hotel, direkt vor der stürmischen See und die grauen, endlosen Tage, all das hat mich meine Umgebung für ein Paar Stunden vergessen lassen. Nicht umsonst war dieser Roman für den Preis der Frankfurter Buchmesse nominiert!