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Kritik der reinen Vernunft

2. Auflage

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Wenn es stimmt, dass die Geschichte der abendländischen Philosophie einen einzigen großen Fußnotenapparat zu Platon bildet, ist Immanuel Kant der wohl bedeutendste und kritischste Eintrag gelungen. Er stellte fest, dass der Ausweg aus der Platonischen Höhle, der Weg zur Wahrheit, zwar als Leitidee taugt, approximiert werden kann, vielleicht sogar eine schöne, aber in ihrer absoluten Lesart, unerreichbare Phantasie darstellt. Seine Einsicht war, dass wir die „Dinge“ nur so wahrnehmen können wie sie uns durch die Bedingungen unseres Erkenntnisvermögens vorgegeben werden und wir für immer in der Höhle unseres Verstandesvermögens feststecken. Damit erledigt sich auch jegliche ernsthafte Diskussion über Gott oder die Welt „hinter“ den Erscheinungen. Für Kant war Metaphysik ein Teil des Menschseins, doch zog er eine plausible Grenze zwischen dem Bereich des Erkennbaren und dem der Spekulation.
Portrait
Immanuel Kant wurde 1724 in Königsberg geboren und starb 1804 ebenda. Er kam aus einem einfachen pietistischen Elternhaus. Sein Studium der Naturwissenschaften, Mathematik und Philosophie finanzierte er sich unter anderem mit Billardspielen. Er war als Hauslehrer und Bibliothekar tätig, bevor er 1770 im Alter von 46 Jahren in Königsberg eine Professur für Metaphysik und Logik erhielt. Kants Hauptwerke die „Kritik der reinen Vernunft“, die „Kritik der praktischen Vernunft“ und die „Kritik der Urteilskraft“ gelten heute als Höhepunkte der abendländischen Philosophie. Die in ihnen aufgeworfenen Fragen beeinflussen die moderne Philosophie des Geistes, die praktische Philosophie und Ethik und die Wissensschaftstheorie bis heute
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 430
Erscheinungsdatum 14.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86539-337-1
Reihe Kleine Philosophische Reihe
Verlag Marixverlag
Maße (L/B/H) 20,7/13,9/4,3 cm
Gewicht 598 g
Auflage 2
Buch (gebundene Ausgabe)
10,30
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„Zurück zur Lektüre“

Dr. Ralf ROTHER, Thalia-Buchhandlung Wien

Nicht nur in Zeiten wie diesen, die angesichts des Klimawandels, der expandierenden Müllprobleme und der gesteigerten Aggressionspotenziale des Menschen bar jeder Vernunft zu sein scheint, ist der Wunsch angebracht, auf Lektüren zurückzugreifen, die ihrerseits erstarrtes und stures Denken aufsprengten. Mir fällt dabei Immanuel Kant mit seinen drei Kritiken ein: „Kritik der reinen Vernunft“, „Kritik der praktischen Vernunft“ und „Kritik der Urteilskraft“. Weiters wichtig sind für eine erste Annäherung die Schriften: „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“, „Zum ewigen Frieden“ und „Die Metaphysik der Sitten“.
Man möge nur einmal die Kategorientafel zum Nichts im Anhang zur transzendentalen Analytik in der „Kritik der reinen Vernunft“ aufschlagen. Sofort drängt sich der Gedanke auf, dass jede Philosophie wie auch jedes Denken überhaupt am und mit dem Nichts beginnt, sofern das Denken überhaupt zu denken beginnt.
Nicht nur in Zeiten wie diesen, die angesichts des Klimawandels, der expandierenden Müllprobleme und der gesteigerten Aggressionspotenziale des Menschen bar jeder Vernunft zu sein scheint, ist der Wunsch angebracht, auf Lektüren zurückzugreifen, die ihrerseits erstarrtes und stures Denken aufsprengten. Mir fällt dabei Immanuel Kant mit seinen drei Kritiken ein: „Kritik der reinen Vernunft“, „Kritik der praktischen Vernunft“ und „Kritik der Urteilskraft“. Weiters wichtig sind für eine erste Annäherung die Schriften: „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“, „Zum ewigen Frieden“ und „Die Metaphysik der Sitten“.
Man möge nur einmal die Kategorientafel zum Nichts im Anhang zur transzendentalen Analytik in der „Kritik der reinen Vernunft“ aufschlagen. Sofort drängt sich der Gedanke auf, dass jede Philosophie wie auch jedes Denken überhaupt am und mit dem Nichts beginnt, sofern das Denken überhaupt zu denken beginnt.

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Bahnbrechend neu
von Stefan Tillmann aus Erwitte am 16.06.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich kann der vorhergehenden Bewertung voll und ganz zustimmen. Ein Meisterwerk der Philosophie. Ebenso wie die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten". Es muss jedoch einen Punkt Abzug geben, da man den Part, der die Dialektik beinhaltet, mehrmals lesen muss, um ihn endgültig zu verstehen. Wie mein Lehrer immer sagt:"Bei... Ich kann der vorhergehenden Bewertung voll und ganz zustimmen. Ein Meisterwerk der Philosophie. Ebenso wie die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten". Es muss jedoch einen Punkt Abzug geben, da man den Part, der die Dialektik beinhaltet, mehrmals lesen muss, um ihn endgültig zu verstehen. Wie mein Lehrer immer sagt:"Bei Kant kann ein ganzes Universum an Gedanken in einem Satz stecken!" Aber für alle, die wirklich mehr über Philosophie erfahren möchten, ZUGREIFEN. Ansonsten Finger weg!!