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Der Process. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext

Reclam XL - Text und Kontext Band 19126

Franz Kafka

(2)
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Beschreibung

Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Der 1914/15 entstandene und schon 1925, im Jahr nach Kafkas Tod, veröffentlichte Process zählt zu den bedeutendsten Romanen des 20. Jahrhunderts. Er liegt hier in der Fassung der Handschrift vor.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.

Franz Kafka (3.7.1883 Prag – 3.6.1924 Kierling bei Klosterneuburg) studierte nach dem Abitur Jura an der Deutschen Universität Prag und wurde 1906 promoviert. Im Brotberuf Versicherungsjurist widmete sich Kafka seiner schriftstellerischen Tätigkeit in der Regel nachts. Seine erste große Erzählung »Das Urteil« (1912) bedeutete den Durchbruch zu einem eigenen Erzählstil, der von präzise-realistischen Detailschilderungen und einer phantastisch-grotesken Verfremdung der Realität gekennzeichnet ist. Kafkas unverwechselbarer Stil wird mit dem eigens geprägten Begriff ›kafkaesk‹ beschrieben. Kafka starb im Alter von 40 Jahren an Tuberkulose.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Ralf Kellermann
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum 24.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019126-2
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 17/11,3/1,7 cm
Gewicht 216 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Unterrichtsfächer Deutsch

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Kundenbewertungen

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ärgerlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 24.06.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nachdem ich schon bei "Das Schloss" und Kafkas Kurzgeschichten fast eingeschlafen bin, wiederholte sich diese Stimmung auch bei "Der Prozess". Laut einigen Kritikern soll das also Weltliteratur sein. Nun, dieses Werk ist höchstens noch historisch interessant, ansonsten ein verknorzter Text. Die Protagonisten scheinen allesamt ko... Nachdem ich schon bei "Das Schloss" und Kafkas Kurzgeschichten fast eingeschlafen bin, wiederholte sich diese Stimmung auch bei "Der Prozess". Laut einigen Kritikern soll das also Weltliteratur sein. Nun, dieses Werk ist höchstens noch historisch interessant, ansonsten ein verknorzter Text. Die Protagonisten scheinen allesamt komische, eher dämliche Typen zu sein, oft geradezu peinlich und ärgerlich. Ich stelle mir nun einen "Bürogummi" vor, der in den Pausen versucht, einen Roman zu schreiben. Das kommt dann dabei heraus. Ich kann nicht anders, die Geschichte ist einfach zu flach, umständlich und irgendwie sinnlos in der heutigen Zeit.

Unwirkliches Erwachen mit fatalen Folgen
von Zitronenblau am 23.11.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie auch in "Die Verwandlung" wacht der Hauptdarsteller - hier Josef K.(afka?) - auf und sieht sich konfrontiert mit einer Welt, deren Einfluss auf ihn er nicht kontrollieren kann. Viele Kafka-Leser neigen nun dazu, vom Kafkaesken zu sprechen, nur denke ich, dass dies in gewisser Hinsicht eine dem Autor logisch abgeleitete Eigen... Wie auch in "Die Verwandlung" wacht der Hauptdarsteller - hier Josef K.(afka?) - auf und sieht sich konfrontiert mit einer Welt, deren Einfluss auf ihn er nicht kontrollieren kann. Viele Kafka-Leser neigen nun dazu, vom Kafkaesken zu sprechen, nur denke ich, dass dies in gewisser Hinsicht eine dem Autor logisch abgeleitete Eigenschaft ist, die sich jedoch nur in Bezug auf eben diese düstre Romanstimmung so prägnant begrifflich herausgebildet hat, d.h. sinnvoller wäre es vielleicht, ein anderes Buch mit diesem Prädikat als vergleichendes Stichwort zu versehen. Wie dem auch sei, sprachlich klar geschrieben, mit etwas langweilig gestreckten Dialogen und unwirklich, surreal anmutender Handlung, da bleibt nur ein dumpfes Gefühl zurück mit der Frage: Welchem Unrecht hat er sich denn eigentlich nun schuldig gemacht? Natürlich bleibt die Antwort den Leser überlassen - je nachdem wie man es deuten mag. Für mich vielleicht etwas zu konstruktiv in der Gesamtheit, aber das "bürokratische Labyrinth" oder die "geprügelten Wächter" sind einfach genial!


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  • Der Process

    Anhang

    1. Zur Textgestalt

    2. Anmerkungen

    3. Materialien
    3.0 Die Materialauswahl
    3.1 Entstehungsgeschichte
    3.2 Leben und Zeit – der Autor und sein Werk
    3.3 Stoffgeschichte: Religiöse Motive als Hintergrund für die literarische Konstruktion von Schuld und Verantwortung
    3.4 Stoffgeschichte: Casanovas Memoiren als literarische Vorlage
    3.5 Interpretationsansätze I: Der Process als Gesellschaftskritik
    3.6 Interpretationsansätze II: Probleme der Bedeutung und der Auslegung
    3.7 Interpretationsansätze III: Negative Hermeneutik: das Unverständliche verstehen?
    3.8 Literaturhinweise