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Woyzeck. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext

Reclam XL - Text und Kontext Band 19018

Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Im »Woyzeck« zeigt Georg Büchner die gesellschaftlichen Hintergründe eines Mordes aus Eifersucht auf. Das unvollendete Vormärz-Drama beruht auf echten Kriminalfällen und entstand zwischen 1836 und 1837.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.
Portrait
Georg Büchner wurde am 17. Oktober 1813 in Goddelau bei Darmstadt geboren und starb am 19. Februar 1837 in Zürich. Er war das erste von sechs Kindern. Ab 1831 studierte er Medizin und Naturwissenschaften in Straßburg und ab 1833 auch Geschichte und Philosophie in Gießen. Er gründete 1834 die geheime Gesellschaft für Menschenrechte und verfasste zusammen mit Ludwig Weidig, einem führenden Oppositionellen, die Flugschrift Hessischer Landbote . Damit riefen sie die hessische Landbevölkerung zur Revolution gegen die Unterdrückung auf. 1834 siedelte er nach Darmstadt um. In dieser Zeit entstand Dantons Tod . Ein Jahr später floh er nach Straßburg. 1836 wurde ihm die Doktorwürde der Universität Zürich verliehen und er begann seine Lehrtätigkeit als Privatdozent für vergleichende Anatomie. Schon vor seiner Übersiedlung nach Zürich hatte Büchner seine Arbeit am Woyzeck begonnen. Das Werk blieb ein Fragment. Anfang 1837 erkrankte Büchner an Typhus und starb kurz darauf an dieser Krankheit.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Heike Wirthwein
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 24.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019018-0
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 16,7/11,1/1 cm
Gewicht 90 g
Abbildungen 4 schwarzweisse Abbildungen
Unterrichtsfächer Deutsch
Schulbuch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Unverständlich und doch interessant?
von einer Kundin/einem Kunden am 08.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Woyzeck gehört zu den wichtigsten Lektüren der Epoche Vormärz. Wir verfolgen den Soldaten Franz Woyzeck. Er ist in einer Beziehung mit Marie und hat ein uneheliches Kind mit ihr. Das Interesse von ihrer Seite ist jedoch nicht mehr wirklich vorhanden. Während der Geschichte ist er unter anderem einem eher gefühlskalten Doktor bei... Woyzeck gehört zu den wichtigsten Lektüren der Epoche Vormärz. Wir verfolgen den Soldaten Franz Woyzeck. Er ist in einer Beziehung mit Marie und hat ein uneheliches Kind mit ihr. Das Interesse von ihrer Seite ist jedoch nicht mehr wirklich vorhanden. Während der Geschichte ist er unter anderem einem eher gefühlskalten Doktor bei einem Experiment behilflich, welcher sich nur auf die Wissenschaft fixiert und dem Menschen grundsätzlich egal sind. Die Geschichte nimmt noch einen fatalen Lauf. Die Lektüre ist in der gesprochenen Sprache der Epoche geschrieben. Dieses wiederum macht den Text ein bisschen schwierig zu verstehen. Beim ersten durchlesen habe ich die Geschichte kaum verstanden. Speziell an diesem Text ist, dass er nicht fertig geschrieben wurde. Um die Reihenfolge der Szenen wird auch heute noch gestritten. Im Grossen und Ganzen lässt die Lektüre Raum zum Diskutieren und Interpretieren. Wir haben es als Schullektüre gelesen und der Unterricht, sowie auch die Auseinandersetzung mit dieser Lektüre war sehr interessant.

Am Teich
von Polar aus Aachen am 17.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Selten stand einem Stück das Fragmentarische so gut zu Gesicht wie Büchners Woyzeck. Sein Leben, eher ein fristendes Dasein wird von seinen Mitmenschen kaum beachtet. Er ist zum Haare schneiden, zum Rasieren da, besorgt die Erledigungen, darf sich belehren, Experimente mit sich machen lassen und für Marie sorgen, die ihn betrügt... Selten stand einem Stück das Fragmentarische so gut zu Gesicht wie Büchners Woyzeck. Sein Leben, eher ein fristendes Dasein wird von seinen Mitmenschen kaum beachtet. Er ist zum Haare schneiden, zum Rasieren da, besorgt die Erledigungen, darf sich belehren, Experimente mit sich machen lassen und für Marie sorgen, die ihn betrügt. Doch schimmert hinter diesem Schatten, von dem alle wissen, daß irgendwo dort ein Mensch sein muß, ein Getriebener durch, der sich auch des Letzten beraubt sieht, seiner Liebe zu Marie und durch einen Mord gegen alles aufbegehrt, das ihn zu formen, auszunutzen, zu verletzen sucht. Büchner ist mit diesem Stück eine kritische Groteske auf eine Zeit gelungen, in der das Militär, der Gehorsam, das Funktionieren alles ist. Der kleinen Leute ihren Beitrag leisten, indem sie das Schwungrad am Laufen halten. Daß sich Woyzecks Aufbegehren ausgerechnet gegen das richtet, was er am meisten liebt, ist von kaum zu überbietender Tragik. Doch bleibt der Mensch Woyzeck uns allen verborgen. Er ist die Kreatur, von der wir glauben, sie geschaffen zu haben, lenken zu können. Er bleibt letztlich ein Fragment, dem wir dank Büchner nachzuspüren.

unterhaltsam und realitätsnah
von LongGoneBy aus Wien am 07.01.2007
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Aufgrund der realistischen und amüsanten Sprache Büchners lässt sich dieses Dramenfragment gut lesen. Auch die auswegslose soziale und private Situation der Hauptfigur Woyzecks kommt überzeugend zum Ausdruck. Die Missachtung der Persönlickeit durch die höheren Schichten, die labile Psyche und das Fremdgehen von Woyzecks Geliebte... Aufgrund der realistischen und amüsanten Sprache Büchners lässt sich dieses Dramenfragment gut lesen. Auch die auswegslose soziale und private Situation der Hauptfigur Woyzecks kommt überzeugend zum Ausdruck. Die Missachtung der Persönlickeit durch die höheren Schichten, die labile Psyche und das Fremdgehen von Woyzecks Geliebter Marie führen schließlich zum Mord Woyzecks an Marie und zu seinem Untergang.