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Die Vergolderin

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Braunschweig, 1604: Auf der Flucht vor Plünderern wird Elisabeth von einem geheimnisvollen Blinden gerettet. Er weckt tiefe Gefühle in ihr, obwohl sie einem anderen versprochen ist. In Braunschweig arbeitet sie heimlich als Vergolderin. Ihr Geschick bringt ihr viele Aufträge, aber auch den Zorn der Zunft ein, denn Frauen ist das Handwerk untersagt. Als der Gildemeister davon erfährt, droht Elisabeth die Hinrichtung. Da begegnet sie ihrem Retter wieder. Kann er ihr erneut helfen?

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.06.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783843704946
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 3929 KB
eBook
8,99
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Unterhaltung auf ganzer Linie. - Ich bin begeistert!
von Janine2610 am 23.09.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mir ist es so leicht gefallen, von Anfang an in die Geschichte einzutauchen, da ich vor ein paar Jahren bereits die Leseprobe via "vorablesen" dazu gelesen habe und mich von damals noch gut erinnern konnte, was zu Beginn geschehen ist. Schon der Einstieg fesselt enorm, da es mit Elisabeths Flucht... Mir ist es so leicht gefallen, von Anfang an in die Geschichte einzutauchen, da ich vor ein paar Jahren bereits die Leseprobe via "vorablesen" dazu gelesen habe und mich von damals noch gut erinnern konnte, was zu Beginn geschehen ist. Schon der Einstieg fesselt enorm, da es mit Elisabeths Flucht und dem Verstecken vor den Plünderern losgeht. Und genau genommen geht es auch genauso spannend weiter, denn in Elisabeths Leben gibt es sowieso kaum Ruhe, geschweige denn Langeweile. Aufregung, Hass und Wut, unter anderem bedingt durch ihre Schwester, dem Großvater und den teilweise brutalen Gildemännern, die es auf sie abgesehen haben, dominieren Elisabeths Alltag. Lediglich ihr Bruder Christian und der eine oder andere 'nette' Mann erhellen ihr Leben ein wenig. Tatsächlich kann ich sagen, dass es hier keinen einzigen Lesemoment gab, der langweilig oder gar zum Abschweifen gewesen wäre, nein. Die fesselnde Handlung zieht sich wirklich durch das gesamte Buch - bis zum Schluss! Wer (sehr) zart besaitet ist, ist mit den paar blutigen und gewaltvoll grausigen Szenen im Buch vielleicht nicht ganz so gut bedient. Mich persönlich hat das aber weniger gestört, damit bin ich zurecht gekommen, nicht zuletzt, weil ich auch stark annehme, und das konnte man aus dem Text so auch herauslesen, dass zur damaligen Zeit Folter, Gewalt und schneller Mord gang und gäbe bzw. nichts allzu Außergewöhnliches war ... Obwohl das Lesen meines letzten historischen Romans schon ein Weilchen her ist, fand ich, dass hier alles sehr authentisch beschrieben und dargestellt wurde. Auch das Denken und Handeln der Protagonisten war teilweise sehr altertümlich und für mich somit absolut glaubwürdig. Die Hauptprotagonistin Elisabeth ist eine mutige, junge Frau, die für ihre Freiheit, ihr Glück und ein unbeschwertes Leben kämpft. Genau diese Merkmale fand ich an ihr besonders bewundernswert, da zur damaligen Zeit ja ausschließlich Männer das Sagen hatten und Frauen wirklich Schwierigkeiten bekommen konnten, wenn sie es gewagt haben, ihren Mund aufzumachen, oder gar zu widersprechen ... Elisabeth ist eben eine völlig ungewöhnliche Frau - und daher rühren auch die Schwierigkeiten mit ihrer Schwester Marga, dem Großvater und den mächtigen Männern in der Stadt. Durch Elisabeths Wesen findet man hier also wahrlich eine Menge fesselnden Lesestoff! Ich bin äußerst angenehm von diesem historischen Roman überrascht. Ich hätte anfangs nicht erwartet, dass ich mich so sehr in diese Geschichte fallen lassen könnte. - Aber ja, genau das ist geschehen. Durch die rasante Handlung war ich eigentlich dauergefesselt, wenn man das so ausdrücken kann. Dieses Buch schafft es einfach auf ganzer Linie zu unterhalten. - Ein klarer 5-Sterne-Fall!

Die Vergolderin
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Roman erzählt die Geschichte der Familie Weißvogel,im Mittelpunkt steht die junge Elisabeth.Ihr Vater ist des Betrugs angeklagt worden,weshalb die Familie aus Osnabrück fliehen muss.Auf der Flucht erhängt sich der Vater,weil er mit der Schande nicht mehr leben kann.Der sterbenden Mutter verspricht Elisabeth ,sich um die Schwester Marga und... Der Roman erzählt die Geschichte der Familie Weißvogel,im Mittelpunkt steht die junge Elisabeth.Ihr Vater ist des Betrugs angeklagt worden,weshalb die Familie aus Osnabrück fliehen muss.Auf der Flucht erhängt sich der Vater,weil er mit der Schande nicht mehr leben kann.Der sterbenden Mutter verspricht Elisabeth ,sich um die Schwester Marga und den Bruder Christan zu kümmern.Beim Großvater in Braunschweig sind die Kinder nicht wirklich willkommen,werden aber aufgenommen.Elisabeth hat von ihrem Vater das Handwerk des Vergoldens gelernt,als Frau darf sie es jedoch nicht offiziell ausüben.Sie versucht ihre kunstvollen Werke ,an der Gilde vorbei ,durch ihren Geliebten Berthold zu verkaufen. Auf der Flucht vor Plünderern gerät Elisabeth in einen Hinterhalt und wird von dem blinden Clavius gerettet.Den Blinden plagt ein Geheimnis aus seiner Kindheit,an welches er sich nicht mehr erinnern kann.Außerdem macht ihm sein Bruder das Leben schwer.Elisabeth gerät zwischen die verfeindeten Brüder und gerät selbst in Lebensgefahr. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben,wenn auch in manchen Passagen etwas langatmig.Die ausführlich beschriebenen Foltermethoden,die damals üblich waren,brachten mich wieder zu der Erkenntnis,lieber heute zu leben. Helga Glaesener ist es gelungen ,die Spannung bis zum Schluß,den ich hier nicht verraten will,zu erhalten.Über den Beruf der Vergolderin,der ja titelgebend war ,hat man leider wenig erfahren.