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Herrentag

Anwalt Fickels erster Fall (Thüringen Krimi)

Anwalt Fickel 1

(10)
Rezension
„Ein herrlich skurriler Debütroman des gelernten Juristen Hans-Henner Hess. Selten so über die Justiz gelacht.“
Kester Schlenz, STERN

„Der Krimi-Erstling von Hans-Henner Hess ist satirisch, spannend und sprachlich so ganz anders als andere Regionalkrimis.“
HR2

"Ein wunderbarer Lesespaß."
KSTA

"Allerbeste Hausmannskost."
Jörg Wangner, STUTTGARTER ZEITUNG

"Witziges Debüt."
Petra Mies, BUCHJOURNAL

"Ein bisschen Fickel steckt in jedem von uns."
Carina Becker, GELNHÄUSER NEUE ZEITUNG

"Mit schrägem Wortwitz und skurriler Situationskomik."
NÜRNBERGER NACHRICHTEN

"Fickels erster Fall macht Lust auf mehr!"
René Haenig, SCHWEIZER ILLUSTRIERTE
Portrait
Hans-Henner Hess wurde 1973 in Berlin-Mitte geboren und ließ sich ebendort wegen einer verlorenen Wette zum Volljuristen ausbilden. Da der Rechtsstaat auf seine weitere Mitwirkung dankend verzichtete, schlug er sich als Autor und Dramaturg bei diversen Fernsehformaten durch. Nebenher verfasste er Lang- und Kurzgeschichten, schrieb Theaterstücke und Songtexte. Bei DuMont erschienen seine Romane >Herrentag< (2013) und >Der Bobmörder< (2014).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 22.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783832187491
Verlag DUMONT Buchverlag
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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"Schräger Witz, verschrobene Figuren, einmalige Kulisse"
von Dr. M. am 09.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das steht auf dem Buchdeckel. Und weil dieser Krimi auch noch in der tiefen thüringischen Provinz spielt, kam dieses Buch als Urlaubslektüre mit. Sein Autor, so kann man lesen, ließ sich wegen einer Wette zum Volljuristen ausbilden. Aber aus irgendeinem Grund kam er dann nicht zum Zuge und versuchte... Das steht auf dem Buchdeckel. Und weil dieser Krimi auch noch in der tiefen thüringischen Provinz spielt, kam dieses Buch als Urlaubslektüre mit. Sein Autor, so kann man lesen, ließ sich wegen einer Wette zum Volljuristen ausbilden. Aber aus irgendeinem Grund kam er dann nicht zum Zuge und versuchte sich als Schriftsteller. Dieser Erstling erweist sich als eine wirklich merkwürdige Mischung aus Justizposse, Krimi und ostalgischen Erklärungsversuchen, die für Westdeutsche eher peinlich und für Ostdeutsche eher komisch wirken müssen. Zwischen unfähigen Anwälten und Richtern, korrupten und sich in Orgien gefallenden Politikern stolpert mit Anwalt Fickel ein sympathischer Versager herum, den der Autor stets "der Fickel" nennt. Das allerdings ist kein Alleinstellungsmerkmal, denn alle anderen auftretenden Herrschaften bekommen auch einen entsprechenden Artikel zugestanden, was sich wie so vieles in diesem Buch hinreichend seltsam liest. An diesem Buch werden sich vermutlich die Geister scheiden. Ich fand es gelegentlich grauenhaft, gelegentlich ganz unterhaltend und manchmal auch lustig. Aber ernstnehmen konnte ich es nicht. Die Handlung zieht sich zumindest für Liebhaber klassischer Krimis mangels Spannung unendlich hin. Schließlich lebt sie nur noch vom laschen Begehren nach der Erkenntnis, wie der Autor wohl seine skurrile Konstruktion vollenden wird. Bei manchem Leser wird sich ein solches Begehren wohl eher nicht einstellen, weil er es vielleicht gar nicht bis zu diesem Punkt geschafft hat. Das Ganze hat etwas von einem derben Volksschauspiel, was wohl auch nicht immer den Geschmack aller trifft. Auch das Lokalkolorit strahlt nicht wirklich, sondern glänzt eher matt. An dämlichen Ossis, Wendehälsen, karrierebewusste Wessis und anderen Klischees kommt der Autor auch nicht vorbei, wenngleich sich solche Kategorien inzwischen in der Wirklichkeit reichlich abgeschliffen haben. Von der schreienden Ankündigung auf dem Buchdeckel bleiben in der Tat allein die "verschrobenen Figuren", die in ihrer Mehrheit der Justiz angehören, an der sich der Autor vielleicht nicht ohne Grund abarbeiten musste. Jedenfalls macht er von seinen juristischen Kenntnissen regen Gebrauch. Wer weiß - so ganz untypisch scheinen seine Beschreibungen der thüringischen Verhältnisse jedenfalls nicht zu sein, wenn man die jüngste Geschichte dieses Landes etwas genauer kennt. Kurz: Das Buch ist eine reine Geschmackssache, weil es in keine Kategorie passt. Es ist weder ein spannender Krimi, noch eine Parodie. Es besitzt einen gewissen lokalen Einschlag und bedient ostalgische Gefühle, wenn man sie so besitzt, wie sie der Autor anspricht. Von allem etwas, aber irgendwie zu wenig im Ganzen. Vielleicht ganz lustig, wenn man sich in den Verhältnissen etwas auskennt, langweilig, wenn nicht.

seichter Krimi
von maleur aus Berlin am 02.09.2016

Eine Richterin am Amtsgericht Meiningen wird ermordet aufgefunden und der Anwalt Fickel wird mit der Verteidigung des Tatverdächtigen beauftragt. Der Schreibstil ist krampfhaft locker und erinnert passagenweise an einen Schriftsatz. Wenn das gewollt war ist es gelungen. Die Protagonisten sind gut und differenziert charakterisiert. Der Wandel von der DDR zur... Eine Richterin am Amtsgericht Meiningen wird ermordet aufgefunden und der Anwalt Fickel wird mit der Verteidigung des Tatverdächtigen beauftragt. Der Schreibstil ist krampfhaft locker und erinnert passagenweise an einen Schriftsatz. Wenn das gewollt war ist es gelungen. Die Protagonisten sind gut und differenziert charakterisiert. Der Wandel von der DDR zur Bundesrepublik wird immer mal wieder angerissen, aber nicht überstrapaziert. Die Region wird gut beschrieben, wirkt aufgrund des Schreibstils aber nicht verlockend. In dem Roman geht es nicht nur um den Tod der Richterin, sondern auch um Kompetenzgerangel, Korruption, Wirtschafts- und Sozialkriminalität und um zwischenmenschliche Beziehungen. Der Krimi ist nicht durchgängig spannend, allerdings hat mich der Täter doch sehr überrascht. Ich gebe zu, dass ich nicht einen Augenblick auf diese Person getippt hätte, obwohl sie während des Geschehens immer präsent ist und nicht etwa am Ende plötzlich auftaucht. Fazit: Ein unterhaltsamer, anspruchsloser, mäßig spannender Regionalkrimi.

Geheimtipp: Lustige Anwalts-Satire
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 18.10.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Herrentag" ist der erste Regionalkrimi, der mir in die Hände kam, der literarisch UND unterhaltsam geschrieben ist und zudem dem Leser noch eine Menge Wissen über den Rechtsstaat im wiedervereinigten Deutschland gibt. Anwalt Fickel, ein erfolgloser Anwalt aus Meiningen, gerät mehr oder weniger zufällig an einen Mordfall und muss... "Herrentag" ist der erste Regionalkrimi, der mir in die Hände kam, der literarisch UND unterhaltsam geschrieben ist und zudem dem Leser noch eine Menge Wissen über den Rechtsstaat im wiedervereinigten Deutschland gibt. Anwalt Fickel, ein erfolgloser Anwalt aus Meiningen, gerät mehr oder weniger zufällig an einen Mordfall und muss ihn mit seinem bescheidenen Wissen lösen. Intelligent und lustig erzählt, ist der Fickel für mich Kult, da er in jeder Beziehung dem Mainstream trotzt, man denke nur an die lustigen Fußnoten.