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Feuer im Kopf

Meine Zeit des Wahnsinns

Susannah Cahalan ist jung, attraktiv, frisch verliebt, eine aufstrebende Journalistin – und gerät über Nacht in den schlimmsten Albtraum ihres Lebens. Innerhalb kürzester Zeit erkrankt sie schwer, leidet an Wahnvorstellungen und wird binnen weniger Wochen zum Schwerstpflegefall in der Psychiatrie. Vollgepumpt mit Medikamenten wird sie ans Bett gefesselt und vegetiert vor sich hin – dem Tod näher als dem Leben. Doch ihre Familie gibt nicht auf bis endlich der renommierte Neurologe Souhel Najjar hinzugezogen wird. Er findet heraus, dass Susannah an einer erst vor kurzem entdeckten Autoimmunerkrankung leidet, in deren Verlauf der Körper das eigene Gehirn angreift und Symptome wie Schizophrenie, Autismus und Wahnvorstellungen erzeugt. Einmal richtig diagnostiziert, sorgen die geeigneten Medikamente rasch und dauerhaft für Genesung und Susannah gewinnt ihr Leben zurück.

Ihre Schilderung des Leidensweges ist eine bewegende und aufregende Geschichte über Familie, Liebe, Hoffnung und darüber, wie sich ein perfektes Leben innerhalb kürzester Zeit in eine Katastrophe verwandeln kann. Ein fesselndes Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, bis die letzte Seite verschlungen ist.
Rezension
Das Buch ist eine hypnotisierende Geschichte des Abrutschens einer vielversprechenden Autorin in den Wahnsinn.
Mira Bartók, New York Times-Bestsellerautorin
Feuer im Kopf liest sich wie ein Wissenschaftsthriller, aber mit einer tief gehenden und bewegenden Botschaft im Herzen.
David B. Agus New-York-Times-Bestsellerautor von Leben ohne Krankheit
Portrait
Susannah Cahalan begann ihre Laufbahn als Reporterin bei der New York Post während eines Volontariats in ihrem letzten Jahr an der Highschool. Inzwischen arbeitet sie dort seit zehn Jahren. Artikel von ihr erschienen auch in der New York Times und in Czech Business Weekly, für die sie während ihres Auslandssemesters gearbeitet hat. Sie wurde für den Artikel »Meine rätselhaften verlorenen Monate des Wahnsinns«, auf dem dieses Buch basiert, mit dem Silurian Award of Excellence in Journalism for Feature Writing ausgezeichnet. Sie lebt in Jersey City, New Jersey.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 09.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86882-467-4
Verlag MVG Moderne Verlagsgesellschaft
Maße (L/B/H) 21,6/15,1/3 cm
Gewicht 504 g
Verkaufsrang 63680
Buch (gebundene Ausgabe)
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18,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Steckt hinter einigen Autismus- und Schizophrenie-Fällen eine heilbare Autoimmunerkrankung?
von Dr. M. am 20.12.2018

Ungeachtet der persönlichen Dramatik, um die es in diesem sehr persönlichen Buch geht, ist das die eigentlich spannende Frage. Susannah Cahalan geht drauf am Ende ihres Berichts auch ein, weil bereits ein längerer Artikel, der in der New York Post von ihr veröffentlicht wurde, bei vielen Betroffenen oder deren Angehörigen eno... Ungeachtet der persönlichen Dramatik, um die es in diesem sehr persönlichen Buch geht, ist das die eigentlich spannende Frage. Susannah Cahalan geht drauf am Ende ihres Berichts auch ein, weil bereits ein längerer Artikel, der in der New York Post von ihr veröffentlicht wurde, bei vielen Betroffenen oder deren Angehörigen enorme Hoffnungen geweckt hat. Cahalans Geschichte liest sich wie ein Fall aus ihrer Lieblings-Fernsehserie "Dr. House". Sie arbeitet als junge Journalistin bei der New York Post als sie plötzlich Verhaltensänderungen an sich bemerkt. Zunächst sieht sie Farben anders als früher, dann folgen Stimmungsschwankungen und Halluzinationen. Später wird sich herausstellen, dass dies die Folge von zunächst unbemerkten Krampfanfällen war. Ihre Eltern bringen sie zu einem der bekanntesten US-Neurologen, der allerdings feststellen muss, dass ihr Gehirn keine anormalen Veränderungen zeigt. Doch die Anfälle, die als Schizophrenie oder bipolares Verhalten gedeutet werden, verschlimmern sich. Cahalan kommt von der Neurologie in die Psychiatrie, was nichts weiter ist als die medizinische Kapitulationserklärung. Siechtum zu einem frühen Tod wäre Cahalan Schicksal gewesen. Doch einer von ihren Ärzten zieht den Syrer Dr. Souhel Najjar zu Rate. Eine Lumbalpunktion hatte im Gehirn eine signifikant erhöhte Zahl von weißen Blutkörperchen bewiesen. Das deutet auf eine Infektion hin und steht zu einer Einweisung in die Psychiatrie in krassem Widerspruch. Najjir stimmt den Theorien einer Geisteskrankheit nicht zu und fordert eine zweite Lumbalpunktion. Sie ergibt eine weitere dramatische Erhöhung der Leukozytenzahl in der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit, was mit der zunehmenden Verschlechterung von Cahalans Zustand korrespondiert. Erst eine Gehirn-Biopsie bringt Klarheit. Cahalan leidet unter der sogenannten "Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis", deren Krankheitsbild 2005 das erste Mal beschrieben und die 2007 präziser in Ursache und Wirkung definiert wurde. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, d.h., der eigene Körper greift das Gehirn an. "Bei 70 Prozent der Patienten beginnt die Erkrankung harmlos mit normalen grippeähnlichen Symptomen: Kopfschmerzen, Fieber Übelkeit und Erbrechen, wobei unklar ist", ob dafür eine ursprüngliche Viruserkrankung dafür verantwortlich ist oder ob dies bereits zur eigentlichen Krankheit gehört. Etwa zwei Wochen danach verschlimmert sich das Krankheitsbild: Es treten "typischerweise psychische Probleme auf wie innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Angst, Größenwahn, Hyperreligiosität, Manie und Paranoia." Später kommen Krampfanfälle, Sprach- und Gedächtnisdefizite dazu, was "als glücklicher Umstand zu bezeichnen ist, weil sie die Patienten vom Psychologen weg in die Praxis eines Neurologen bringen." Die Autorin beschreibt in ihrem Buch ihren gesamten Leidensweg, der mit ziemlicher Sicherheit zu ihrem Tod geführt hätte, wenn nicht Dr. Najjar eingegriffen hätte. Er schätzt (S. 248), dass noch 2009, als Cahalan behandelt wurde, 90 Prozent dieser Krankheitsfälle falsch diagnostiziert wurden, also unerkannt blieben. Wenn diese Krankheit jedoch früh genug erkannt wird, bestehen erhebliche Heilungschancen. Cahalans Behandlung kostete eine Million Dollar. Und das verdeutlicht die ganze Problematik, die damit verbunden ist. Nicht nur, dass die sogenannte Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis unter Neurologen kaum bekannt ist - auch ihre Diagnose ist extrem kompliziert und teuer, und die Heilung erweist sich als langwierig und im weiteren Verlauf schwer abschätzbar. Die Patienten leiden oft unter erheblichen Gedächtnisverlusten und Persönlichkeitsveränderungen. So ist es nicht nur ein Wunder, dass man die Krankheit bei Cahalan überhaupt richtig erkannte, sondern auch, dass es dieses Buch gibt. Die (fast geheilte) Autorin hat sich ihr vergessenes Leben aus den Krankenakten, den Krankenhausvideos und den Berichten ihres Partners und ihrer Eltern irgendwie zurückgeholt. Ohne die Hartnäckigkeit und die finanzielle Stabilität der Eltern wäre ihr Schicksal vermutlich ganz anders verlaufen. Wenn man von dieser Krankheit oder ihrer Ausprägungen als Schizophrenie, scheinbarem Autismus oder anderer psychischer Störungen weder direkt noch indirekt betroffen ist, dann liest sich dieser Bericht als enorm spannendes Abbild eines dramatischen menschlichen Schicksals. Für Betroffene jedoch muss dieser Text eine unglaubliche Hoffnung sein. Jedenfalls hatte der dem Buch vorangegangene Artikel Cahalans genau diese Wirkung. Dieses Buch ist also insofern ein Sonderfall in der Medizingeschichte, denn es machte eine neurologische Erkrankung bei Betroffenen und ihren Angehörigen offenbar bekannter als bei Neurologen.

Wahnsinn!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.10.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nach einer Reihe von Fehldiagnosen wurde bei der damals 24-jährigen Susannah Cahalan eine Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis diagnostiziert,eine seltene Gehirnentzündung bei der das Gehirn vom Körper angegriffen wird. Die Symptome können von harmlosen Grippe-Symptomen zu psychischen Angstzuständen, Wahnvorstellungen und Halluzinati... Nach einer Reihe von Fehldiagnosen wurde bei der damals 24-jährigen Susannah Cahalan eine Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis diagnostiziert,eine seltene Gehirnentzündung bei der das Gehirn vom Körper angegriffen wird. Die Symptome können von harmlosen Grippe-Symptomen zu psychischen Angstzuständen, Wahnvorstellungen und Halluzinationen reichen. Das Buch hat Cahalan anhand der Tagebuchaufzeichnungen ihrer Eltern, Videoaufzeichnungen aus der Klinik und intensiven Gesprächen mit den behandelnden Ärzten verfasst. Diese bewegende, erschütternde Geschichte zeigt wieder einmal, was Liebe und Hoffnung Berge versetzen können und wie wichtig familärer Rückhalt ist.