>> Jetzt Bestseller made in Austria entdecken

Die letzten Tage der Menschheit

Der Erste Weltkrieg in Bildern

(4)
Um den Ersten Weltkrieg zu verstehen, muss man Karl Kraus lesen. Mit seinem Drama Die letzten Tage der Menschheit schuf er eines der großen Antikriegsbücher der Geschichte. Unerbittlich rechnet er mit den Kriegstreibern ab: den großen Kommandanten und den kleinen Profiteuren, den voyeuristischen Kriegsberichterstattern und Fotografen, mit Schaulustigen und Mitläufern. „Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden“, schreibt er in der Vorrede seines Dramas, „sind wirklich geschehen.“
Kraus war - das ist wenig bekannt - ein leidenschaftlicher Bildersammler. Er trug Ansichtskarten, Fotografien, Plakate und vor allem Zeitungsbilder zusammen. Der Band stellt erstmals ausgewählte Texte aus den letzten Tage der Menschheit zeitgenössischen Kriegsbildern gegenüber. Auf diese Weise tritt die frappierende dokumentarische Kraft des Dramas besonders deutlich zutage. Die Bilder und Texte spannen den Bogen von der Kriegsbegeisterung im August 1914 bis hin zum bitteren Ende des Krieges, von der Kriegshetze in den Medien bis zu den trostlosen, zerstörten Schlachtlandschaften.
Portrait
Anton Holzer, geb. 1964, Dr. phil., ist Fotohistoriker, Publizist und Ausstellungskurator sowie Herausgeber der Zeitschrift FOTOGESCHICHTE. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Fotografie- und Kulturgeschichte. Zum Ersten Weltkrieg erschienen die Bände: "Die letzten Tage der Menschheit. Der Erste Weltkrieg in Bildern", "Das Lächeln der Henker. Der unbekannte Krieg gegen die Zivilbevölkerung 1914- 1918", 2. Aufl. 2014 und "Die andere Front. Fotografie und Propaganda im Ersten Weltkrieg" (ausgezeichnet mit dem Deutschen Fotobuchpreis, 3. Aufl. 2012).
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Anton Holzer
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum März 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86312-004-7
Verlag Primus
Maße (L/B/H) 29,4/22,5/1,7 cm
Gewicht 892 g
Abbildungen 100 schwarzweisse Fotos
Verkaufsrang 29.541
Buch (gebundene Ausgabe)
15,40
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
Kostenlose Lieferung ab 30 Einkaufwert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Die letzten Tage der Menschheit

Die letzten Tage der Menschheit

von Karl Kraus
(4)
Buch (gebundene Ausgabe)
15,40
+
=
Unterwerfung

Unterwerfung

von Michel Houellebecq
(38)
Buch (Taschenbuch)
11,30
+
=

für

26,70

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

„Brillante Idee“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Es geht nicht darum das Epos von Karl Kraus zu bewerten, das ist erstens schon längst geschehene, von Berufeneren als die Schreiberin dieser Zeilen. Zum Text des "Jahrtausendwerks" Bilder aus dem Großen Krieg gegenüber zu stellen, ist die brillante Idee dieses Buches. Da wird noch einmal verschärft das Unwesen, das Grausame des Krieges gezeigt. Schlicht und einfach beeindruckend. Es geht nicht darum das Epos von Karl Kraus zu bewerten, das ist erstens schon längst geschehene, von Berufeneren als die Schreiberin dieser Zeilen. Zum Text des "Jahrtausendwerks" Bilder aus dem Großen Krieg gegenüber zu stellen, ist die brillante Idee dieses Buches. Da wird noch einmal verschärft das Unwesen, das Grausame des Krieges gezeigt. Schlicht und einfach beeindruckend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
2
1
1
0
0

eindringliches Porträt...
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2013

Von dargestellter Zuversicht über tiefe Schützengräben in Galizien bis hin zu den Lagerbildern von Kriegsheimkehrern, dieser Fotoband vermittelt eine erschütternde Chronik des Krieges, spannen einen weiten Bogen von der ursprünglich vorherrschenden Kriegsbegeisterung bis hin zum trostlosen Ende des Krieges und den verlorenen Helden. Die Texte von Karl Kraus wie... Von dargestellter Zuversicht über tiefe Schützengräben in Galizien bis hin zu den Lagerbildern von Kriegsheimkehrern, dieser Fotoband vermittelt eine erschütternde Chronik des Krieges, spannen einen weiten Bogen von der ursprünglich vorherrschenden Kriegsbegeisterung bis hin zum trostlosen Ende des Krieges und den verlorenen Helden. Die Texte von Karl Kraus wie Zeitungsartikel, Propagandaschriften oder auch Briefe sind einfach nur bitterböse Gegendarstellungen, hervorragend zusammengestellt und in ihrer Kritik scharf ,schneidend und dokumentarisch voller Kraft. Einfach beeindruckend und als Antikriegsbuch gegen jeden Krieg zu verstehen !

Die Euphorie des Krieges
von Daniela Ammann aus Wien am 25.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach dem tragischen Mord an Franz Ferdinand bricht im Volk zunächst eine Euphorie aus einen Krieg zu beginnen. Karl Kraus fängt in vielen einzelnen Szenen die Gesinnung des Volkes ein und stellt diese abnehmende Freude am Kriegssgeschehen sehr bildhaft dar. Oft überzogen und mit einem Hauch Ironie. Kraus selbst... Nach dem tragischen Mord an Franz Ferdinand bricht im Volk zunächst eine Euphorie aus einen Krieg zu beginnen. Karl Kraus fängt in vielen einzelnen Szenen die Gesinnung des Volkes ein und stellt diese abnehmende Freude am Kriegssgeschehen sehr bildhaft dar. Oft überzogen und mit einem Hauch Ironie. Kraus selbst schrieb, dass dieses Stück einem Marstheater zugedacht wurde, da es nach irdischen Maßstäben zehn Abende beanspruchen würde. Dennoch ist das Werk "Die letzten Tage der Menschheit" ein grandioses Stück österreichischer Literatur.

ziemlich hochtrabend - nicht wirklich tiefgreifend
von einer Kundin/einem Kunden aus Weddelbrook am 27.06.2005
Bewertet: Taschenbuch

Ich habe das Buch angelesen, da ich gehört habe, dass es für angehende Schriftsteller(und ich selbst zähle mich durchaus als solcher) sehr nützlich sei, doch dem ist meiner Meinung nach NICHT so! E sieht sehr trocken aus, aber das ist es nicht, es ist witzig, die ständigen Seitenhiebe auf... Ich habe das Buch angelesen, da ich gehört habe, dass es für angehende Schriftsteller(und ich selbst zähle mich durchaus als solcher) sehr nützlich sei, doch dem ist meiner Meinung nach NICHT so! E sieht sehr trocken aus, aber das ist es nicht, es ist witzig, die ständigen Seitenhiebe auf die Österreicher und ihr Deutsch sind sehr amüsant. Doch Kraus reitet nur auf einigen wenigen - aus meiner Sicht größtenteils äußerst unüblichen - Wortkonstruktionen herum, die heutzutage nicht mehr oder verändert benutzt werden. Bsp.: Unterschied zwischen "nur mehr" und "nur noch". Wer benutzt "nur mehr"? Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich 1. verstanden habe, dass mit "nur mehr" wohl unser heutiges "nur" gemeint ist, und dass Kraus´ komplizierende Ausführungen genau das erklären, was ich dachte. Kraus schreibt sehr kompliziert und sagt dabei ziemlich einfaches, was amüsant sein mag, aber nicht wirklich hilfreich. Kraus´ Kritik an der Sprache ist für mich nicht mehr zeitgemäß. Für mich eher enttäuschend, was aber an meinen Erwartungen lag, deshalb 3 Sterne.