Meine Filiale

Ab jetzt ist Ruhe

Roman meiner fabelhaften Familie

Marion Brasch

(8)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
13,40
13,40
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Taschenbuch

€ 13,40

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

€ 14,40

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

€ 4,99

Accordion öffnen

Hörbuch

ab € 26,99

Accordion öffnen

Beschreibung

Marion Braschs unwiderstehlicher Roman erzählt die Geschichte ihrer außergewöhnlichen Familie im Spannungsfeld zwischen Ost und West. Der Vater war stellvertretender Kulturminister der DDR, die Brüder, darunter Thomas Brasch, wurden als Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler bekannt.

Mit überraschender Leichtigkeit erzählt die »kleine Schwester« die dramatischen Ereignisse in ihrer Familie – Erfolg, Revolte, Verlust der drei Brüder – und folgt ihrem Weg durch Abenteuer und Wirren in die eigene Freiheit. Selten wurde eine Familiengeschichte so persönlich und bewegend erzählt wie in diesem Roman.

Marion Brasch wurde 1961 in Berlin geboren. Nach dem Abitur arbeitete die gelernte Schriftsetzerin in einer Druckerei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR, später fürs Radio. Bei S. Fischer erschienen die Romane »Ab jetzt ist Ruhe«, »Wunderlich fährt nach Norden« und zuletzt »Lieber woanders«.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 22.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19196-3
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/3,2 cm
Gewicht 346 g
Auflage 5. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

großes Lesevergnügen

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Marion Brasch erzählt in "Ab jetzt ist Ruhe" ihre eigene Familiengeschichte. Ihre Eltern lernen sich im Exil in London kennen. Nach Ende des Krieges übersiedelt die Familie nach Deutschland. Ihr Vater ist felsenfest davon überzeugt, dass die DDR genau das Land ist - in dem sich seine politischen Träume verwirklichen lassen. .....Mein Vater rauchte immer. Auch wenn Oma London kam, die es nicht leiden konnte, wenn er rauchte. Sie mochte meinen Vater nicht und hatte ihrer Tochter nie verziehen, dass sie sich von einem zum Katholizismus und später Kommunismus konvertierten Juden nach dem Krieg ausgerechnet ins verhasste Deutschland hatte verschleppen lassen. Und dann auch noch in den Osten.......... Großes Lesevergnügen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
6
1
1
0
0

Familie?
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 01.09.2013

Ab jetzt ist Ruhe, diesen Spruch mussten die vier Kinder der Familie Brasch immer aufsagen, wenn sie endlich schlafen sollten. Autobiographisch erzählt die Autorin ihre Kindheit, Jugend und späteres Leben in der ehemaligen DDR. Ihr Vater war stellvertretender Kulturminister, ihre Brüder wurden als Schriftsteller und Schauspiele... Ab jetzt ist Ruhe, diesen Spruch mussten die vier Kinder der Familie Brasch immer aufsagen, wenn sie endlich schlafen sollten. Autobiographisch erzählt die Autorin ihre Kindheit, Jugend und späteres Leben in der ehemaligen DDR. Ihr Vater war stellvertretender Kulturminister, ihre Brüder wurden als Schriftsteller und Schauspieler bekannt. Der Vater führt ein strenges Reglement, kann seine Gefühle nie zeigen. Die Kinder rebellieren als Jugendliche. Sie vermissen alle die Zuneigung ihres Vaters, der aber nicht aus seiner Haut kann.Marion versucht ständig zu vermitteln oder ausgleichend zu sein. Sie erhofft sich damit eine Versöhnung mit ihrem Vater. Sie tut sich schwer, nabelt sich aber dann doch endlich ab. Ein bewegendes Buch und gute Eindrücke in die Zwänge der ehem. DDR.Sie überlebt alle ihre Brüder, deren Verlust prägt sie. Vielleicht wollte damit Marion Brasch auch ihr Leben aufarbeiten.

Autobiographischer Roman und Zeitgeschichte der DDR
von einer Kundin/einem Kunden am 26.08.2013

Marion Brasch nimmt uns in ihrem autobiografischen Roman vor allem mit in die 70er und 80er Jahre der DDR. Innerhalb der Familiengeschichte der Braschs ist das Ringen der jungen Frau um ihren eigenen Weg irgendwie rührend. Ohne Begeisterung taumelt sie von einem Kompromiss zum anderen, schwankend im Beruf und unstet in den Bez... Marion Brasch nimmt uns in ihrem autobiografischen Roman vor allem mit in die 70er und 80er Jahre der DDR. Innerhalb der Familiengeschichte der Braschs ist das Ringen der jungen Frau um ihren eigenen Weg irgendwie rührend. Ohne Begeisterung taumelt sie von einem Kompromiss zum anderen, schwankend im Beruf und unstet in den Beziehungen. Da ist viel Tod, Einsamkeit und Trauer, auch wenn die Autorin davon mit Gelassenheit erzählt. Der eigentliche Reiz des Buches liegt aber dort, wo die Autorin den illustren Freundes- und Bekanntenkreis einbezieht und damit der Leser viele prominente Künstler erkennt.Auch wenn die Personen dabei nicht namentlich genannt werden, so sind sie doch größtenteils gut zu entschlüsseln (z.B. Katharina Thalbach mit ihrer Tochter Anna, Klaus Pohl und Sanda Weigl…) Marion Brasch ist mit diesem Buch aus dem Schatten ihrer bekannteren Brüder herausgetreten. Große Literatur ist das Buch leider nicht, ein interessantes Stück deutscher Zeitgeschichte ist es dennoch.

eine besondere und doch ganz normale Familie
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2013

Die Jüngste in einer Familie zu sein und noch dazu mit so viel Abstand an Jahren bedeutet auch , alle damit verbundenen Verluste sehr jung mitzuerleben - und so ist die Jugend Marions auch geprägt vom frühen Krebstod der Mutter und dem Sterben der hochtalentierten und rebellischen Brüder . Auch die Enttäuschung des Vater... Die Jüngste in einer Familie zu sein und noch dazu mit so viel Abstand an Jahren bedeutet auch , alle damit verbundenen Verluste sehr jung mitzuerleben - und so ist die Jugend Marions auch geprägt vom frühen Krebstod der Mutter und dem Sterben der hochtalentierten und rebellischen Brüder . Auch die Enttäuschung des Vaters über die Schwierigkeit den Traum des Sozialismus zu leben ist spürbar nachhaltig und stimmt nachdenklich. Mit so viel Zündstoff in einer Familie hat man es schwer, den eigenen Platz im Leben zu finden und eine eigene Identität zu entwickeln...mit diesem autobiographischem Roman scheint es gelungen !


  • Artikelbild-0