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Golem und Dschinn

Roman

(26)
Rezension
“Selbst jüdisch erzogen und mit dem arabisch-amerikanischen Hintergrund ihres Vaters ausgestattet, weiß Helene Wecker, das Märchenhafte von 1001 Nacht mit dem treibenden Handlungstempo amerikanischer Romantraditionen zu verbinden. Diese Mischung macht das Lesevergnügen schier unwiderstehlich, zumal in dieser fantastischen Figuren-Konstellation, in die zahlreiche, nicht minder wundersame Nebenfigurenstränge hinein geflochten sind, schlechterdings nichts unmöglich ist. (…) Immerzu geschieht etwas Neues und Erstaunliches, so dass einen das Ende dieses dicken Roman nur widerwillig in die vom irren Flackernder Gegenaufklärung befreite Wirklichkeit zurückkehren lässt. (…) 1899 muss die Kluft zwischen neuer und alter Welt mindestens so groß gewesen sein, wie die zwischen der eines Flüchtlings aus einem malischen Dorf und einer europäischen Metropole. Und das ist es, was den Roman von Helene Wecker mit jenem Mehrwert unterfüttert, der über den süffigen Lesegenuss eines bloßen Fantasy-Schmökers hinausweist.“ (Sabine Vogel, Berliner Zeitung, 26. August 2013)
Portrait
Helene Wecker wuchs in der Nähe von Chicago auf. Sie studierte Kreatives Schreiben an der Columbia University in New York. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter bei San Francisco. "Golem und Dschinn" ist ihr erster Roman.
Zitat
"Selbst jüdisch erzogen und mit dem arabisch-amerikanischen Hintergrund ihres Vaters ausgestattet, weiß Helene Wecker, das Märchenhafte von 1001 Nacht mit dem treibenden Handlungstempo amerikanischer Romantraditionen zu verbinden. Diese Mischung macht das Lesevergnügen schier unwiderstehlich, zumal in dieser fantastischen Figuren-Konstellation, in die zahlreiche, nicht minder wundersame Nebenfigurenstränge hinein geflochten sind, schlechterdings nichts unmöglich ist. (...) Immerzu geschieht etwas Neues und Erstaunliches, so dass einen das Ende dieses dicken Roman nur widerwillig in die vom irren Flackernder Gegenaufklärung befreite Wirklichkeit zurückkehren lässt. (...) 1899 muss die Kluft zwischen neuer und alter Welt mindestens so groß gewesen sein, wie die zwischen der eines Flüchtlings aus einem malischen Dorf und einer europäischen Metropole. Und das ist es, was den Roman von Helene Wecker mit jenem Mehrwert unterfüttert, der über den süffigen Lesegenuss eines bloßen Fantasy-Schmökers hinausweist." (Sabine Vogel, Berliner Zeitung, 26. August 2013)
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 623
Erscheinungsdatum 16.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-40367-1
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 22,9/15,7/5,7 cm
Gewicht 1015 g
Originaltitel The Golem and the Djinni
Übersetzer Anette Grube
Buch (gebundene Ausgabe)
25,70
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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„Als Hörbuch einfach magisch“

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Eines der schönsten und gelungensten Hörbücher, das mir bisher untergekommen ist. Das geschichtliche Setting mag zunächst sonderbar gemeinsam mit den Fantasycharakteren anmuten, die Kombination funktioniert aber wunderbar. Die Geschichte der Figuren ist sehr ergreifend, wobei ihnen vom Sprecher sehr einfühlsam Leben eingehaucht wird. Große Empfehlung! Eines der schönsten und gelungensten Hörbücher, das mir bisher untergekommen ist. Das geschichtliche Setting mag zunächst sonderbar gemeinsam mit den Fantasycharakteren anmuten, die Kombination funktioniert aber wunderbar. Die Geschichte der Figuren ist sehr ergreifend, wobei ihnen vom Sprecher sehr einfühlsam Leben eingehaucht wird. Große Empfehlung!

„Trifft ein Golem auf einem Dschinn...“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Im Jahr 1899 fährt ein Dampfschiff nach New York, in seinem Inneren schlummert eine eigenartige Fracht: Ein unbelebter Golem, verpackt in einer Holzkiste. Durch unglückliche Schicksalsschläge verliert ihr Meister, der ebenfalls an Bord ist, das Leben. Mit seinen letzten Atemzügen kann er, die magischen Wörter flüstern, die sie gerade noch so zum Leben erwecken. Meister- und sinnlos strandet sie wie viele andere Menschen in New York und trifft dort auf ein weiteres nichtmenschliches Wesen, dem Dschinn.
Golem und Dschinn hat mir äußerst gut gefallen und dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Ich mag historische Geschichten und Helene Wecker hat mich mit ihrem Erstlingswerk direkt in das New York, des vorletzten Jahrhundertwechsel zurückversetzt. Obwohl die Hauptprotagonisten magische Wesen sind, geht es aber vor allem um brückenbauende Freundschaft, ist doch der Golem Chava ein jüdisches und der Dschinn Ahmad ein islamisch mystisches Geschöpf. Und hier liegt auch der tiefere Sinn verborgen: Das ambivalente Verhältnis beider Gruppen, reichen bis zu dem Grabenkampf vor Medina zurück, wo nichtkonvertierte Juden von Moslems umgebracht worden sind, obwohl beide Religionsgemeinschaften ähnliche Vorstellung vom Glauben und Religion haben. Aber ich sollte nicht zu sehr abschweifen, denn auch die Autorin Wecker nähert sich diesem Thema nur sehr vorsichtig und kratzt es „nur“ oberflächig ein wenig an. Zurück zu den Protagonisten: Frau Wecker haucht ihren magischen Geschöpfen so viel Gefühl und Emotionen ein, dass ich über lange Strecken hinweg das nichtmenschliche in den Protagonisten ein bisschen ausgeklammert hab, allerdings nicht bewusst, sondern unbewusst. Sie erzählt die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln und lässt dazu verschiedene Protagonisten zu Wort kommen, die durch ihre eigene erzählte Vergangenheit Bezug zu der eigentlichen Handlung nehmen und mit ihr auf eine unglaubliche Art verbunden sind. Ich konnte kaum aufhören zu lesen. Das Damoklesschwert hängt über die sehr beschauliche Szenerie und steuert dadurch Unheilvolles an. Am Ende sind die Fantasy Elemente wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Ich kann es kaum erwarten, mehr von dieser Autorin zu lesen.
Im Jahr 1899 fährt ein Dampfschiff nach New York, in seinem Inneren schlummert eine eigenartige Fracht: Ein unbelebter Golem, verpackt in einer Holzkiste. Durch unglückliche Schicksalsschläge verliert ihr Meister, der ebenfalls an Bord ist, das Leben. Mit seinen letzten Atemzügen kann er, die magischen Wörter flüstern, die sie gerade noch so zum Leben erwecken. Meister- und sinnlos strandet sie wie viele andere Menschen in New York und trifft dort auf ein weiteres nichtmenschliches Wesen, dem Dschinn.
Golem und Dschinn hat mir äußerst gut gefallen und dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Ich mag historische Geschichten und Helene Wecker hat mich mit ihrem Erstlingswerk direkt in das New York, des vorletzten Jahrhundertwechsel zurückversetzt. Obwohl die Hauptprotagonisten magische Wesen sind, geht es aber vor allem um brückenbauende Freundschaft, ist doch der Golem Chava ein jüdisches und der Dschinn Ahmad ein islamisch mystisches Geschöpf. Und hier liegt auch der tiefere Sinn verborgen: Das ambivalente Verhältnis beider Gruppen, reichen bis zu dem Grabenkampf vor Medina zurück, wo nichtkonvertierte Juden von Moslems umgebracht worden sind, obwohl beide Religionsgemeinschaften ähnliche Vorstellung vom Glauben und Religion haben. Aber ich sollte nicht zu sehr abschweifen, denn auch die Autorin Wecker nähert sich diesem Thema nur sehr vorsichtig und kratzt es „nur“ oberflächig ein wenig an. Zurück zu den Protagonisten: Frau Wecker haucht ihren magischen Geschöpfen so viel Gefühl und Emotionen ein, dass ich über lange Strecken hinweg das nichtmenschliche in den Protagonisten ein bisschen ausgeklammert hab, allerdings nicht bewusst, sondern unbewusst. Sie erzählt die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln und lässt dazu verschiedene Protagonisten zu Wort kommen, die durch ihre eigene erzählte Vergangenheit Bezug zu der eigentlichen Handlung nehmen und mit ihr auf eine unglaubliche Art verbunden sind. Ich konnte kaum aufhören zu lesen. Das Damoklesschwert hängt über die sehr beschauliche Szenerie und steuert dadurch Unheilvolles an. Am Ende sind die Fantasy Elemente wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Ich kann es kaum erwarten, mehr von dieser Autorin zu lesen.

„ab 16. August bitte vormerken!!!“

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Eine Geschichte die in New York um 1900 spielt. Ein Dschinn, in menschlicher Gestalt, aus 1001 Nacht trifft auf eine, durch einen jüdischen Rabbi erschaffene, Frau aus Lehm. Tolle Geschichte über zwei seelenverwandte Geschöpfe. Im Hintergrund das New York der Einwanderer. Aus allen Teilen der Welt strömen die Menschen in die Stadt. Das Leben im jüdische Viertel und im syrischen Viertel ist fantastisch beschrieben. Die Kupferschmiede, die Bäcker – und dazwischen die Geschichte des Dschinn, Jahrhunderte eingeschlossen in einer Ölflasche, und eines zum Leben erwecktem Golem.
Ein Buch mit über 600 sehr lesenswerten Seiten!
Eine Geschichte die in New York um 1900 spielt. Ein Dschinn, in menschlicher Gestalt, aus 1001 Nacht trifft auf eine, durch einen jüdischen Rabbi erschaffene, Frau aus Lehm. Tolle Geschichte über zwei seelenverwandte Geschöpfe. Im Hintergrund das New York der Einwanderer. Aus allen Teilen der Welt strömen die Menschen in die Stadt. Das Leben im jüdische Viertel und im syrischen Viertel ist fantastisch beschrieben. Die Kupferschmiede, die Bäcker – und dazwischen die Geschichte des Dschinn, Jahrhunderte eingeschlossen in einer Ölflasche, und eines zum Leben erwecktem Golem.
Ein Buch mit über 600 sehr lesenswerten Seiten!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
19
5
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Die Idee hinter der Geschichte war wirklich gut, allerdings war die Handlung sehr langatmig und die Charaktere sind mir auch nicht so richtig nahe gegangen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine fantastische Zeitreise (um 1900). Ein weiblicher Golem, orientierungslos ohne "Meister", und ein sehr alter Dschinn, die sich gegen alle Wahrscheinlichkeiten verlieben.

von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein sehr amüsantes Buch, aber auch mit einem Hang zur Dramatik! Sehr angenehm zu lesen und mit einem packenden Ende!