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Ungekürzte Lesung

Die Zeit des Nationalsozialismus Band 15277

Anne Frank

(28)
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Beschreibung

»Zwischen Sonntagmorgen und jetzt scheinen Jahre zu liegen. Es ist so viel geschehen, als hätte sich plötzlich die Welt umgedreht.« Anne Frank

Für Anne Frank war ihr Tagebuch in der Enge des Verstecks Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin, Ventil für Sorgen und Unmutsausbrüche, zugleich Übungsfeld für ihre schriftstellerischen Talente. Für uns ist und bleibt es das eindringlichste und bewegendste Dokument der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren. 1933 flüchtete ihre Familie nach Amsterdam. Im Mai 1940 überfiel die Deutsche Wehrmacht die Niederlande. Am 6.Juli 1942 tauchte die Familie Frank im Hinterhaus Prinsengracht 263 unter. Anne Frank ist im März 1945 in Bergen-Belsen umgekommen.

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main und lebt heute als Übersetzerin und Schriftstellerin in der Nähe von München. Sie ist die Übersetzerin des Tagebuchs der Anne Frank, hat eine Biographie Anne Franks veröffentlicht (›Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank‹) und mit großem Erfolg insgesamt fast vierzig Bücher publiziert. Mirjam Pressler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, so u.a. 1995 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ›Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen‹, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache, 2002 mit dem Deutschen Bücherpreis (Kinderbuch) für ›Malka Mai‹, 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk, 2010 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis Sonderpreis Gesamtwerk, 2015 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse sowie dem Internationalen Literaturpreis in der Kategorie Übersetzung und 2017 mit dem Literaturpreis der Landeshauptstadt München für ihr literarisches Gesamtwerk.

Fritzi Haberlandt, geboren 1975, wird als eine der wichtigsten jungen Charakterdarstellerinnen Deutschlands gefeiert. Für ihre zahlreichen Film- und Theaterrollen gewann sie u.a. den Deutschen Filmpreis und wurde mehrfach zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gewählt. Mit ihrer Lesung "Das kunstseidene Mädchen" errang sie 2006 die Goldene Schallplatte.

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Fritzi Haberlandt
Spieldauer 635 Minuten
Altersempfehlung ab 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 26.07.2013
Verlag Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag
Hörtyp Lesung
Übersetzer Otto H. Frank, Mirjam Pressler
Sprache Deutsch
EAN 9783839840542

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Buchhändler-Empfehlungen

Berührendes Zeitzeugnis

Vanessa Egger, Thalia-Buchhandlung Wien

Anne Frank ist 13 Jahre alt als sie sich mit sieben weiteren Juden verstecken muss. Von 1942 bis 1944 leben acht Personen auf engstem Raum in einem Hinterhaus, bis sie von der Gestapo abgeholt und in verschiedene Konzentrationslager gebracht werden. Annes Vater, Otto Frank, der als einziger den Holocaust überlebte, veröffentlichte bereits in den fünfziger Jahren das Tagebuch seiner Tochter und schuf damit einzigartige Einblicke in das Leben einer Judenfamilie zu Zeiten des Krieges und der Judenverfolgung. Es ist ein Tiefberührendes Erlebnis diesen detailgetreuen Bericht zu lesen und mit zu erleben wie ein heranwachsendes Mädchen diese schreckliche Zeit erlebt und dabei auch noch sich selbst und die Liebe entdeckt. Nicht einmal sich wiederholenden Dinge wie Streitereien werden langweilig da es sich wirklich so zugetragen hat und Anne, wie sie selbst sagt, versucht sich nicht zu wiederholen. Ein faszinierendes Buch das in keinem Bücherregal fehlen sollte.

Beklemmend und berührend

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Anne Frank bekam, kurz bevor sie und ihre Familie wegen den Nazis untertauchen müssen, ein Tagebuch geschenkt. Hierin hielt sie ihre Erlebnisse und Gedanken der folgenden zwei Jahre fest und schrieb damit eine ergreifende Dokumentation über das Heranwachsen eines Mädchens, über den Krieg und insbesondere über das Leben von versteckten Juden. Sie selbst beschloss, ihre Tagebücher nach dem Krieg zu veröffentlichen. Obwohl Anne viel über ihre persönlichen Beziehungen zu ihrer Familie und den anderen Untergetauchten schreibt, fesselt dieses Buch. Es entsteht ein anschauliches Bild über das Zusammenleben der versteckten Familien, man spürt nahezu, wie beengt und angsteinflößend ihre Situation war und wie groß die Sehnsucht nach Frieden und Freiheit. Anne Franks Schreibstil hat mich sehr beeindruckt, schließlich war sie zwischen 13 und 15 Jahren alt, als sie ihre Aufzeichnungen machte. Natürlich erkennt man ihr Alter an vielen Passagen, aber immer wieder finden sich Zeilen und ganze Eintragungen, die ein ganz anderes Bild von Anne geben. Sie schreibt so klar und eindrucksvoll über den Krieg, von ihren Ängsten und von den Sorgen über die Situation ihrer Helfer, dass man beim Lesen oft vergisst, dass hier ein junges Mädchen schreibt. Was mich besonders berührt hat: Gerade die letzten Einträge sind voller Hoffnung auf ein Kriegsende, dann enden sie abrupt und der Leser erfährt im Nachwort vom weiteren Schicksal der Familien. Ich finde, man sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben. Es berührt, es macht nachdenklich und es führt einem ein schreckliches, aber wichtiges Kapitel der Geschichte vor Augen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
19
5
3
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2020
Bewertet: anderes Format

Immer wieder zutiefst berührend und erschütternd. Die Geschichte von Anne Frank ist ein bewegendes Stück der Geschichte. Dieses Buch sollte man gelesen haben.

Super Buch aus einer schrecklichen Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 05.02.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Man lernt die Sehnsüchte genau so wie die Probleme eines jungen Mädchen kennen was sich mit ihrer Familie vor dem Terror verstecken muss. Alle Hoffnungen auf ein glückliches Leben in Freiheit werden jäh zerstört als die Gruppe entdeckt und verhaftet wird. Erschreckend was die Menschen in den Konzentrationslagern bis zu ihrem To... Man lernt die Sehnsüchte genau so wie die Probleme eines jungen Mädchen kennen was sich mit ihrer Familie vor dem Terror verstecken muss. Alle Hoffnungen auf ein glückliches Leben in Freiheit werden jäh zerstört als die Gruppe entdeckt und verhaftet wird. Erschreckend was die Menschen in den Konzentrationslagern bis zu ihrem Tod erleiden mussten, schlimmer noch, dass es heute wieder Leute gibt die diese Zeit und deren Politik zurück wünschen!

Zeitloses Zeitdokument
von NiWa am 05.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Anne Frank hat dieses Tagebuch im Hinterhaus - dem Versteck ihrer jüdischen Familie - in den nationalsozialistisch besetzten Niederlande geführt. Damit ermöglicht sie der Nachwelt einen Einblick in Hoffnungen, Ängste und den Alltag dieser Schreckenszeit. Anne Frank ist wohl jedem ein Begriff. Das Mädchen ist Ende der 1920er-J... Anne Frank hat dieses Tagebuch im Hinterhaus - dem Versteck ihrer jüdischen Familie - in den nationalsozialistisch besetzten Niederlande geführt. Damit ermöglicht sie der Nachwelt einen Einblick in Hoffnungen, Ängste und den Alltag dieser Schreckenszeit. Anne Frank ist wohl jedem ein Begriff. Das Mädchen ist Ende der 1920er-Jahre geboren. Ihre jüdische Familie ist in den 1930er-Jahren aus Deutschland nach Amsterdam geflohen, wo sie sich vor dem Nationalsozialismus in Sicherheit wähnten. Als die Nationalsozialisten weiter ihre Macht ausbreiteten, hat sich Annes Familie mit anderen Juden ab 1942 im sogenannten Hinterhaus versteckt. Anne hat im Alter von 13 Jahren mit ihren Aufzeichnungen in ihr Tagebuch begonnen. 1944 reißen ihre Einträge ab, als das Versteck ausgehoben und die Untergetauchten in Konzentrationslager verfrachtet werden. Anne Franks Tagebuch ist, was es ist. Ein Tagebuch. In erster Linie erzählt das Mädchen von Begebenheiten, ihren Gedanken und Gefühlen. Ich denke, viele Passagen würden heutzutage von Mädchen in diesem Alter genauso geschrieben werden. Sie streitet mit ihrer Mutter, verachtet die Schwester, vergöttert den Vater und die anderen Untergetauchten nerven sie mal mehr, mal weniger. Hier zeigt sich meiner Meinung nach das typische Gefühlschaos, in dem Pubertierende nun mal stecken. Bei manchen Stellen habe ich mich beim Lesen unwohl gefühlt, weil Anne diese Gefühle ihrem Tagebuch, und damit nicht mir, anvertraut. Gleichzeitig steckt Anne in einer erschütternden Situation. Ihre Familie ist in diesem Amsterdamer Hinterhaus untergetaucht. Sie halten sich vor den Nazis versteckt, werden von Unterstützern mit lebensnotwendigen Gütern versorgt, und bangen Tag für Tag dem Kriegsende entgegen. Anne skizziert die Räumlichkeiten, beschreibt den Alltag, die täglichen Pflichten und geht auf das enge Leben ein. Obwohl sich sämtliche Personen bemühen, reibt der Mangel an Privatsphäre die Untergetauchten nervlich auf. Es kommt zu Gezänk, Unvorsichtigkeit, Gezeter und Streitereien, die Anne meiner Meinung nach gekonnt beschreibt. Zudem kommt die Angst vor Entdeckung, den Fliegerbomben, und, dass sie auf ewig im Hinterhaus eingepfercht sein könnten. All das beschreibt das Mädchen nachvollziehbar, obwohl ich mir dieses Leben - die Zeit während des Zweiten Weltkriegs allgemein - kaum vorstellen kann. Ich las die Einträge mit aufrichtiger Beklemmung in der Brust, weil man von vornherein weiß, wie Annes Geschichte ausgehen wird. Da hat sie aufgrund einer ersten, zarten Liebe Herzchen in den Augen, und gleichzeitig hatte ich Bilder von zu Tode gehungerten, ausgezehrten Juden im Kopf. Meiner Meinung nach ist Anne Franks Tagebuch ein wichtiges Zeitdokument, das jeder gelesen haben sollte. Dank Anne Frank bekommen die tausenden jungen Mädchen, ihre Eltern und Großeltern, ihre Freunde und Bekannten ein Gesicht. Sie steht als Sinnbild für all die Verfolgten, denen dieses Unrecht widerfahren ist. Sie zeigt, dass die Opfer des Nationalsozialismus in erster Linie Menschen sind. Ich bedaure, dass Anne Frank nie erwachsen geworden ist. Es tut mir leid, dass sie sich nie richtig verlieben durfte, keine eigene Familie gegründet, kein Buch geschrieben und das Gute nach dem Zweiten Weltkrieg nicht gesehen hat. Aber ich bin froh, dass der Welt ihr Tagebuch bleibt, damit wir nie (wieder) vergessen, dass jeder Mensch ein Recht auf sein Menschsein hat.

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