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Unheil

Warum jeder zum Mörder werden kann. Neue Fälle des legendären Mordermittlers

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Mörderisch gut – der Bestseller jetzt im Taschenbuch!

Wann werden Menschen zu Mördern? Eine Frau tötet ihre Mutter, weil diese sie nicht vor den Übergriffen des Vaters geschützt hat. Ein Mann erschlägt seine Frau, weil sie droht, ihm die gemeinsame Tochter zu entziehen. Ein Baggerfahrer begräbt einen cholerischen Kollegen. Für uns unfassbar, für ihn der Normalfall: Mordkommissar Wilfling schildert seine Begegnungen mit den Tätern, erläutert ihre Motive und führt vor Augen, dass jeder von uns zum Mörder werden kann. Ein Blick in die menschliche Seele und ihre Abgründe – ungeheuerlich und ergreifend. Mordfälle, die das echte Leben schrieb.

Portrait
Josef Wilfling, Jahrgang 1947, war 42 Jahre lang im Polizeidienst tätig, 22 davon bei der Münchner Mordkommission. Der Vernehmungsspezialist klärte spektakuläre Fälle wie den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter wie den Frauenmörder Horst David und verhörte Hunderte Kriminelle. Josef Wilfling ist verheiratet und lebt in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 13.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-60287-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 19/11,8/2,9 cm
Gewicht 295 g
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Unglaublich! Aber wahr!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2012
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Josef Wilfling beschreibt einige seiner Fälle haargenau, welche er in der Zeit als Ermittler bei der Kripo durchlebt hat. Wie er diese beschreibt ist sehr eindrücklich und gehen unter die Haut. Was mich immer wieder erstaunt, und auf eine gewisse Art auch fasziniert, sind die Beweggründe, warum ein ganz... Josef Wilfling beschreibt einige seiner Fälle haargenau, welche er in der Zeit als Ermittler bei der Kripo durchlebt hat. Wie er diese beschreibt ist sehr eindrücklich und gehen unter die Haut. Was mich immer wieder erstaunt, und auf eine gewisse Art auch fasziniert, sind die Beweggründe, warum ein ganz "normaler" Mensch zum Mörder wird oder werden kann. Also jeder und jede von uns!

Statistisch gesehen sind die gefährlichsten Menschen die, die uns am nächsten stehen - und das schließt uns selbst nicht aus.
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 20.03.2012
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Täglich werden Menschen zu Mördern, von denen niemand geglaubt hätte, dass sie jemals zu solchen Taten fähig sein könnten - am allerwenigsten sie selbst, schreibt Wilfling in seinem Buch. Er ist davon überzeugt, dass in uns allen ein Mörder steckt. Auf den ersten Blick geht es um Habgier, Eifersucht, Wut,... Täglich werden Menschen zu Mördern, von denen niemand geglaubt hätte, dass sie jemals zu solchen Taten fähig sein könnten - am allerwenigsten sie selbst, schreibt Wilfling in seinem Buch. Er ist davon überzeugt, dass in uns allen ein Mörder steckt. Auf den ersten Blick geht es um Habgier, Eifersucht, Wut, drohende Trennung, finanziellen Ruin. Immer wieder versuchte Wilfling, sich in Täter und Opfer hineinzuversetzen, kam auf die richtige Spur - und fand auch ein Motiv hinter dem Motiv: "Die Angst ist eine ganz wesentliche Triebfeder." Die unheilvolle Entwicklung beginne vielfach mit Existenz- oder Zukunftsangst. Die Angst, das zu verlieren, was man erreicht hat im Leben, kann Menschen sehr gefährlich machen. Die allermeisten Taten seien Beziehungstaten, sagt Wilfling. Sie geschehen meist in den eigenen vier Wänden. Jedenfalls werden nirgendwo mehr Menschen getötet als in vertrauter Umgebung - ausgerechnet dort also, wo man sich am geborgensten und sichersten fühlt, schreibt er. Nur zehn Prozent der Tötungsdelikte gingen auf das Konto von Gewalt- und Gewohnheitsverbrechern, und hier seien die Tötungsarten eher "kurz und schmerzlos". Am grausamsten gehe es zu, wo Menschen sich nahe stünden. Hier entlade sich oft lange angestaute Emotion. Laut Wilfling ist Deutschland mit einer Tötungsrate von 1,2 Fällen pro 100 000 Einwohner eines der sichersten Ländern. Weltweit liege die Quote bei 7,1. Zudem sinke die Zahl der Tötungsdelikte. Dafür gebe es verschiedene Gründe wie Abschreckung durch die DNA-Analyse. Aber auch die wachsende Selbständigkeit bei den Frauen, die nicht mehr bei einem gewalttätigen Mann blieben, bis er sie vielleicht töte, führe zu einer niedrigeren Quote. Wilfling hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Er hofft, mit seiner provokanten These vom Mörder in uns allen das eine oder andere Verbrechen zu verhindern.