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Drüberleben

Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein

(9)

Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein!

Ida steht zum wiederholten Mal in ihrem Leben vor der Tür einer psychiatrischen Klinik, mit einem Zettel, auf dem ihr Name und der Grund für ihren Aufenthalt genannt sind. F 32.2. Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. »Drüberleben« erzählt von den Tagen nach diesem Tag, von den Nächten, in denen die Monster im Kopf und unter dem Bett wüten, den Momenten, in denen jeder Gedanke ein neuer Einschlag im Krisengebiet ist. Es erzählt von Gruppen, die merkwürdige Namen tragen, von Kaffee in ungesund großen Mengen, von Rückschlägen und kleinen Fortschritten, von Mitpatienten und von Therapeuten. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich zehn Wochen in eine Klinik begibt und dort lernt zu kämpfen. Gegen die Angst und gegen das Tiefdruckgebiet im Kopf.

Portrait

Kathrin Weßling, 1985 in Ahaus geboren, lebt und atmet in Hamburg. Sie gewann bereits zahlreiche Poetry-Slams und war Protagonistin mehrerer Folgen der Sendung "Slam Tour mit Sarah Kuttner". Es folgten Publikationen in Magazinen wie uMag und jetzt.de. 2012 erschien ihr vielbeachtetes erstes Buch "Drüberleben", das 2013 in Freiburg unter der Regie von Daniel Wahl als Theaterstück uraufgeführt und 2015 als Hörspiel im SRF gesendet wurde.

Kathrin Weßling lebt derzeit als Autorin und Online-Redakteurin und Community/Social-Media Managerin in Hamburg. Sie gibt Workshops in den Bereichen Social Media, Blogs, Online-Redaktion und Blogger-Kooperationen und hält außerdem Vorträge zu den Themen Social Media, Online-Journalismus, Blogs, (Blogger-)Kooperationen und digitale Strategie/Online-Konzeption.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 18.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-15716-7
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/2,5 cm
Gewicht 276 g
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„Nie wieder ich sein, nie wieder tragen, was nicht mehr zu ertragen ist...“

Lisa S., Thalia-Buchhandlung St. Pölten

„Jeden Morgen laufe ich in den Essensraum, bestreiche Brote mit Frischkäse, trinke schalen Kaffee und versuche den Gesprächen der anderen zu folgen. Manchmal scheint mir die Sonne auf den Rücken, und manchmal scheint sogar alles ein bisschen besser zu sein. Mit jedem weiteren Tag hier türmen sich die Fragen jedoch zu klebrigen Klumpen, die in den Gedankengängen liegen und die mich über Kleinigkeiten stolpern lassen, die ich vorher zu verstehen geglaubt habe. Mit jedem Tag mehr zweifle ich an einer Zielsetzung, deren Erreichbarkeit von Anfang an schier unmöglich schien. Vielleicht, denke ich, vielleicht könnte alles viel leichter sein, vielleicht könnte ich einfach gehen, rausgehen, mich überleben, drüberstehen, drüberleben. Vielleicht, denke ich, ist all das nur ein obsessives Trauern um den eigenen Verstand, aber Verstand – wer braucht den schon. Und wer ihn verloren hat, hat kaum genug Verstand übrig, um um selbigen noch zu trauern“.--------

In „Drüberleben“ beschreibt Kathrin Weßling das Leben mit einer Depression, die da ist, solange die Protagonistin Ida nur denken kann. Doch mit diesem Roman hat Weßling eine Geschichte geschrieben die vor lebendiger Sprache nur so strotzt. Wohl auch durch die Nähe die man beim Lesen verspürt, denn man braucht nur einige Seiten um herauszufinden dass Ida wohl sehr viel mit Weßling gemein hat und der Roman zu großen Teilen autobiographisch ist. Es ist Weßlings erster Roman. Bevor sie zu schreiben begann, gewann sie etliche Poetry-Slams und führte ihren eigenen Blog über ihren Depressions-Alltag. Mit diesem Roman verschaffte sie sich nun endgültig Gehör und beweißt damit, dass dieses Thema auch locker, manchmal heiter, manchmal tragisch, aber vor allem tabulos angesprochen werden kann, ohne der Ernsthaftigkeit nur im Geringsten etwas anzuhaben. Unbedingt Lesen!!
„Jeden Morgen laufe ich in den Essensraum, bestreiche Brote mit Frischkäse, trinke schalen Kaffee und versuche den Gesprächen der anderen zu folgen. Manchmal scheint mir die Sonne auf den Rücken, und manchmal scheint sogar alles ein bisschen besser zu sein. Mit jedem weiteren Tag hier türmen sich die Fragen jedoch zu klebrigen Klumpen, die in den Gedankengängen liegen und die mich über Kleinigkeiten stolpern lassen, die ich vorher zu verstehen geglaubt habe. Mit jedem Tag mehr zweifle ich an einer Zielsetzung, deren Erreichbarkeit von Anfang an schier unmöglich schien. Vielleicht, denke ich, vielleicht könnte alles viel leichter sein, vielleicht könnte ich einfach gehen, rausgehen, mich überleben, drüberstehen, drüberleben. Vielleicht, denke ich, ist all das nur ein obsessives Trauern um den eigenen Verstand, aber Verstand – wer braucht den schon. Und wer ihn verloren hat, hat kaum genug Verstand übrig, um um selbigen noch zu trauern“.--------

In „Drüberleben“ beschreibt Kathrin Weßling das Leben mit einer Depression, die da ist, solange die Protagonistin Ida nur denken kann. Doch mit diesem Roman hat Weßling eine Geschichte geschrieben die vor lebendiger Sprache nur so strotzt. Wohl auch durch die Nähe die man beim Lesen verspürt, denn man braucht nur einige Seiten um herauszufinden dass Ida wohl sehr viel mit Weßling gemein hat und der Roman zu großen Teilen autobiographisch ist. Es ist Weßlings erster Roman. Bevor sie zu schreiben begann, gewann sie etliche Poetry-Slams und führte ihren eigenen Blog über ihren Depressions-Alltag. Mit diesem Roman verschaffte sie sich nun endgültig Gehör und beweißt damit, dass dieses Thema auch locker, manchmal heiter, manchmal tragisch, aber vor allem tabulos angesprochen werden kann, ohne der Ernsthaftigkeit nur im Geringsten etwas anzuhaben. Unbedingt Lesen!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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3
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von Julia Retzlaff aus Göttingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Kathrin Weßling bringt einen mit diesem Buch dem Thema "Depressionen" näher - somit auch perfekt für Menschen, die keine Depressionen haben, sie aber ein wenig verstehen wollen.

Alles aus Glas...
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Alles ist aus Glas, alles ist durchsichtig schreibt Kathrin Wessling ganz am Ende ihrer mehr als realistischen Dokumentation über ihre Krankheit Depression. Eine Krankheit an der sie schon seit über neun Jahren leidet und die sie in ihr Leben integrieren muss !Ursprünglich ist das Ganze ein täglicher ... Alles ist aus Glas, alles ist durchsichtig schreibt Kathrin Wessling ganz am Ende ihrer mehr als realistischen Dokumentation über ihre Krankheit Depression. Eine Krankheit an der sie schon seit über neun Jahren leidet und die sie in ihr Leben integrieren muss !Ursprünglich ist das Ganze ein täglicher Blog, der ihr hilft , den Bezug zur Realität zu erhalten , ich habe selten so eindringlich und beeindruckend über diese Krankheit, Behandlungsmöglichkeiten ,Kliniken, Medikation und Mitpatienten lesen können ! Depression , ein Phänomen, was sich mittlerweile als Volkskrankheit etabliert und deren Behandlung es dringend nottut mit Vorurteilen aufzuräumen ! Frau Wessling ist nur alles Gute zu wünschen !

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein mitreißendes Buch, das sich dem schwierigen Thema Depressionen stellt. Ida erzählt vom Kampf gegen die Krankheit und gibt uns einen Einblick, was es bedeutet mit ihr zu leben.